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Bounce, Kula, KN | Beth Gibbons, Zürich | |
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| Bombscare 1, Contrast, KN | Booyaka Bay, RT, Konstanz | |
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| Krafty Kuts, Douala | 2 Jahre Datababes, Neuwerk | |
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| Treibgut 9: community.gebeat, ED VANCE (Datababes/KN) und JOOLS (Datababes.de) | |||||||||
| 14.12.2002
- Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(15.12.2002)
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Tja, glaubte ich bisher,
daß unsere Treibguts in der Rheinterrasse vor mangelnden Besucherzahlen
sicher sind (gerade nach dem Ansturm der letzten Monate...), mussten wir
Datababes diesmal zahlenmäßig zähneknirschend Kompromisse machen: Aber wir wollen hier ja nicht den frustrierten Veranstalter markieren, sondern die Fakten sprechen lassen und die konnten sich dann ja doch trotzdem sehen lassen: irgendwann so ab 1 bis 2 Uhr - ich konnte meinen verheulten Äuglein kaum trauen - wurden die Geduldigen trotz der geringen Zahl mit einer kleinen, aber um so ausgelasseneren und tanzwütigen Crowd belohnt und der Rückstrom von anderen Parties, der noch einige in Rheinterrasse führte, tat dann sein übriges um die kritische Masse für einen erfolgreichen Abend zu erreichen. Ganz zweifellos gilt der Dank dafür voll und ganz unseren standfesten DJs ED VANCE (Konstanz) und JOOLS (Luzern/CH) aus der Datababes Community, die trotz Publikumsmangel und zäher Atmosphäre von Anfang an den Raum mit erstklassigen Sound zwischen Elektro, NuSkool Breaks, Bass und Techno beschallten. ED VANCE, auf den
wir durch die Datababes-Community und sein Engagement bei Outdoorparties
aufmerksam geworden sind, eröffnete den Abend und bewies von Anfang an
mit seinem Set, daß zwischen Platten wie I-f, Dopplereffekt, Anthony Rother
und Johannes Heil auch in Konstanz Platz für Party sein kein - richtig
auf die Zwölf gab ers dann später der endlich etwas lockeren Crowd
mit Booty Bass Hymnen wie "Ass'n'Titties" und dem Teil mit dem MC Hammer
Sample, von dem ich aber keine Ahnung mehr hab, wie es heisst. JOOLS (www.jools.ch)
aus Luzern war dagegen ein weiterer schlagender Beweis dafür, was
dem Süden Deutschlands entgehen würde, würde es nicht die wirklich hervorragende
NuSkool Breaks Szene der Schweiz geben. Respekt! Routiniert ließ sich
JOOLS nicht von der anfänglichen Leere die Luft rauslassen und sein Set
war für mich persönlich ein inneres Missionsfest. Alle meine NuSkool Helden
gekonnt vereint: von Krafty Kuts über Freestylers, Plump DJs, Aquasky
bis hinzu Oldskool Krachern wie Josh Wink und Prodigy. Herrlich! Daß der
gute Mann über etliche Jahre Breakbeat-Erfahrung verfügt, war deutlich
zu spüren und sein Plattencase hätte wohl unserem KRM und Valerian,
die an diesem Abend leider auswärts in München aktiv waren, mindestens
genauso gefallen, wie mir. Aus diesem zauberte er dann sogar dann und
wann noch die ein oder andere Drum'n'Bass Scheibe heraus und bewies -
genauso wie ED VANCE übrigens auch - daß es auch seine Vorteile hat, in
der Provinz zu spielen: keine Stilgrenzen und Szenedogmen, erlaubt ist
was gefällt und das wurde beherzigt. Das Publikum dankte es ihm. |
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| Lesung
mit Jan Off, Johannes Finke und Phillip Schiemann Party: Aurelius (Datababes), Schrott (no debate), Visuals: FEZ (Datababes) |
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| 14.11.2002
- Contrast,
Konstanz |
killerPOKE
(02.12.2002)
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| Treibgut 8: electroclash.gebeat, Astix (Liquid Bar, Zürich) und Skyeyeliner (Datababes.de) | |||||||||||||||||||||
| 09.11.2002
- Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(02.12.2002)
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| Mute: KLUTE (Commercial Suicide, Metalheadz, UK), Tonga, Mad B, Levi + MC Glacius and MC Ronin | |
| Freitag
08.11.2002, Rote
Fabrik, Zürich |
Valerian
(19.08.2002)
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Ein Event was ich
einfach nicht verpassen konnte: Nachdem im Frühjahr KLUTE im Karlsruher
Element so gerockt hat, dass ich mein T-Shirt vollschwitzen musste und
das Gefühl hatte, meine Plattensammlung wegschmeissen zu müssen,
galt diese Party bei meinen züricher Lieblings-DnB-Partymachern Mute
als absolutes Muss. Zusammen mit Konstanzer Anhang (Dj Nightingale, Shotta
Paul und Janine) kamen wir gerade an, als Lokalmatador Mad B ein matadorenhaftes
Anwärm-Set spielte, das gewohnt gut und gespickt mit Hits (Warum
die Mute-DJs immer dieses abgelutschte "Up all night" spielen
ist mir allerdings ein Rätsel..) die zahlreich erschienenen Gäste
zu ersten Hüftbewegungen veranlasste und die Party ins Rollen brachte.
