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Archiv 2001 | |
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| Datababes Party 03 feat. GoGo Goddess (Berlin), SmashFX (Zürich) | |||||||||||||||||||||
| Fr 14.12.2001, Rheinterrassse, Konstanz |
killerPOKE
(21.12.2001)
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| Also,
Objektivität ist natürlich anders... wie sollte ich schon als
Datababe so richtig distanziert und rational einen Abend beurteilen, der
auf unserem eigenen Mist gewachsen ist, aber vielleicht ist distanziert
und rational auch genau die falsche Herangehensweise. Trotz Rekordkälte (danke an die Rheinterrasse, die das zähneklappernde Kassenpersonal optimal mit Gasheizern versorgte) fanden sich etliche Neugierige ein, um die dritte offizielle Datababes-Party in neuer Umgebung zu begutachten. Unsere anfänglichen Sorgen vor einer leeren Tanzfläche oder unmenschlichem Gedränge wurden glücklicherweise nicht bestätigt. Die Rheinterrasse füllte und leerte sich gemütlich, weder negatives Rumgedränge noch Torschlußpanik machten sich breit, so daß alle entspannt bis um 4:00 morgens feiern konnten. Zu feiern gab es dann doch einiges: dezent eröffnet wurde der Abend von Valerian, der mit NuBreaks, Elektro und zarterem Drum'n'Bass, die Tanzfläche anwärmte und den auftauchenden Gästen Gelegenheit gab, sich erstmal die Eiszapfen aus dem Bart zu zupfen und die ersten Drinks zu geniessen. Während also die Meute so langsam warmlief, stieg bei einigen Technikinteressierten schon massiv die Spannung, denn was sich da hinter dem DJ Pult auftürmte, sah nicht gerade nach der klassischen Vorstellung von einer Band aus: Macintosh, Mikro, Effektgerät und Plattenspieler sind für Konstanzer Verhältnisse wohl kaum eine alltägliche Instrumentierung und "alltäglich", -das waren die Gogo Goddesses auch wahrlich nicht. Die zwei Mädels aus Berlin lieferten gegen Mitternacht ein kurzes aber knackiges Live-Set, das zwischen Be- und Entgeisterung so quasi alles an Meinungen beim Publikum provozierte. Wie nennen wir das so gerne bei uns: "Irritainment". Nun, es mag klischeemäßig sein, aber wenn ich schnelle Breakbeats mit extravaganten weiblichen Vocals aus Berlin höre, ist die Assoziation "Atari Teenage Riot" natürlich nicht weit, aber Gogo Goddess boten weit mehr als einen schlichten Neuaufguß der Brachial-Elektroniker. Die Beats bewegten sich zwischen Hispeed-Remixen von Dancefloortracks, Hardcore-4-to-the-floor-Gewummer bis hinzu Hiphop-Beats Marke Loud&Slow. Das ganze untermalt von diversen Cuts & Scratches, wummerigen Basslines und atmosphärischen Flächensounds. Also nichts nach dem Motto "schneller ist lauter ist besser", sondern intelligentes Wechselspiel zwischen dicken Groove, Darkness und electronic Warfare. Doch das war noch lang nicht alles, denn die Ausstrahlung der beiden fußte nicht nur auf dem Sound. Wohl kaum unabsichtlich zog die Frontfrau am Mikro alle Blicke auf sich, die sich selbstbewußt auf den Tischen präsentierte und man ihr förmlich eine aus gewissen Etablissements bekannte Stange herbeiwünschte. Ausdrucksstark und gehörig ungehörig in Ledermini und lasziver Pose prangte sie über den Köpfen des Publikums, das sich wohl teilweise nicht so ganz entscheiden konnte, ob jetzt der Audio- oder der Video-Anteil des ganzen heißer war. Die Reaktionen waren herrlich verschieden: während sich einige Damen und Herren spontane Heiratsanträge gerade noch verkneifen konnten, outete sich so mancher süß-verschämt durch rote Bäckchen. Weniger provokativ,
aber kein bißchen harmloser ging es dann nach kurzem Umbau mit Smash
FX aus Zürich weiter. Die drei Jungs, die sich mittlerweile sicher
auf internationalem Parkett bewegen und deren Auftritte im UG oder Rohstofflager
auch unter vielen Konstanzern für Begeisterung sorgten, brachten
die Rheinterrasse schwer in Fahrt. Zu den etwas Verdammt gute Arbeit von allen beteiligten Künstlern kann man da nur sagen und sowohl unter Machern wie Publikum war eine einhellig gute Stimmung spürbar. Gelungener Abend, will ich meinen... |
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| Lakesidebreaks - andee, snipa, moguai & shiraa (Nu-Clear, Zürich), MC Urs | |
| Sa. 8.12.2001 - K9, Konstanz |
Valerian
(13.12.2001)
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Die Drum and Basser
der Lakesidebreaks sind nach halbjährlicher Pause wieder zurückgekehrt
und haben, wie die Kollegen von der Basslastic, eine neue, bessere Location
für ihre Parties bezogen. Das K9 mit seinem Ex-Kirchen-Saal ist gut
geignet für Parties, hat einen guten Sound und bietet durch seine
Galerie interessante Perspektiven und Sitzplätze für die Gäste. |
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| Basslastic IV - Mellokat (Subversion Rec./Belowzero/RV) und Valerian (Datababes.de/Element/KA) | ||||||||||||||||
| 7.12.2001 - Kulturladen Konstanz |
Pedro
(13.12.2001)
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| Obwohl
meine neue Heimat Zürich wirklich vom Kultur- und Partyleben her einzigartig
ist, gibt es für mich dennoch jeden Monat mindestens einen Termin,
an dem ich unbedingt nach Konstanz will: zur Basslastic. Irgendwie ist die Veranstaltung, seit sie ins KuLa gewechselt ist, ein Anziehungspunkt für feier- und tanzfreudige Leute aus KN und seiner Umgebung geworden, die mit großer Freude meist bis in den frühen Morgen abgehen (dieses mal wieder über 200 Leute). In chronologischer Reihenfolge sah das am Freitag dann etwa so aus: ~ 22.30: Ankunft und Umschauen ab 23.00: Beim Eingrooven der DJ auch schon mal die Gliedmassen lockern für den anstehenden Tanzmarathon. ab 0.00: Wenn der Sound dann schneller und basslastiger wird, gibt's auf der Tanzfläche kein Halten mehr. nach 3.30: Es machen sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar und der Körper reagiert nicht mehr ganz so, wie er sollte und so langsam leert sich auch die Tanzfläche ~ 4.00 Schluss: Rauswurf durch die lustigen Türsteher im KuLa Vom Sound her war es mal wieder sehr abwechslungsreich. Valerian und Mellokat haben es gut hingekriegt, treibende Songs, die förmlich den Körper von alleine zum Tanzen bringen, mit dezenteren Tracks zu mischen. So war im Gegensatz zu vielen anderen Parties im KuLa die Tanzfläche stets gefüllt und nur sehr wenige Leute standen daneben, was für mich immer ein Zeichen für eine gute Party ist. |
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| Richard Dorfmeister | |
| Fr 23.11.2001, Club Metro, Friedrichshafen |
killerPOKE
(24.11.2001)
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| Das Metro scheint immer für eine schlechte Überraschung gut zu sein. Nachdem ich nun schon als Drum'n'Bass-DJ angekündigte Leute House auflegen hörte und eine Andrea Parker vor sage und schreibe 30 Leuten hab stehen sehen, war der der gestrige Abend wohl der Höhepunkt des Ganzen: Während sich Parker nämlich damals mit fünf Dutzend Ohren als Publikum herumschlagen mußte, wurde "DJ Kicks"-Kollege Dorfmeister mit wohl dem 20fachen an Leuten beehrt. Wer zwischen 23:00 und 0:00 eintraf, durfte sich in der Saukälte bis zu 45 Minuten die Beine in den Bauch stehen, um seine DM 25,- Eintritt loszuwerden und das - jetzt kommt halt das wirklich ärgerliche - für eines der belanglosesten DJ-Sets, das ich vor so einem Publikum und in so einer Umgebung jemals hören mußte. Langeweile pur. Natürlich ist mir klar, daß man von Dorfmeister keinen darken Abgeh-Drum'n'Bass oder Elektro erwarten kann, aber das was er ablieferte war schlicht und einfach langweiligster Latin-House, wie er in jedem Provinz-Bistro laufen könnte, gepaart mit einigen ganz netten Triphop- und Big-Beat-Ansätzen, die aber alle im Sand verliefen. Buena Vista Social Club meets Fat Boy Slim im Valium-Remix. Todeslangweilig! Kein Vergleich zu den bekannten Mix-CDs und Produktionen von "Kruder&Dorfmeister". Das Set, das in seinen Höhepunkten vielleicht mal höchstens 6 von 10 Spaßpunkten erreichte und das unglaubliche Gedränge im Metro sorgten für reichlich Aggression und Unmut unter den Anwesenden. Während das eine Drittel der Leute bis zum Schluß rätselte, ob dies wirklich der doch mit reichlich Ruhm bedachte Star-DJ oder doch nur irgendein Resident ist (ich bin mir da immer noch nich sicher...), flüchtete das zweite Drittel in den kleinen Clubraum, wo als Ausgleich wenigstens sympathischer Dancehall lief. Das dritte Drittel war selbstverständlich total begeistert, wie es aber bekanntlicherweise jeden abend ist. Man weiß ja, wie man sich ein DJ-Set "verschönern" kann - ohne Doping war das ganze auch kaum unterhaltsam. Kopfschüttelndes "Absolut verzichtbar!" von meiner Seite... | |
