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Alberto Giacometti
(1901-1966) gilt als einer der grössten Bildhauer und Maler des 20.
Jahrhunderts. Anlässlich seines 100.Geburtstages am 10.Oktober veranlasst
das Kunsthaus Zürich eine umfassende Retrospektive seines faszinierenden,
surrealistischen Werkes- und zwar nahezu des gesamten Werkes, was noch
nie zuvor der Fall war.
Wem Giacometti kein Begriff ist: Bekannt ist er durch seine grazilen,
überlängerten Figuren und Figurengruppen (siehe Bild). Mit der
stilisierten Reduktion auf das Wesentliche der flüchtigen, abgründigen
Erscheinung der menschlichen Gestalt hat er einen unverwechselbaren, markanten
Ausdruck geschaffen. Unter anderem schuf er ein Menschenbild, in dem sich
seine Epoche - der Existenzialismus - erkannte. Was seine früheren
Werke angeht, gilt er als der wichtigste Plastiker des Surrealismus. Doch
genug der Einordnungen: hingehen und anschauen.
Übrigens wird das Ganze in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern
Art New York, der Alberto Giacometti-Stiftung und dem Centre Pompidou
veranstaltet und endet am 2.September.
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