Die Vorfreude war groß und wir sparten noch ein wenig unsere Kräfte
als gegen halb 2 dann KLUTE in seiner charakteristischen Physis die Decks
übernahm und nun auch Deutschlands bekanntestes MC-Gespann in doubleaction
in die Puschen kam. KLUTE gab Gas und spielte neben seinen aktuellen Remixen
("Music is Everything") eine Reihe von Tracks aus dem Metalheadz/Renegade
Hardware Lager. Die Leute tanzen gut und hatten allesamt ihren Spass,
ohne das allzusehr zu zeigen: Trotz einem guten Flows beider MC und vielen
Killertracks beschränkten sich die Reaktionen des Publikums auf konstantes
Tanzen und äusserst vereinzelte Jubelschreie (so bei "Juniors
Tune" im Digital rmx)...irgendwie strange. |
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| Tag der offenen Ateliers und Proberäume: Dopeheads on Mopeds (live), DJ Electric Dexter, u.a. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 19.10.2002- Neuwerk, Konstanz |
magensaeure
(02.11.2002)
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Die Neuwerk Genossenschaft
lud die Mieter ihrer Proberäume und Ateliers ein, sich und die vollen
Früchte ihrer Arbeit zur Schau zu stellen. Gemeldet hatten sich auf diesen
Aufruf eine Band, und ein Atelier Team, bestehend aus Multitrimmer und
Datababes. Eine rekordverdächtiges Dreigestirn, wie sich bestätigte. |
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| Treibgut 7: DJ G.I.D. (GROOVALISTIC SOUNDSYSTEM/THURSDAY CLUB/Koblenz), Valerian (Basslastic/Datababes/Konstanz), DJ KRM (Datababes/Final Cutz/Bounce) | ||||||||||||||||||||
| 12.10.2002
- Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(22.10.2002)
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| Alec Empire, Supreme Psychedelic Underground | |
| 26.09.2002
- Abart Club, Zürich |
Ground
Zero (09.10.2002)
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Neues Album, neue
Tour - nach dem Release seines allerorten hochgelobten neuen Albums "Intelligence
and Sacrifice" zieht Alec Empire derzeit auf Club-Tour durch die Lande.
Da Europa traditionell eher ein Stiefkind seiner Live-Aktivitäten ist,
ist jede Möglichkeit, ihn hier zu Gesicht zu bekommen, etwas Besonderes.
Und nachdem ich dank schlechten Timings seinen Gig in München versäumt
hatte, war die einzige Möglichkeit ihn noch zu Gesicht/Gehör zu bekommen,
eine Fahrt nach Zürich. Gesagt, getan, die Pilgerschaft angetreten und
gegen 21.00 Uhr im Schweizer Party-Epizentrum angekommen. Ort des Geschehens
war der Club Abart, einer jener Lokationen, die meiner Wahlheimat Stuttgart
bitter fehlen: ein überschaubar großer Traum in schwarz, dunkel und rot.