| Basslastic III - TGM-The Green Man (Basswerk/Combination Rec./Köln), Valerian, Mellokat | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fr. 16.11.2001 Kulturladen Konstanz |
Valerian
(19.11.2001)
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Sicher ist das nicht
im Sinne einer Partyreview, wenn die Beteiligten selbst darüber schreiben,
doch war dies für mich, -und ich denke ich spreche da auch für
Mellokat, ein äusserst denkwürdiger und erfreulicher Abend,
zu dem mir einfach vieles einfällt. Wie immer pflegen Mellokat und
ich uns in Sorge zu tragen, wenn der Abend gegen 22.00 Uhr beginnt: Kommen
viele Leute ? Wie wird die Stimmung? -sind so klassische Fragen, die uns
regelmäßig quälen, denn als Präsentatoren einer immer
noch "speziellen" Musikrichtung und als auch durchaus gebrannte
Kinder mit Erinnerung an leere Clubs (Contrast Juni, Metro mit Paradox)
haben wir zwar schon an den letzten beiden Basslastics umsonst gezittert
und uns über einen vollen Kulturladen und feierwütige Bassheadz
gefreut, doch wiedermal waren wir unsicher, ob nicht der höhere Eintrittpreis
und die relativ späte Flyeraktion für einen Einbruch in den
Zuschauerzahlen sorgen würden. Die Zweifel zerstreuten sich als ich
mich gegen 22.00 Uhr mit ein paar Elektrobreaks einmixte und schon die
ersten Leute auf den Treppen die Arme schwangen. Ich bin dann hoch in
die Kulabar, um den mittlerweile eingetroffenen Heiner Kruse aka Greenman
zu begrüssen. Um ein kurzes Interview (siehe Interviews in Kürze)
zu machen, ging ich wieder runter auf die Bühne, um mein Diktaphon
zu holen und traf dort gegen 23.00 Uhr (!) auf eine gefüllte Tanzfläche
und einen freudig verwunderten Mellokat, der wohl noch nie zu so früher
Stunde gerockt hat. Das normale Warm-Up-Programm, in welchem wir eher
sanfte Roller spielen, entfiel völlig und Mellokat konnte gleich
mit ein paar harten Breaks und Bassattacken loslegen. Damit begann ein
Abend, der für mich die beste Party werden sollte, die ich je in
Konstanz erlebt habe. Es war fast unheimlich, wie schnell sich der Laden
mit Leuten füllte und als ich um 12 die Decks übernahm, war
der Kulturladen rappelvoll und die Leute schon lange am Tanzen. Congo
Nattys "Police &Helicopters" gefiel mal wieder, doch waren
es dieses Mal eher der neutönende Andoidenfunk von Cause 4 Concern
und Sonic&Silver, der mein Set geprägt hat. Weniger Vocal-lastig
als sonst, schienen mir die Leute manchmal auf schnellere Mixings zu warten,
doch Teebees "Silenth Depths" oder C4Cs "Peepshow"
kamen, von der Bühne aus gesehen, ziemlich gut an. |
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| MATRIX (Metro/Virus/Idioma), neevo, ali, levi, moguai & shiraa (Mute) | |
| Fr. 9.11.2001 - Rote Fabrik Zürich |
Valerian
(14.10.2001)
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Ich lasse mich gerne
mal zu vollmundigen Weisheiten über Drum and Bass hinreissen und
eine davon, die ich gerne und immer wieder betone, ist die Tatsache, dass
Zürich mit wohl einer der besten Drum and Bass Szenen der Welt aufwarten
kann. Der Detailvergleich mit den klassischen deutschen Szene-Sädten
wie das Gebiet um Mannheim, Köln oder Berlin wäre mal an anderer
Stelle interessant auszuführen, doch ist es einfach bewundernswert,
dass es Zürich geschafft hat, nicht nur zu Grossereignissen wie der
Lethargy eine treffende Auswahl an Drum and Bass-Größen zu
präsentieren, sondern darüberhinaus eine lebendige Szene mit
verschiedenen aktiven Crews, Producern, Veranstaltern und fähigen
DJs zu entwickeln. |
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| Mark B & Blade | |
| 30.10.01, Kulturladen Konstanz |
magensaeure
(06.11.2001)
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We`re happy
that you made it, to witness a performance that you`ll never forget" |
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| Roots Manuva | |
| 26.10.01, Rote Fabrik, Zürich |
magensaeure
(28.10.2001)
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Ich wäre bestimmt
nicht um jeden Preis nach Zürich, wenn ich mir nicht absolut sicher
gewesen wäre, dass Roots Manuva live es wert sein würde. Tja,
da stand ich nun also, allein(!) in der Roten Fabrik, mit den besten Absichten.
Sein zweites Album Run come save me" (s. Plattenreview) war
für mich eines der interessantesten der letzten Monate, es bestand
für mich also kein Zweifel, dass ich mir Rodney Smith& Crew auf
gar keinen Fall entgehen lassen durfte. |
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| Basslastic - Valerian (Element/KA/Datababes) & Mellokat (Belowzero/RV) | 24.10.2001 | |||||||||||||||||||||||||
| 19.10.2001 - Kula Konstanz |
al
and mighty brother Horst
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Um es vorweg zu nehmen:
die zweite Basslastic im Kula war superfett. |
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| Blumentopf, "Eins A" | |
| 04.10.01, Kulturladen, Konstanz |
magensaeure
(08.10.2001)
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..."denn der Topf
ist im Haus", und das hat Konstanz noch nicht gesehn! Erstaunlich genug
das der Blumentopf aus München ausgerechnet in Konstanz seine Tour zum
nur 3 Tage vorher erschienenen dritten Album "Eins A" eröffnete. Dementsprechend
voll war auch der Kula, ausverkauft nämlich, um genau zu sein. Bereits
um neun bangte ich vor der Tür in einer Menschentraube ich möge es noch
nach drinnen schaffen, und kaum hat ich an der Bar glückselig mein erstes
Bier bestellt, fing auch schon "Nimm Zwai" aus Radolfzell zu rocken an.
Und zwar gar nicht so dünn. Die sympathischen Jungs scheinen geübt zu
haben, ich zumindest fand Rhymes und Flow tadellos. |
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| Basslastic, Valerian (datababes) & Mellokat (Belowzero) | |||||||||||
| 21.09.2001 - Kula Konstanz |
aurelius
(26.09.2001)
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Nach ein paar Monaten
Zwangspause ist Basslastic nun an neuer Örtlichkeit gestartet. Ich
war doch gespannt wie die Resonanz auf die neue Location und auf Basslastic
sein würde. Denn das Kula hat eine grosse Schwelle, die man überwinden
muss, um auf den Dancefloor zu gelangen und so manches Mal bereitete sich
dort gähnende Leere aus. Doch entgegegen meiner Befürchtungen,
geriet das ganze zu einem coolen tanz- und konversationsfreudigen Abend.
Valerian und Mellokat sind inzwischen ein sehr eingespieltes Team und
liessen nichts anbrennen. Anfangs kämpften die Beats noch gegen eine
wenig gefüllte Tanzfläche, doch die beiden schafften es die
Gäste nach und nach auf den Dancefloor zu ziehen und von dort nicht
mehr zu entlassen. Man lauscht ja doch dem einen oder anderen Gespräch
und vernahms mit Wohlwollen, dass Basslastic wohl doch vermisst wurde... |
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| Björk support: Matmos | |
| 11.09.2001 - Liederhalle Stuttgart |
Valerian
(24.09.2001)
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Der Tag des Konzerts
war denkbar nervenaufreibend; -am Nachmittag bestürzten uns die Katastrophennachrichten
aus New York und auf der Fahrt nach Stuttgart herrschte eine wahrhaft
apokalyptische Stimmung als im Radio immer neue Meldungen und Spekulationen
berichtet wurden. Ich hörte von meiner Begleiterin, dass das Radiohead-Konzert
in Berlin abgesagt worden war, doch als alle Konzertbesucher in den Rängen
der Liederhalle Stuttgart Platz genommen hatten und man die Instrumente
des Streichorchesters, sowie die restlichen Instrumente auf der Bühne
sehen konnte, schien doch eine allgemeine Entspannung einzutreten. Die
Produzenten von Björks neuem Album "Vespertine" (siehe
Plattenreviews) Matmos aus San Francisco eröffneten das Vorprogramm
mit überaus unterhaltsamen Klangexperimenten. So wurde eine Hautwiderstand-Messelektrode
mit einer endoskopischen Kamera kombiniert in diverse Hautregionen und
Körperöffnungen eines der drei Kalifornier bewegt, so dass sich
nicht nur irritierende Theremin-meets-Zahnbohrer-Sounds, sondern auch
recht eindrückliche Videobilder ergaben, die auf eine Leinwand übertragen
wurden. Im weiteren Verlauf des Vorprogramms bliesen Matmos mit Mikrophonen
versehene Luftballons auf und liessen sie mit Megaphonen bestückt
an die Decke steigen, befahlen ihren Samplern die üblichen kopflastigen
Beats und Pluckereien (man denke mal an Funkstörung, Autechre, Mouse
on Mars etc.) zu spielen und trommelten auf diversen Membranen und Tasten
einen gleichermassen kurzweiligen wie unterhaltsamen Klangteppich, der,
-sicher auch aufgrund der visuell ansprechenden Pippi-Langstrumpf-Wir
machen elektronische-Klangforschung-Show für tosenden Applaus in
der Liederhalle sorgte. |
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| Depeche Mode Konzert | |
| 08.09.01, Trabrennbahn Hamburg |
magensaeure
(14.09.2001)
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| Bisher lediglich DM Kenner und Möger, nicht unbedingt fanatischer Anhänger der Band, hätt ich vermutlich nie die Strapazen einer Hamburgfahrt auf mich genommen um die charismatischen Engländer live zu sehn. Aber wie der Zufall es wollte wurde bei Freunden von mir kurzfristig eine Karte frei, also verdrängte ich alle finanziellen Bedenken und dacht: "warum eigentlich nich?", und fuhr tatsächlich vergangene Freitag Nacht in die Hansestadt, um zusammen mit geschätzten 50.000!! andern ein fantastisches Konzert zu erleben. Natürlich war mir in der ganzen Hektik entgangen dass wir das Ganze Open Air geniessen durften, und so war ich alles andere als gegen das Hamburger Wetter gefeit. Als schliesslich nach zwei mässigen, nicht wirklich erwähnenswerten Vorbands die ersten Klänge des Openers "Dream On" vom neuen Exciter-Album zu vernehmen waren, sollten jedoch selbst die angekündigten "ergiebigen Regenfälle", die steifen Brisen, die nassen Socken und nach einem Zug wieder erlöschenden Zigaretten zur Nebensache werden. Schade nur dass wir dank unzähliger aufgespannter Regenschirme und zwergiger Körpergrösse relativ weit hinten stehen mussten um überhaupt etwas ausser den Vordermännern sehen zu können, und die optischen Genüsse wie immer-noch-super-sexy-Sänger Dave Gahan, und die Projektionen von Landschaften, Unterwasserwelten und Wassertropfen nur von Fernglas zu Seitenleinwand verfolgen konnten. Aber auch ganz nach hinten drang die unverkennbare Stimme des Leadsängers, und machte, nein, keine Gänsehaut, die hatte man ja eh schon, sondern: warm. Erfreulich war die erlesene Auswahl an Songs die dargeboten wurde. Aus dem neuen Exciter- Album (empfehlenswert!) die potentiellen Ohrwürmer " Dream on", "Shine", das wunderschöne "Free Love", und das sehr elektronisch anmutende "I Feel Loved", plus alte Songs wie "Enjoy the Silence" und mehrere Stücke vom "Songs of Faith and Devotion" Album: "Walking in my Shoes", "I Feel You" und "In Your Room". Also eine sehr ausgewogene Mischung zwischen neuen Sachen und Klassikern. Gut zwei Stunden hielten Depeche Mode das Sauwetter aus, auch wenn vor dem Konzert angekündigt worden war dass aufgrund der bis zu 7-8 Knoten starken Boen möglicherweise vorzeitig abgebrochen werden müsse. Wenn ichs mir recht überleg passte der strömende Regen eigentlich ganz gut zur düsteren und sehr melancholischen Musik, und Bühnenbild und Dave im Nadelstreifenanzug sahen durch die scheinwerferbeschienenen Regenfäden noch viel schöner und eindrucksvoller aus. Danke Katja, fürs zu Hause bleiben, da wär mir doch glatt eines der besten Konzerte, die ich bisher gesehen habe, entgangen. | |
| I sing the body electric Final edition - KLANGWART & REUBER (Staubgold), Habba, Skitara (Datababes) | |
| 31.08.2001 - Rheinterrasse Konstanz |
Valerian
(06.09.2001)
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Die anerkanntermassen
"legendären" Partyreihe "I sing the body electric",
die von Allerseitsbekannt-Christoph "Lindus" Lindner und seiner
Agentur Planet Rock seit einigen Jahren schon, -soweit ich weiss seit
1997, veranstaltet wird, hat nun mit dem Weggang von Lindus nach Berlin
ihr Ende gefunden. Die Serie von 21 Parties hat mich meine gesamte Studienzeit
in Konstanz begleitet und für tolle und oft angenehm schwierige Hörerlebnisse
gesorgt. So war auch die Abschlussveranstaltung in Planet Rocks Stammclub
Rheinterrasse geprägt von schwer zugänglichen Sounds und Musikstrukturen.
Klangwart und Reuber wechselten sich mit Habba ab und sorgten mit Klängen
zwischen Wummern, Knuspern, Brutzeln und Reiben für geteilte Meinung.
Nicht Wenigen war die Klangkulisse schlichtweg zu langweilig oder anstrengend
und so traten ganze Horden mehr oder weniger für elektronische Klangexperimente
offenherzige Menschen einen frühen Rückzug an. Tatsächlich
hatten viele angesichts der doch tanzwütigen Montagsparties in der
Rheinterrase und in Berücksichtigung der Tatsache, dass das eine
Abschiedparty sein sollte, sich auf wildes Tanzen und Ausgelasssenheit
eingestellt. Irgendwie herrschte eine seltsame angespannte Atmosphäre.
Ich persönlich hätte die Musik in einem klassischen Club mit
Sitzgelegenheiten und einfach einigen Quadratmeter mehr an Raum für
passender gefunden. So nett die Rheinterrasse für schwüle Soulmusik
und relaxtes Clubbing doch geeignet ist, so seltsam unpassend wirkte das
Gedränge mit lautem Sprechlärmpegel in Kombination zur Musik
der Staubgold-Leute. Auch die Videoanims waren kaum zu sehen, da die Leinwand
auf Brusthöhe angebracht wurde und so habe ich kaum mehr als ein
paar Super8-Stills und ein paar Dias sehen können. Die Kombination
der Klänge mit den Projektionen hätte sicher mehr Raum zum Atmen
gebraucht, um vom Publikum angemessen wahrgenommen zu werden. |
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| Popkomm 2001 | |
| 16 -19.08.01 - Jugendpark, Königswasser, ARTheater, Live Music Hall, Stadtgarten, Liquid Sky |
killerPOKE
(21.08.2001)
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Popkomm. Lindus von
Planet Rock hat uns ja schon für verrückt erklärt, uns nochmal diesen
Wahnsinn zu geben. Diesmal waren es wohl über 1,5 Millionen Menschen,
die Köln am Freitag und Samstag überfluteten, um in der Kölner Sommerschwüle
große Mengen Bier und jede Menge schlechte Musik zu konsumieren. Ohne
Zweifel hat das Ganze durch das wild wuchernde Ringfest, bei dem ganz
Köln voll mit kostenlosen Open Air Bühnen und Acts von No Angels bis hin
zu Creutzfeld & Jakob angefüllt ist, mittlerweile schon massiven Love-
oder Streetparade Charakter bekommen, aber glücklicherweise blieb man
vor allzulustigen Kostümierungen verschont. Meine Kölner Heimat reagiert
sich in diesem Punkt anscheinend noch an Karneval ab, was in Zürich und
Berlin wohl leider nicht der Fall zu sein scheint. Nun ja. Über
die Geschmacklosigkeiten des Ringfests und dem unglaublichen Angebot an
Konsumschafen, die ohne Herz und Verstand alles feierten, was ihnen bunt
und laut entgegensprang, muß ich mich hier wohl kaum auslassen... schließlich
gibt es ja immernoch das hervorragende Clubprogram rund um die Popkomm,
das dieses Jahr weniger punktuelle Highlights (sprich Mega-Acts) bot,
aber dafür insgesamt ein wahnsinniges Durchschnittsniveau hatte. |
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| Lethargy 01 - lineup siehe partypreview | |
| 10/11.08.2001 - Rote Fabrik Zürich, Streetparade Wochenende |
Valerian
(15.07.2001)
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Die Lethargy ist eine
alljährlich am Streetparade-Wochenende stattfindende Party in Zürichs
feinstem Kulturzentrum, der Roten Fabrik und versteht sich, -auch namentlich
manifestiert, als Alternativveranstaltung zur kommerziellen Großveranstaltungen,
wie der "Energy" im Züricher Hallenstadion, wo Techno-Jedermänner
und -frauen mit Trance und und dem üblichen BumBum bedient werden.
So ist auch traditionell die Lethargy mein persönlicher Saisonhöhepunkt
im jährlichen Ausgehzyklus, was auch mit der angenehmen Atmosphäre
am Wasser der Zürichsees, dem sicheren Treffen vieler Bekannter und
nicht zuletzt darin begründet liegt, dass diverse Züricher Freunde
strategisch günstig dort an der Bar arbeiten. So erlebte ich in den
letzten Jahren legendäre Konzerte und DJs und bevor ich alle aufzähle,
erinnere ich mich lieber an die Salzränder an meinem Gürtel
nach dem legendären Auftritt von Kemistry+Storm und Roni Size 1997
im kleinen Clubraum, was davon zeugen soll, dass das Lethargy-Booking
schon früh Musikrichtungen wie Drum and Bass mit den jeweiligen Top-Protagonisten
zu präsentieren wusste. So kristallisierte sich in den letzten Jahren
eine klare Richtung für das jährliche Programm heraus, welches
in drei verschieden großen Räumen auf dem Rote-Fabrik-Areal
präsentiert wird. Meistens gibt es einen großen Techno-Floor,
in dem aber auch experimentelle Großprojekte (z.b. Carl Craigs Interzone
Orchestra, Super Collider) wie in diesem Jahr Jimi Tenor und Band spielen.