Und auch das zu diesem Zeitpunkt nicht allzu zahlreiche Publikum ließ
erkennen, daß es sich nicht um einen Mainstream-Veranstaltung handelte:
eine weitgehend schwarz gekleidete Gemeinde mit verschiendensten Stilmerkmalen,
eine wilde Mischung aus Punk, Dark Wave und Digital Hardcore-Jüngern. |
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| Datababes present "Roter Oktober": Skyeyeliner, Aurelius, KRM, Valerian, killerPOKE, Spacefried, Skitara | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.10.2002
- Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(03.10.2002)
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| Quarks (Konzert) | |||||||||||||
| 23.09.2002
- Kulturladen Konstanz |
Valerian
(27.09.2002)
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Diese review wird ziemlich inhaltsleer, denn als bekennender Musikhörer mit hobbybedingten Scheuklappen bin ich aus diesem ganzen Zirkus von Musikmagazinlesen/neuste CDs kaufen/für Freunde CDs brennen und gebrannt bekommen ausgestiegen und hab eigentlich keine Ahnung, wer die Quarks sind und was man an Backgroundinfo hier zitieren könnte. Daher weiss ich nur, dass die Vorankündigung für das Quarks-Konzert im Kula interessant klang und ein Song vom neuen Quarks-Album mir beim Radiohören im Auto positiv aufgefallen war. Unter-der-Woche-gemäss viel Platz zum Rumstehen und Tanzen liessen einem da die 75 Leute, die sich zum Konzert im Konstanzer Kulturladen nachundnach einfanden, doch diese wurden kräftig belohnt, denn die Quarks spielten ein schönes Konzert und hinterliessen einen sehr sympathischen Eindruck. Mit einem klassisches Rockinstrumentarium, welches von diversen Electronics unterstützt wurde, spielen die Quarks einen organischen LowFi-ElektroPop, wobei der Pop-Anteil der größere ist. Wunderschöne Lieder, eine charismatische Sängerin, ein zufriedenes Publikum .einfach eine runde Sache. |
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| TREIBGUT 6: bumms.gebeat - DJs: Spacefried, Skyeyeliner | ||||||||||||||||
| 14.09.02 - Rheinterrasse, Konstanz |
Valerian
(27.09.2002)
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Nach der Sommerpause war es mal wieder soweit, eine Treibgut Party zu feiern und so entschieden wir uns, die Fraktion der Nicht-Breaker unter den Datababes die Präsidentschaft übernehmen zu lassen. Datababe Skyeyeliner und Genosse Dominik Kraus, der an seinem neuen Pseudonym "Spacefried" einen Narren gefressen hatte, brachten also House, Elektro und Minimal in all ihren straighten 4tothefloor-Facetten in eine sich schnell füllende Rheinterrasse mit und so wiegten sich 170 Leute über den Abend verteilt zu anfangs plaisierlichen Beats, mit denen Spacefried, -in Anlehnung an seine regelmässigen Gastspiele in Konstanz` einziger schwimmender Location, das Publikum bei ihren Wochenendgesprächen unterhielt. Skyeyeliner zog dann Härte, Tempo und Abstraktionsgrad an und entsprach bestens dem steigenden Bedürfnis, den Rave- und Tanzfaktor des Abends zu erhöhen, womit jener Schwung aufkam, der die ersten Leute zum Shaken brachte. Als gegen 2 Uhr der Innenraum der Rheinterrasse seine traditionelle Überfüllung lockerte, begann sich in die bisher amüsante aber eher unspektakuläre Party ein Hauch von Legende einzuschleichen, der an Windstärke immer mehr zunahm. Die Musik wurde trippiger und so mischten sich breakige tracks von DJ Icey in die geraden Mindblower von Sascha Funke und brachten die Leute bei Jahrhunderttracks von Underworld und Josh Wink zum Jauchzen und euphorisch Abtanzen. Ich habe seit langem nicht erlebt, dass auf einer Party eine so glückliche und begeisterte Stimmung herrschte. Praktisch alle Konstanzer Datababes tanzten gemeinsam mit unbekannten Rockern, verschwitzen Ravern, Australienheimkehrerinnen, Datababes-Assoziierten, die extra aus Pforzheim und Karlsruhe angereist waren und so mancher gab wirklich alles (Gruß an T. vom Zebra). Obwohl eigentlich das offizielle Ende in der Rheinterrasse eigentlich um 3 Uhr ist, wogte die Party immer länger und endete schliesslich erst um 5.30 Uhr als nach gelungener Lichtregie des Thekenpersonals die letzten Feiernden zum Licht der Nadelbeleuchtung der beiden Technics und einer einzigen Kerze in den Morgen tanzte. Nach dem letzten track des Abends , -The Cures "" applaudierte der Saal und jeder freute sich einer legendären Party beigewohnt zu haben. Vielen Dank an die DJs und an die Rheinterrasse, die uns wohlwollend gewähren liess! Legendär! |