Daneben gibt es seit Jahren schon einen Floor, der sich ausschliesslich
dem Drum and Bass widmet und im kleinsten Clubraum spielen DJs verschiedenster
Couleur, -meistens im musikalischen Zwielicht zwischen Elektro, Minimal
und NuBreaks. |
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| 5 Jahre Planet Rock, Dave "The Ruf" Davies, Fier von der Funkstelle | |
| 03.08.2001 - Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(05.08.2001)
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Endlich: obwohl Dave
"The Ruf" Davies gern gesehener Gast in Konstanz ist, war es
mir bisher nicht vergönnt eines seiner DJ-Sets unter der Fahne des
"Jeep Beat Collective" erleben zu dürfen. Zum Glück
erlaubten die 5-Jahre-Planet-Rock-Feierlichkeiten in der Rheinterasse
es mir dann doch endlich, "Great Britains only one man hiphop army"
in Aktion zu erleben, und ich muß sagen, er überstieg meine
Erwartungen - trotz vieler Vorschußlorbeeren - um einiges. |
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| Splash! Festival (eine Ergänzung...) | |
| 20.-22.7, Stausee Oberrabenstein, Chemnitz |
killerPOKE
(05.08.2001)
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Klar, so ein Festival ist für niemanden gleich. Meiner einer sind noch einige Dinge aufgefallen, die ich noch unbedingt erwähnt wissen wollte: 1. Mir ging die tragische
Absage von Method Man und Redman ziemlich am Arsch vorbei, damit stand
ich aber vergleichsweise alleine da. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich
charakteristisch für die Distanz, die der US-Hiphop zu Fans in Europa
hat. Es besteht ein bescheuertes Ungleichgewicht zwischen der Vergötterung
von US-Helden in Deutschland und dem Bewußtsein der US-Größen dafür, daß
es da noch sowas wie Europa gibt. Der Starkult um Einzelpersonen oder
Bands schafft einen unglaublichen Graben zwischen Konsument und Künstler,
was eigentlich der Idee des Hiphops widerspricht und mich an pathetische
Rockbands erinnert. Ein Konzept des Hiphops ist es doch auch, daß alle,
sowohl Publikum als auch Künstler, auf ihre Weise Agitatoren und Aktivisten
sind. Die Hybris einiger US-Helden finde ich da nervtötend und widerspricht
meiner Vorstellung davon, worum es bei der ganzen Sache eigentlich geht.
Da berufe ich mich doch lieber auf den etwas bescheideneren und vertrauteren
deutschen Hiphop. 2. Bemerkenswert
fand ich auch die Kommunikationsbereitschaft der Leute auf dem Splash.
Kaum eine Minute in der man nicht aus irgendeiner Ecke Diskussionen über
eigene und andere Projekte hörte, in der Adressen, Tapes und Selbstbeweihräucherung
ausgetauscht wurde. Mit ständigem Freestyle Gebattle bis in die frühen
Morgenstunden machten sich so manche Nachwuchs-MCs auf dem Zeltplatz bei
den Schlafwilligen ziemlich unbeliebt. Wirkte alles schön rührig
und viel Interesse und Aktivität von und auf allen Seiten. Man
hatte echt den Eindruck, daß viele angetreten sind, um ihre Stadt
und ihre Crew auf dem Hiphop-Gipfeltreffen zu repräsentieren. Allgegenwärtige
Präsenz von Kameras und Diktiergeräten (Fanzines und verflucht viele DJs
auf der Jagd nach VIP-Props und Shouts für ihre Mixtapes...) verliehen
dem Festival tatsächlich die Atmosphäre eines Fachkongresses zum Thema
"Hiphop 2001 in Europa". Es war für mich extrem motivierend zu sehen,
daß trotz des massiven Kinderanteils und der vielen "mein-Freund-hat-mich-mitgeschleppt"-Betties
im Publikum, so viel Leute sich mit "ihrer Sache" derartig verbunden fühlen. 3. Ein inneres Missionsfest war für mich als Anhänger der schnellen Breakbeats, wieviele Vertreter der klassischen Hiphop-Fraktion in den D'n'B-Hexenkessel von EZ-Rollers und Kabuki abtauchten und wie anfängliches Unverständnis sich in eine unglaubliche Stimmung verwandelte. Amüsant war es zu beobachten, daß anfänglich die Crowd von hardsteppenden Rädelsführern und Missionaren quasi ins Drum'n'Bass-Zelt geprügelt wurde und wie dann - spätestens mit dem in Topform auftretenden MC Glacius - sich alles in kollektiven Wahnsinn verwandelte. Hätte nicht erwartet, daß ich das Beste an Drum'n'Bass seit Jahren, gerade auf dem Splash erlebe... 4. Bemerkenswert auch das grandios Naturschauspiel, als eine Tornado-ähnliche Windhose mit von mir noch nie in Deutschland gesehenen Ausmassen über einen der Zeltplätze fegte und Zelte, Müll, Absperrband und Stroh zur Begeisterung des johlenden Publikums in 200 m Höhe transportierte. Danke für diese Naturshow Chemnitz! Ich hoffe die Fotos werden was... 5. An dieser Stelle möchte in dann noch den guten Masterquest zitieren, der mir seinen Eindruck vom Splash in etwa so wiedergab: "Es war wack, es war alles voller Kinder, es war Kommerz, aber ich hab noch nie so viel Spaß gehabt." Da kann ich mich nur anschließen! |
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| Splash! Festival | |
| 20.-22.7, Stausee Oberrabenstein, Chemnitz |
magensaeure
(26.07.2001)
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Für jeden leidenschaftlichen
HipHop- und Dancehall Jünger in Deutschland und Umgebung ist das
Splash! ein Begriff und Chemnitz für ein Wochenende im Jahr das Mekka. |
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| Datababes Party 02 - TJ Hookah, Valerian, Skitara, Astral Travelling | |
| 13.07.2001 - Neuwerk, Konstanz |
Pedro
(20.07.2001)
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Bilder kommen bald
!!! |
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| Calexico | |
| 04.07.2001 - Zeltmusikfestival, Konstanz |
Valerian
(06.07.2001)
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Calexico, - der Name
deutet an, woher der Wind an diesem Sommerabend wehte. Er wehte wehmütige
Gitarrenklänge aus fernen staubtrockenen Glühlandschaften ins
große blaue Zelt am Konstanzer Hafengelände, wo sich derzeit
diverse sehenswerte und uninteressante Bands ein Stelldichein geben. Calexico
sind eine Band voller sympathischer Klischees und es ist zunächst
amüsant, dass Cowboyhut, Truckerhemden, Mariachigeschmetter und staubiger
Tankstellenstyle, den wir aus so vielen Ami-Filmen mit Wüstenambiente
kennen, hier in Deutschland einen so exotischen und zugleich coolen Touch
bekommt. Doch ist das nur Beiwerk, denn Calexico haben den Wüstenrock
als Genre neben Kyuss und den frühen Queens of the Stone Age auf
dem Kontinent mit zwei empfehlenswerten Alben etabliert. Neben den genannten
Rockgiganten, spielen Calexico eine deutlich ruhigere Mischung aus Rock,
Blues und zeitgemässem Country, dessen deutliche Ausflüge in
mexikanische Volksmusik für die größten Jubelschreie im
Publikum sorgte. Mir persönlich gefielen besonders die ruhigen Stücke,
in denen die Stimme des Sängers und die weiten Klänge der Steel-Guitar
sich am besten entfalten konnten. Wer den Gesang von Sparklehorse, den
Gitarrensound eines Chris Isaak und das Besen-Schlagzeugspiel der Tindersticks
mag und bei der Filmmusik von "From Dusk till dawn" schmunzeln
konnte, wird Calexico sicher lieben und so traf man in Konstanz auf ein
kleines (<350 Zuschauer) aber begeistertes Publikum und mehr als ein
Mädchen konnte ich beim Mitsingen der Texte (Schuld und Sühne,
Mädchen und Überfälle, sowie diverse andere Cowboythemen)
beobachten. Fein akustisch und solide im Spiel intergrieren Calexico Kontrabass,
Steel-Guitar, Trompeten und akustische Gitarren mit kaum wahrnehmbaren
Effektloops von DAT oder Sampler und irgendwie hatte das ganze sehr viel
guten Pop an sich und ich kann mir vorstellen, dass Calexico bei ihren
anderen Festivalgigs genauso gut, wie hier in Konstanz ankommen. |
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| I sing the body electric 20b - Dälek | |
| 30.06.2001- Contrast, Konstanz |
Valerian
(06.07.2001)
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Planet Rock, unser Garant für frischen musikalischen Input in Konstanz, hatte an jenem Wochenende gleich zweimal Gäste im Contrast (Rechenzentrum am Freitag). Dälek aus Newark (US), waren schon mal mit Techno Animal auf K7 in der Uni und wie immer, wenn Musik abseits des souligen, gradbeatigen und latinen Mainstreams ins Konstanz präsentiert wird, schrumpft die Zielgruppe schon mal in Zehnerpotenzen. Zudem ist das Contrast ja nicht gerade eine In-Location spiegelhall- oder neuwerkschen Ausmasses und so war es eine Schulklasse-voll an Gästen, die sich die Zeit bis zum Konzertanfang mit Flipperspielen, Kickergefechten und Rein-und Rausgelaufe vertrieb. Gegen 24.00 lieferten Dälek dann ein wuchtiges Konzert, dass praktisch alle Gäste kopfnickend und elektrisiert vor der Bühne versammelte. "This is no mtv-HipHop"- das Credo des gewichtigen Sängers, der mit beeindruckender Präsenz seine Message in die dunklem Räume des Contrast hinausschrie, während im Hintergrund seine Mitstreiter an Sampler und Turntables heftig headbangten. So sorgte der heftige HipHop, der in wilde Breakbeat- und Noisegefilde öfters mal hochtourige Offroad-Ausflüge unternahm, für begeisterte Zustimmung unter den Anwesenden und nach kurzem motivierenden Disput mit dem Publikum wiederholten Dälek gegen 2 Uhr einfach ihr Set, um dann einigen Jungs von der Kreuzlinger NTA-Crew die decks zu überlassen, die gewohnt sicher aber an diesem Abend leider mit unverständlich chartlastigem HipHop, die letzten Tanzenden vertrieben. Ein fetter Abend und wie immer schade, dass nicht mehr Leute mal den Arsch hochkriegen und zu einer Party gehen, die nicht dem gängigen Schema von "netter Musik, die keinem wehtut-netter location-nette andere Studenten und um eins gema heim" entspricht. Underground satt, doch wenig hungrige Leute. |
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| I sing the body electric 20a - Rechenzentrum, Nanospeed, Valerian, Skitara | |
| 29.06.2001, - Contrast, Konstanz |
aurelius
(12.06.2001)
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Im Jubelmonat Juni
hat Planet Rock ja einige Höhepunkte präsentiert, dazu zählt
auch zweifelsfrei die Performance von Rechenzentrum,- die zwei Berliner
Kulturaktivisten zeigten wie einnehmend und unkonventionell Klang und
Bild |
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| DJ KRM & DJ Joker | |
| 16.06.01 - Contrast, Konstanz |
magensaeure
(19.06.2001)
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Uuh. Nachdem die Basslastic,
eigentlich der Publikumsmagnet des Contrasts, am Freitag schon unwürdig
schlecht besucht war (ätsch, selber schuld wer nich da war), war bei einer
so kurzfristig angesetzten und wenig, wenn auch originell beworbenen Veranstaltung
wie am Samstag eine desaströse Besucherzahl zu erwarten. Aber dem war
erfreulicherweise überhaupt gar nicht so... an die 80 Leute tummelten
sich im Contrast und lauschten den Klängen, die KRM und Joker ihrem Vinyl
und ihren Plattentellern entlockten. Hoher Kopfnickfaktor, fast durchgehend
Ohrwürmer und Lieblingsstücke (meinereiner), von High&Mighty (war sehr
nett mal statt "B-Boy Document" das sehr geile "Mind, Soul & Body" zu
hören. Danke.), Tony Touch, MOP, Beatnuts, Klassiker wie Onyx, Krs-One,
und ODB. |
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| Relaxed Clubbing, Datababes DJ Kollektiv: Aurelius, Skitara, Valerian | |||||||||||
| 11.06.2001 - Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(13.06.2001)
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Gut gefüllt war
die Rheinterrasse beim Relaxed Clubbing am Montag abend, als das Datababes
DJ-Kollektiv vertreten durch Aurelius, Skitara und Valerian zum Tanze
aufspielte. Die Stimmung war von Anfang an angenehm ausgelassen und das
Wetter lud glücklicherweise dazu ein, auch eine Weile den Rheinblick
und die frische Luft an den Open-Air-Tischen zu geniessen. |
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| Nick Cave and the Bad Seeds + Goldfrapp | |
| 02.06.2001 - Zenith, München |
Valerian
(06.06.2001)
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Nick Cave-Fans sind
in der Regel äusserst scharf darauf, den Herrn samt Männerunde
live zu sehen, denn mit Fug und Recht behaupte ich, daß unter den
mehr als 150 Konzerten in meinem Leben, jene drei von Nick Cave and the
Bad Seeds absolut unverrückbar in meiner persönlichen Top Ten
der besten Konzerte hohe Platzierungen einnehmen. So war es beschlossene
Sache mit meinen Münchner Freunden auch stolze 60 DM für eine
Konzertkarte auszugeben. Im Vorfeld gab es schon einige Befürchtungen,
dass der mittlerweile ruuuuhig gewordene Sound des Herrn Cave (siehe Musik/Reviews)
und ein lahmer Auftritt im österreichischen Fernsehen, sich auch
in München als Enttäuschung erweisen würde, doch gab Anna
Entwarnung: Sie hatte das Berliner Konzert gesehen und war als Kennerin
hellauf begeistert gewesen. |
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| N.O.H.A: No Slack Tour + Valerian | |||||||||||
| Kulturladen, 24.05.01 |
magensaeure
(29.05.2001)
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Der Kulturladen war
am letzten Donnerstag ganz ordentlich besucht, trotz der happigen 23 Mark
Eintritt, die Kenner der spielenden Band offensichtlich nicht scheuten,
zu bezahlen. Auch wenn Valerian am Anfang vor einer recht leeren Tanzfläche
mit Nu-Breaks aufwartete, -rechtzeitig zu Beginn des Konzerts scharten
sich die Gäste vor der Bühne. |
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| No.Stress.Party.Vol.7: Texta, C4, 2zuAinz, Dj Razor, Maniac Beat Crackers | |
| 26.05.01, Göggingen |
magensaeure
(29.05.2001)
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Keine Ahnung wieviel Einwohner Göggingen eigentlich hat, auf jeden Fall ist es nur eines von zig kleinen Käffern mit Brauerei und Bauernhöfen im Kreis Sigmaringen. Mit einem Unterschied: vor ein paar Jahren beschloss ein Handvoll von Skatern und Hiphoppern aus diesem Nest sich zur No.Stress.Community zusammenzutun, und eine, damals noch kleine und interne Party auf einer früheren Schafsweide mit einer inzwischen fast vollständig abgerissenen Hütte am Waldrand zu veranstalten. Am Samstag ging das ganze dann bereits in die siebte Runde, und ist in der Zwischenzeit zu einem überregional bekannten Event mit ansehnlichem Line-up mutiert, immerhin war auch Lenny, Korrec`Technique und DJ DSL von FM4 schon zu Gast, und konnten sie diesmal Texta und Razor als Headliner buchen. Sicher an die 500 Leute tummelten sich auf dem abgezäunten, abschüssigen Gelände. 2zuAinz aus Radolfzell eröffneten, und gaben ein ganz gutes Bild ab; positiv überrascht war ich dann von den mir bisher unbekannten Lörrachern C4, die mit eigenproduzierten Beats und sowohl auf deutsch als auch auf französisch mit tight gerappten Rhymes auftrumpften. Die Oesterreicher Texta, deren altes Album mit seinen schlauen Texten im Style von Blumentopf ich sehr schätze, haben mich fast a bisserl enttäuscht, da sie sich beim Konzert leider nicht ihrer eigenen ruhigen, sondern fremder Beats bedienten. Das nahm liebenswerten Stücken wie "Walkman am Ohr" oder "Respekt" den eigentümlichen Charme, hat sie eigentlich fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Trotzdem gabs guten Hiphop auf die Ohren, und die unverkennbaren Stimmen der MC`s retteten dann doch die Vertrautheit zu den Songs. Und wie immer auf der No.Stress. stand nicht ohne Grund "open mic for all MC`s" auf den gut gestalteten Flyern. Von den rund 20 Leuten, die sich zur Freestyle-Battle auf der Bühne versammelten, riss sich im Endeffekt zwar vielleicht nur die Hälfte um die drei Mics, aber was die darboten konnte sich hörn lassen, auch wenn der ein oder andere das mit dem Freestyle vielleicht falsch verstand und seine auswendig gelernten Texte an den Mann bringen wollte. Aber open mic is open mic und da wurde summa summarum nich gekleckert. DJ Razor`s Meisterkünste gingen da leider n bisschen unter, was den generellen Eindruck vom Ex-DMC-Champ nich schmälern soll. Die heimischen Maniac Beat Crackers beschallten dann noch bis zum Schluss die Ohren der letzten verlorenen Seelen. Derbe gut das Ganze. |
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| Gigolo World Tour - DJ Hell, Savas Pascalidis, Inform3r | |
| Douala, Ravensburg, 25.05.01 (Bilder bald) |
killerPOKE
(26.05.2001)
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Verzeiht mir die pathetische
Clubromantik, aber es gibt einfach diese Abende, an denen Unwichtigkeiten
wie DJ- oder Platten-Namen verschwimmen und alles zu einer wogenden, feiernden
Stimmungswelle zusammenfließt, die die ganzen Sorgen und Schmutzigkeiten
des Alltags mit einer reinigenden Schalldusche hinfortwäscht. Und
wo sollte man so einen Abend hier unten schon woanders erleben, als im
Douala, das wieder erneut beweisen hat, daß es nicht zu unrecht
als bester elektronischer Club zwischen Stuttgart und Zürich geschätzt
wird. |
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| Andrea Parker | |
| Club Metro, Friedrichshafen, 24.05.01 (Bilder bald) |
killerPOKE
(25.05.2001)
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Hmmmm... ziemlich planlos das Ganze: Weltklasse wie Andrea Parker (vielen bekannt von der K7 "DJ Kicks"-Reihe) spielt im Metro zum Tanze auf und es kommen gerade mal 30 bis 40 Leute. Da kann man ruhig wieder die schlechte Werbung oder das gute Wetter als Entschuldigung bemühen, aber irgendwie ist es dann doch sehr seltsam, daß ich noch nie so viel schlecht besuchte Parties - trotz großem Line-Up - wie hier unten gesehen habe. Nun ja, was solls. Schlüsse darf jeder selber ziehen... Planlosigkeit kann man dann auch den Metro-Machern vorwerfen, die angesichts der bedrückende Leere im Club lediglich mit Nebelmaschinen und nicht mit der Verlagerung auf den zweiten, kleineren und geileren Floor reagierten. Denn an sich war das Menschenmaterial und der Wille zur Party schon vorhanden, bloß macht die Atrium-Atmosphäre des großen Mainfloors mit einer Handvoll Leuten auf der Tanzfläche eher weniger Spaß. Ähnlich planlos war dann auch das Set des Resident DJs, das zwar immer wieder einige echte Aufhörer und Aha-Erlebnisse enthielt, aber irgendwie doch sehr chaotisch war. Innerhalb von 1,5 h wechselte er recht wild zwischen Elektro, Synthie-Pop, Techno und Latin-House hin und her, was mir dann doch teilweise etwas zu gewagt war. Ein richtiger Fluß kam da nicht ins Set, wobei der darkere Elektro-Anteil (insbesondere der Rother Remix von Little Computer People u.ä.) mir dann doch gut gefallen hat. Als dann Andrea Parker die Decks übernahm, flammte die Stimmung nochmal kurz auf, um sich dann aber doch auf einem eher niedrigen, kontinuierlich vor sich hin blubberenden Niveau zu halten. Die sehr sympathisch wirkende Dame eröffnete mit House und Big Beat Platten, was mich dann doch eher überraschte und auch die wenigen Tanzfreudigen nicht wirklich mitriss. Erst als sie nach einer Phase eher chaotischen Aneinanderreihens (zum Teil ohne jedes Mixen) von Platten aller Art zwischen trancigen Breakbeats und B-Boy Sound, der förmlich nach Breakern schrie, auf die etwas fiesere Elektro-Schiene einschwenkte, kam dann nochmal Freude auf. Insgesamt aber ein ziemlich kurzes und doch eher unbefriedigendes Gastspiel der bekannten DJane, das die meisten schon weit vor 3:00 verliessen. Zu wenig Leute, aber die DJs hätten sicher noch mehr rausholen können. Schade. |
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| Afu-Ra, Karibik Frank | |||||||||||
| Walter's Bar, Albstadt-Ebingen, 19.05.01 |
magensäure
& killerPOKE
(24.05.2001)
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Nachdem der abgesagte
Wu-Tang Gig im April bei den Walter's- und Hip-Hop-Jüngern für grosse
Enttäuschung gesorgt hatte, versprach der letzte Samstag mit Afu-Ra ein
neuer Höhepunkt zu werden, dem nicht nur ich seit Bekanntgabe des Termins
entgegenfieberte. |
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| Basslastic - Mellokat, Valerian und D-Sign | |||||||||||
| Contrast Konstanz, 18.05.01 |
Pedro
(22.05.2001)
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Dieser Abend hatte
eigentlich alles um ein Riesenkracher zu werden: |
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| JIMI
TENOR (Warp/Sähkö Finnland), ALLEY CAT (Skunkrock London), SCI & MELLOKAT (Belowzero) |
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| 12.05.2001, - Club Metro Friedrichshafen |
aurelius
(21.05.2001)
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Heidewitzka was für ein Wochenende, da schrumpelt die Seele im Winter zusammen und kaum wird es wärmer, gibt es auf einmal Musikgenuss satt, -wenn es in dieser beschaulichen Region doch des öfteren soviel Gelegenheiten zum abendlichen Geldausgeben vorhanden wären. Dann auch noch das: Einer meiner Madman-Favotiten findet auf unergründlichen Pfaden den Weg ins Metro. Um es gleich vorwegzunehmen: Es waren doch recht viele technohungrige Teens am Start, die den werten Herrn Tenor nicht zu schätzen wussten, der mit einer exzellenten Liveband zur Abendunterhaltung antrat. Er trug ein nettes Hochzeitskostüm und seine Kommunikation mit dem Publikum beschränkte sich auf unverständliches Brabbeln ins Mikrofon - was solls, ich hatte einen prächtigen Abend und genoss das ganze in vollen Zügen. Die meisten Stücke entstammten seinem "aktuellen" Album und es war ein tenorige Melange aus Jazz, Blues und schrägen Orgelorgien, die manch jüngeres Ohr aus dem Saal vertrieb. Ab und an mutierte der zu verheiratende Mann zum Entertainer, besonders dann, wenn er zu seinem "Ich-mach-jetzt-wilde-Töne-Kasten" griff und sich einen ableierte. Auch das obligatorische Glas Sekt für die musizierenden Mannen, feilgeboten von einer schönen Dame, durfte nicht fehlen. Fucking funky war das ganze. Schade, dass ihr nicht dabei wart. Der Meister liess sich noch, wenn ich mich recht erinnere zu zwei furiosen, -vom Publikum umjubelten Zugaben hinreissen, um den Rest des Abends am Flipper des Hauses zu verbringen (Grummel, ich wollte auch gerne mal zocken). Aus dem grossen Saal habe ich mich dann schnell verzogen, als der übliche Handtaschenhouse erklang und die Teenies auf den Dancefloor zog. In der Groovebox spielte sich der angenehmere Teil des Abends ab. Loslegen durfte Sci und er liess es sich nicht nehmen mit seinen abstrakten Sounds die Tanzfläche nicht gerade zum Beben zu bringen. Der Sound war gut, aber zum Einheizen wenig geeignet. Dafür holte Mellokat die Kastanien aus dem Feuer und jagte ein Paar Crowdpleaser durch die Boxen, so dass doch bewegte Leiber auf der Fläche des Tanzes zu finden waren. Miss Alley Cat, die Dame der späten Stunde, feuerte gleich mächtig los, aber der Funke wollte nicht mehr so recht auf das Publikum springen (über?) und so begann sich die Örtlichkeit doch alsbald zu leeren. Dennoch ein kleines Juwel der Partyabende, dank dem guten Jimi. |
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| I
sing the body electric 18 DJ Godfather (Databass, Detroit), Roswell
47, Razor, Selecta Toby |
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| 11.05.2001, - Sealife Centre, Konstanz |
aurelius
(12.05.2001)
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Es war ein schöner
Tag am Bodensee, welcher glitzerte und vom Wind bestrichen wurde. Doch
der Abend sollte zum Lob des Tages werden. Mediterrane Stimmung aus Seegeruch
und wohliger Abendwärme gab der Nacht das passende Gewand zu einer
wirklich schönen Party im Wonnemonat Mai. Auf der Terasse empfing
Selecta Toby die Besucher mit einer warmen, relaxenden Melange aus Dub,
Downbeat und TripHop. |
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| Benjamin v. Stuckrad-Barre | |
| Audimax Uni Konstanz, 27.04.01 |
magensaeure
(06.05.2001)
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Annm. des Ins-Netz-Stellers:
Diese review ist ja eigentlich keine klassische Partyreview und gehört
eher in die Literatur- oder Kunstrubriken von Datababes. Doch hatte diese
Lesung ja schon ziemlich Party-Stellenwert, sodaß ich glaube, dass
sie hier ganz gut aufgehoben ist. :Val. |
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| Basslastic - Mellokat, Valerian | ||||||||||||||||
| 21.04.2001, - Contrast, Konstanz |
aurelius
(02.05.2001)
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| NTA-Crew (Kreuzlingen), Meskalin ( 2zuAinz), Cutterific (RV) | |||||||||||||
| 13.04.2001 - Contrast, Konstanz |
magensaeure
(21.04.2001)
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Am Karfreitag gaben die Kreuzlinger Jungs von der NTA-Crew und Gäste ihr Debüt im Contrast und boten den HipHop-Headz in Konstanz ein Hörerlebnis der Güteklasse A. Nachdem die Veranstaltung mit den Freien Mitarbeitern ausgefallen war, gab diese Party Gelegenheit, sich vom Können der Community auf der andern Seite der Stadt zu überzeugen. Die Turntablists hielten sich allerdings mit ihren Tricks an den Plattentellern etwas zurück und konzentrierten sich eher darauf, die Crowd bei Laune zu halten, was ihnen auch ganz gut gelang, wie ich meine. Neben hin und wieder auch mal poppigeren Stücken (dafür werd ich gelyncht werden, gell oli & jo), griffen die vier anwesenden DJ`s (neben Sir Jai & Mumbat aus CH auch Meskalin von 2zuAinz aus Radolfzell und Cutterific aus Ravensburg, wenn ich recht informiert bin) aber auch die edlen Teile aus ihrer Plattenkiste und gaben die meiste Zeit feinsten HipHop zum besten, -oft- und auch eher selten Gehörtes. Allgemein eine Auswahl, die mir sehr gut gefallen hat. Man sah viele junge und vor allem viele neue Gesichter im Contrast, und ich denke HipHop zieht auch in KN ein grosses Publikum an, weshalb es schade ist, dass in dieser Richtung leider immer noch viel zu wenig geboten wird. Wer schliesslich bis Ende blieb, wurde noch mit einer leckeren Freestyle Session belohnt, bei der sowohl MC`s aus der Schweiz als auch lokale Bekannte wie Crossales von der FM-Crew ihre Reime kickten. Hoffentlich nicht das letzte Mal, dass das Contrast Besuch aus der schönen Schweiz (und aus der Region) hatte, bewies die NTA-Crew doch, dass dieses Land mehr als nur grosse Berge, leckeren Käse und feinen Badezusatz zu bieten hat. |
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| Riotbabes - Valerian, Ground Zero, Jiri Hönes, Marc Arzt | |||||||||||||
| 30.03.2001 - Contrast, Konstanz |
aurelius
(06.04.2001)
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Die erste Riotbabes-Party
widmete sich den musikalischen Extremen Digital Hardcore und Noise - dass
dies nicht für einen proppevollen Saal sorgte, war zu erwarten. Ein
Kreis Interessierter fand sich dennoch im Contrast ein und wurde nicht
enttäuscht. Es war wohl die krasseste Veranstaltung seit langem in
Konstanz. Durchfahrende Züge erschütterten das Contrast in seinen
Grundfesten und dunkle Klangwände pressten Körper und Geist
an die Wand. Der Stressfaktor dieses Abends war ein hoher, aber der Innovationsfaktor
war mindestens genauso hoch. Valerian eröffnete den Abend mit frühem
Darkstep, Panacea-Klassikern und düsteren Klangexperimenten amerikanischer
Producer. Ground Zero bewegte sich zwischen subversion, ambush, praxis,
widerstand rec. und riot beats recs. Er spielte zielsicher Stücke
von Alec Empire, Aphex Twin und Aphasic & Scud und anderen; Noise Terror
zwischen Drum and Bass und Elektronischen Lärmwänden. Valerian
schloss sich nahtlos mit einer Labelshow von Digital Hardcore Recordings
an. Das Punk-Drum and Bass Label hat da viel zu bieten einschliessslich
dem bekanntesten Act Atari Teenage Riot, aber auch weniger bekannten,
wie Ec8tor und Shizuo. Valerian und Ground Zero legten dann Back to Back
auf und hatten ein Höllenspass an scharfen Cuts. Bollernde Bässe
und ratternde Beats setzten die beiden unter heftigen Moschzwang... |
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| HörBar DJs Skitara und Täwe Schur | |||||||||||
| 21.03.2001 - Contrast, Konstanz |
aurelius
(27.03.2001)
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Wir haben einen neuen Bilderviewer, wenn ihr das Bild in der Originalgrösse sehen wollt, einfach anklicken.
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| Whitehouse | |
| 19.03.2001 Roxy, Ulm |
Ground
Zero
(20.03.2001)
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"Whitehouse, ein bereits legendärer Act in Sachen experimental noise gibt in Ulm ein Stelldichein" - so oder zumindestens in diesem Sinne wurde die Veranstaltung im Netz und auf Flyern beschrieben. Als passionierter Anhänger von allerlei elektro-musikalischer Spielarten der härten Gangart konnte ich mir die so beworbene Veranstaltung nicht entgehen lassen. Vorausschickend gilt es noch anzumerken, daß noise, sprich jenes Genre, daß sich gänzlich dem Lärm verschrieben hat, bis dato noch ein unbeschriebenes Blatt in meinen musikalischen Memoiren war. Daher mögen mir Experten und Vollblutanhänger dieses Stils meine laienhafte Beschreibung bitte nachsehen. Die Location: Der kleine Veranstaltungsraum des Roxy war von den Verantwortlichen als Obdach für das Event auserkoren worden. Überschaubare Größe, treppenförmig ansteigende Tribüne zum Stehen, Sitzen, Liegen, Projektionsflächen an den Wänden. Publikum: Mit ca. 80 - 100 (?) Besuchern, die den Eintrittspreis von 23,-- DM nicht gescheut hatten, war die Halle sicher nicht über- aber doch schon dekorativ bevölkert. Auffällig war, wie bunt gemischt die Anwesenden waren: Vom eher konventionell anmutenden Hemdträger bis zur stachelbewehrten Goth-Anhängerin war alles in verschiedener Stärke präsent. Der Act: Mit mehr als einer Stunde Verspätung traten Whitehouse schließlich an, dem Publikum das Fürchten zu lehren. Mit Erfolg, denn schon nach wenigen Sekunden nachdem sie die Wand aus Konzert-Boxen und Marshall-Verstärkern zum Leben erweckt hatten, mußten die Anwesenden um ihr Gehör fürchten, Ohropax schien glücklicherweise bei allen Besuchern vorhanden zu sein. Den Sound möchte ich in etwa so beschreiben: Man stelle sich vor, man sitzt zwischen einem Airbus-Triebwerk, das unter Vollast läuft und einem Schiffsdiesel, der Drehzahlen jenseits des roten Bereichs erreicht hat. Besudelt wird die so entstehende "wall of sound" vom übersteuert-unverständlichen Gesang von zwei der drei Bandmitgliedern - shouting zwischen Iron Maiden, Punk und Spoken Word im Schreikrampf-Format. Die Live-Präsenz des Trios beeindruckt ohnehin. Anfangs noch an eine bartlose Version von ZZ Top erinnernd, entwickeln sie sich in kurzer Zeit zu englischen Partylöwen, wie sie klischeehafter nicht sein könnten: pöbelnd, laut und besoffen. Denn Bier scheint ein wichtiger Bestandteil des Auftritts zu sein, grimmig blickend, wild gestikulierend und bedrohlich im Kreis laufend, wird ein Bier nach dem anderen gekippt und/oder ins Publikum gespuckt/gespritzt. Die Menge nimmt es zur Kenntnis, zeigt sich aber wenig beeindruckt und stoisch ruhig. Genau diese Ruhe, in Verbindung mit zahllosen Flaschen Gold-Ochsen-Pilsener, raubt dem Trio dann auch ganz offensichtlich die Motivation. Nach knapp 90 min erklären sie das Konzert für beendet. Das Resümee: Trotz der obigen Beschreibung bin ich nach dem Konzert nicht spontan zum Noise-Jünger konvertiert. Ungeachtet meiner eigentlich vorhandenen Vorliebe für wenig harmonsiche Klänge sprang der berühmte Funke nicht über. Die Faszination Noise in dieser reinen Form erschließt sich wohl nur dem wahren Könner und Kenner, mehr oder weniger konventionell gearteten Hörern bleibt sie wohl - zumindest bei der ersten Begegnung - verschlossen. |
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| ABS mit Lenny und OnAnOn / Shatta Movement | |
| 17.03 walters, albstadt |
magensaeure
(20.03.2001)
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Eigentlich nicht soo angetan von ABS und ihrem Debüt " Kinderspiel - leichter gesagt als getan", war ich trotzdem am Samstag in Albstadt im geliebten Walters, das sich unter HipHop Freunden bereits über die älbler Grenzen hinweg einen Ruf gemacht hat. Und so gastierten ABS, supported von Lenny und Onanon im Rahmen ihrer Album-Promo Tour auch in Ebingen, um dort das Haus zu rocken. Trotz neu eingeführter strenger Ausweiskontrollen fand sich die creme de là creme der 14-16jährigen ein, wie immer bei HipHop-Konzis, und das hat mir, obwohl selbst ein junges Ding, schon mal gar nicht so behagt. Aber gegen elf traten die Ruhrpotter auf die Bühne, zunächst Lenny und OnAnOn, gegen Mitternacht dann der Main-act, und ,entgegen meiner anfänglichen Skepsis, war ich von dem was ich mitbekommen hab durchaus positiv überrascht. Trotzdem hat mich der Drum`n Bass Floor mal wieder mehr in seinen Bann gezogen, wo zuerst das Shatta Movement aus Stuttgart derben Ragga zum besten gab und sich ab eins die Residents Shoka Blen und Spooky, diesmal leider ohne faboulus MC Mighty , die Ehre gaben und ein excellentes Set ablieferten, das auf grossen Zuspruch im Publikum stiess. Eine vielversprechende junge Crew, die auch am Freitag im Metro in FN zu hören sein wird. Es war also ein ständiges Hin und Her zwischen dem kopfnickenden ersten und dem steppenden zweiten Floor, die sich in Qualität und Stimmung eigentlich in nichts nachstanden. Ich glaube, jeder kam auf seine Kosten und es hat allen Spass gemacht. Das Walters is auch von Konstanz aus eine Reise wert, wer gerne HipHop oder D&B hört, sollte es sich auf jeden Fall ma anschaun, für Termine checkt die site www.hiphopclub.de bzw. www.walters-bar.de. |
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| DJ MYURA (free fm, ulm) (Relaxed Clubbing) |
Bilder
bald
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| 19.03.2001 - Rheinterrasse, Konstanz |
Valerian
(20.03.2001)
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Wir haben einen
neuen Bilderviewer, wenn ihr das Bild in der Originalgrösse sehen
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Das Event am Montagabend
hat sich rumgesprochen und so platzte die Rheinterrasse mal wieder aus
allen Nähten. DJ Myra (free fm) aus Ulm gilt als einer der besten
Nachwuchs-DJs in Sachen Reggae und wurde diesem Anspruch unspektakulär
aber voll gerecht. Sehr entspannte Songs sorgten trotz Gedränge und
allgegenwärtigen Bambusstengeln in Gesichtshöhe für eine
gute Atmosphäre, die den Montagabend in der Rheinterrasse als ultimativen
Ort zum Ausgehen, Tratschen und Leute-Treffen etabliert. |
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| I sing the body electric 16 - TABLE OF THE ELEMENTS european showcase tour 2001 | |
| 18.03.2001 - Studio 1, Konstanz |
aurelius
(19.03.2001)
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Table of Elements
stoppten auf ihrer ersten Europatour auch im lieblichen Konstanz, und
ca. 30 Leute wollten zuhören. Ich wusste nicht so recht, was ich
zu erwarten hatte, da ich ausser Captain Beefheart keine anderen Bands
des Labels kannte. Es spielten SAN AGUSTIN und PRESOCRATICS, zwei neugesignte
Bands des Labels. Zu meiner Schande habe ich von San Augustin nur das
letzte Stück mitbekommen und kann mir daher keine Beurteilung erlauben.
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| Basslastic - Mellokat, Valerian | ||||||||||||||||
| 16.03.2001, - Contrast, Konstanz |
aurelius
(19.03.2001)
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Wir haben einen neuen Bilderviewer, wenn ihr das Bild in der Originalgrösse sehen wollt, einfach anklicken.
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Von Null auf Hunderachtzig
startete die neue, monatliche Drum and Bass-Reihe im Contrast. Ich hatte
die freudige Aufgabe an der Kasse zu verweilen und zunächst sah es
düster aus: Bis Halbzwölf herschte gähnende Leere und Mellokat
und Valerian hatten Zeit sich einzugrooven. Um Mitternacht müssen
dann in Konstanz die Drum and Bass - Glocken geläutet haben, denn
innerhalb einer Stunde war der Laden proppenvoll und begann zu kochen,
- so sehr, dass die Scheiben beschlugen und der Schweiss von der Decke
tropfte. Ich möchte es vorwegnehmen, -es war eine der besten Parties,
die ich im Contrast erleben durfte. Die Tanzfläche war voll, die
Menschen gut gelaunt und Mellokat und Valerian - Zitat killerPOKE - rockten
das Haus. Die beiden haben sich in glücklicher stilistischer Symbiose
gefunden und gestalteten den Abend wie aus einem Guss. |
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| PJ Harvey Konzert | |
| 9.03.01 - Colosseum, München |
diva
(14.03.2001)
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PJ Harvey Konzerte
sind schon etwas ganz Spezielles. Zum einen kommt man nur alle Schaltjahre
mal in den Genuss eines solchen und zum zweiten, wenns dann mal soweit
ist, hat Frau Harvey mit Sicherheit mal wieder eine schwere Erkältung,
eine tiefgreifende Depression, eine Blasenentzündung, oder ähnliches.
So auch am Freitag in München (natürlich), diesmal war's die Grippe und
das ausverkaufte Konzert stand kurz davor, abgesagt zu werden. Es wurden
wohl irgendwelche absonderlichen Vereinbarungen getroffen, u.a. auch ein
striktes Rauchverbot im überfüllten Saal, die mir und den knapp 3000 anderen
Menschen den Abend retten sollten... Ich bemühte mich also redlich
meinen Kippenkonsum nur auf die stündliche Suchtbefriedigung zu reduzieren-
was tut man nicht alles für die Gesundheit der charismatischsten
Frau im Musikgeschäft. Die Supportband (Giant Sand) habe ich aufgrund
eines indischen Essen mit meinem Münchner Freund Frank verpasst, der sich
dannach lieber diese Hamburger Intellektuellenkapelle Kante im Atomic
ansah. |
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| FUCK´DUB - BERND KARNER (heimelektro ulm) vs. DJ MYURA (free fm, ulm) (Relaxed Clubbing) | |
| 12.03.2001 - Rheinterrasse, Konstanz |
Valerian
(13.03.2001)
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Die traurige Botschaft
war noch vor 23 Uhr verkündet worden: Bernd Karner von Heimelektro
Ulm stand im Stau vor München und hatte entnervt aufgegeben und sein
anreisender Ersatz mußte die Fahrt bei Biberach mit Getreibeschaden
beenden, -so Veranstalter Lindus, der just in die Bresche sprang und sein
bekanntes DJ-Set aus Pophits aller Jahrzehnte und Perlen aus Soul, Disco
und Funk zum Besten gab. Schade, denn auf die Ulmer Heimelektro-Leute
hatte ich mich und auch viele andere wahrhaft gefreut. Der Abend verlief
dann eher belanglos und irgendwann wurden mir die Popperlen von Gloria
Estefan bis Beatles einfach zuviel. Eine
nette Studentenparty wars dennoch und die Rheinterrasse war mal wieder
gut gefüllt. Stilvolles Barvergnügen mit gepflegter Musik -das
scheint in Konstanz seit jeher angesagt zu sein. Mir ist aufgefallen,
dass die Rheinterrasse ja ein Surroundlautsprechersystem hat, was angesichts
des runden Raumes eine definitiv brilliante Lösung ist. |
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| Lost in Drum and Space - DJ Hype | |
| 09.03.2001, Rohstofflager Zürich |
Valerian
(11.03.2001)
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DJ Hype ist einer
der bekanntesten Drum and Bass-DJs und geniesst hohes Ansehen auch unter
jenen Leuten, für die gebrochene Beats nicht eine Art von Religionsersatz
oder Lebensentwurf darstellen. So traf es sich, dass neben meinen Begleitern
KillerPOKE, Magensaeure und Nightingale auch zwei andere Konstanzer den
Weg ins Züricher Rohstofflager gefunden haben, welches schon in der alten
location mit der Reihe "Lost ind Drum and Space" dafür gesorgt hatte,
dass in monatlichen Abständen die wohl besten und bekanntesten DJs des
Genres sich in strategischer Nähe unseres heimatlichen Universitätsstädtchens
die Ehre geben. Der Bekanntheitsgrad dieser Veranstaltungsreihe sorgt
aber auch dafür, dass im Verlauf der letzten Monate sich ein immer deutlicher
gemischtes Publikum dort einfindet, was nicht immer zum Besten der respektierten
Züricher Drum and Bass-Szene ist. |
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| Die Fier von der Funkstelle (Relaxed Clubbing) | |
| 05.03.2001 - Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(08.03.2001)
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Das "echte"
Relaxed Clubbing ist wieder da! Und Konstanz kam zahlreich... |
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| Boris G./DJ Valerian/DJ D-sign | |
| 03.03.2001, - Contrast, Konstanz |
aurelius
(08.03.2001)
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Ein kurzfristig entstandener
Abend im Contrast, der den Anwesenden mit Sicherheit noch einige Zeit
im Gedächtnis bleiben wird. Boris G. (bekannt als die Stimme der
Streetparadehymne "Do you believe in Love") - Der Mann hat eindeutig
Showtalent. Zwischen lachenden Gesichtern und ungläubigen Staunen,
daß es so was gibt, bewegten sich die Reaktionen der Besucher. Eine
soulige, schwarze Stimme, mit kräftigem Volumen ist Boris Markenzeichen,
daneben das Exponieren des eigenen Körpers und die nicht zu übersehenden
sexuellen Anspielungen während seiner 20-minütigen Show. Ein
Hüftschwinger und Bodenbefruchter erster Klasse. Die Musik schwankte
zwische RnB und HipHop mit Anleihen an Puff Daddy. Begleitet wurde er
von zwei MCs aus Nagold, deren Namen mir leider nicht bekannt sind, die
saubere FreestyleSkills besassen und etwas verwundert über ihren
Partner gewesen zu sein schienen. Ich tue mich mit einer finalen Beurteilung
schwer, da das ganze - so oder so gesehen - großen Unterhaltungswert
hatte. |
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| DJ Tomekk (Berlin) | |
| 02.03.2001, - Douala, Ravensburg |
magensaeure
(03.03.2001)
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Auch nach über halbjähriger Abwesenheit hab ich mich im Douala sofort wieder zu Hause gefühlt. Dieser Club strotzt einfach vor Atmosphäre und es macht immer Laune, dort zu feiern, -einfach eine der besten Locations in Süddeutschland, mit einem erstklassigen Line-up. Trotz des ziemlich stolzen Eintrittspreises von 30 (!!dreissig!!) Mark, was ich selbst für Tomekk zuviel finde, war der Laden bis oben voll. Noch-Local und Douala-Resident Masterquest, der vermutlich seine Abschiedsvorstellung gab, bewies, dass er wirklich was von seinem Handwerk versteht, -die Menge war schon stark am Kopfnicken und Popowackeln bevor sich der Berliner über die Turntables her machte. Vom Star des Abends hätt ich dann aber doch ein einfallsreicheres Set erwartet, -Platten von Naughty by Nature oder House of Pain hört man schliesslich auf jeder Jugendhaus HipHop Jam. Bedenkt man dass Tomekk auf Kooperationen mit Grössen wie Wu-tang, Outkast ,Krs-one oder Altmeister Kurtis Blow, um nur einige zu nennen, zurückblicken kann, erfüllt das dann nich ganz meine Erwartungen. Zum Grossteil aber doch ein Schmankerl und den Leuten scheint`s gut gefallen zu haben. Was seine technischen Fähigkeiten betrifft ist er sicher unbestreitbar ein Meister seiner Klasse und definitiv ein Garant für gute Party. Angenehm auch dasPublikum, was bei manchen Hiphop Veranstaltungen etwas ein Dorn im Auge ist, aber das Douala ist halt auch nicht irgendein Schuppen. Wie auch immer, ich hab mich köstlich amüsiert, wer nicht da war, hat glaub schon was verpasst und ich werde Ravensburg in nächster Zeit hoffentlich wieder öfters die Ehre erweisen. |
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| killerPOKE, Skitara, Aurelius, Valerian | |
| Datababes Party, Neuwerk Konstanz, 15.12.2000 | phonquis
(18.12.2000) |
| Allright. Am Freitag, 15. Dezember luden die Datababes ins Neuwerk ein und... die Leute kamen. Die per Auflage vom Neuwerk erlaubte Zahl von 100 Gästen war schneller erreicht als geplant, so dass die Datababes zu ihrem eigenen Bedauern etliche Wartende vor den Türen nicht einlassen konnten. Das Datababes DJ-Kollektiv bot tanzbares, zeitgenössiches Vinyl, unterstützt von der lokalen Hip Hop Crew " Freie Mitarbeiter". Eröffnet wurde der Abend von killerPOKE mit abstract Hip Hop zwischen DJ Spooky und DJ Shadow´s Solesides-Label. killerPOKE, der an diesem Abend sein DJ Debüt in Konstanz gab, gelang es, mit seinen Platten die ersten Gäste auf die Tanzfläche zu bringen. Danach übergab er die Plattenteller an Skitara, die mit Elektro und Electronica den Sound alter Analogsynthesizer und Drumcomputer wieder aufleben lies. Der teilweise melancholische, spacige Sound stieß auf positive Resonanz bei einer gutgefüllten Tanzfläche. Nach Skitara folgte ein Live-Act der "Freien Mitarbeiter", einer jungen Hip Hop Crew aus Konstanz, die mit einem DJ und vier MCs, auftraten. Einige Gäste konnten mit dem Sound der Jungs allerdings nicht viel anfangen, so dass die Stimmung etwas abflaute. Die anwesenden Hip Hop Fans liessen sich davon aber nicht beirren. Den wohl clubbigeren Teil des Abends teilten sich DJ Nerdy Nerd und DJ Valerian. Aurelius, für den auf dem Plakat mit NuJazz geworben wurde, teleportierte die Party ins New York der 70er Jahre. Schnuffige Tracks im Stile eines funkigen Lalo Schifrins oder groovenden Henri Mancinis, vermischt mit dem heutigen Bigbeat. Der letzte DJ des Abends, Valerian, brachte mit seinem pumpenden Drum´n Bass die letzten Tanzmuffel dazu, ihren Arsch im Rhythmus zur Musik zu bewegen. Zum Ende hin ließ er die gelungene Veranstaltung mit chilligeren Stücken ausklingen. Für das visuelle BonBon sorgten Videoprojektionen aus der Hand von Skitara. Man kann sicherlich sagen, dass die erste Datababes- Party ein Erfolg war, denn sowohl Gäste als auch die Veranstalter und Helfer waren mit dem Abend scheinbar mehr als zufrieden. Einige Gäste haben sich am Schluss noch gewünscht, die Party bis in die frühen Morgenstunden andauern zu lassen, doch die Auflagen zwangen die Veranstalter dazu, um 3.00 h morgens die letzten Gäste zu verabschieden. Die Datababes haben sich mit dieser Party neben ihrem Onlineauftritt nun auch persönlich der Konstanzer Kulturgemeinde vorgestellt und man darf auf weitere binärmagische Veranstaltungen hoffen. |
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