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| No debate : La Matatena Royal Club (Mexico), Sekta Core (Mexiko) | ||||||||||||||||||||
| 07.09.02 - Contrast, Konstanz |
Aurelius
(10.09.2002)
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| Datababes@Vollmondbar: Aurelius & His Secret Visitor, DJ KRM, DJ Valerian | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 23.08.02 - Neuwerk, Konstanz |
Skyeyeliner
(04.09.2002)
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Es gibt Dinge im
Leben, die bedürfen keiner genaueren Überprüfung: sie
passen zusammen als wären sie für einander gemacht: Sommerschlussverkauf
und Kopfschmerzen, Wahlkampfzeit und der Drang zum Alkoholismus oder
Undergroundpartyreihen und Undergroundpartyreihenveranstalter. |
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| Lost in Drum`n Space: Valve Rec. Night: Dillinja und Lemon D (London), Led Tampi (ZH), DM-Tree (BE) | |
| Freitag
16.08.2002, Rohstofflager,
Zürich |
Valerian
(19.08.2002)
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Dummerweise überschneidet
sich das allmonatliche Schaulaufen der DrumandBass-Weltelite meistens
mit meinen Basslastic-Parties in Konstanz, -doch nicht so diesen Monat
und so konnte ich in Begleitung von Datababe Nightingale, seiner Freundin
und Datababe Eva bei bester Laune mal wieder ins Rohstofflager in Zürich-Oerlikon
fahren. Recht beschwingt von Sommerabend-Atmosphäre und langen
Zigaretten und mit der Gewissheit ausgestattet, dass "es entweder
superfett oder total scheisse" wird (schliesslich lag die Enttäuschung
über die schlechte Lethargy-Party gerade erst eine Woche zurück),
erwartete uns ein mässig gefülltes Rohstofflager, wo ein Berner
DJ namens DM-Tree gar ein wunderschönes Set hinlegte: sanfte aber
groovende Roller mit wie für Bekiffte geschaffenen Melodiebögen
und Sphärenflächen. Als die Herren Dillinja und Lemon D den
DJ-Bereich betraten und sich akklimatisierten, wechselte DM-Tree zu
einer Art Best-of-Selection der letzten 5 DrumandBass-Jahre, was die
Stimmung und die Erwartungen auf positive Weise steigerte, - big up
to da DJ DM-Tree. |
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| Relaxed Clubbing: KillerPOKE (datababes) | |||||||||||||
| Montag
22.07.2002, Rheinterrasse
Konstanz |
Valerian
(02.08.2002)
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Nachdem Christian
"KillerPOKE" Jetter schon auf der zweiten Treibgut-Party für
wildes Tanzen, dichtes Gedrängel und Jauchzen von jungen Drum'n'Bass-Katzen
gesorgt hat und sich immer noch mit dem Titel "Einziger-MP3-DJ-weitundbreit"
schmücken kann, wurde er mit freundlichsten Probs von Dani und
Niko zum montäglichen Relaxed-Clubbing eingeladen, um dort seine
Selektion vorzustellen. weitere Bilder bei www.relaxed-clubbing.de |
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| Basslastic- Invasion from Planet Bass - Ibotenic, Nightingale, D-Sign, El-Berto, anDee, Mellokat, Valerian | |||||||||||||||||||||||||||
| 19.07.02- Kulturladen, Konstanz |
magensaeure
(29.07.2002)
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"Invasion from Planet
Bass"- am dritten Freitag im Juli kam sie. Eine Armee, bewaffnet mit
Vinyl und einem Ziel: Die Crowd zu rocken! Die dreibeinigen Herrscher
über die Basslastic, Mellokat und Valerian hatten sie gerufen, um mit
ihnen den Kampf gegen mittelmässige Freitagabendunterhaltung zu bestreiten.
Die Streitkräfte- bestehend aus Datababe Ibotenic, Nightingale und D-Sign,
verstärkt durch die Truppen der Lakeside Crew El-Berto und anDee, formierten
sich hinter den Decks. |
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| Treibgut 5 - Belgrad.Gebeat - Belgradeyard Soundsystem, Bojan Mitrovic, Jazzmate | ||||||||||||||||
| Freitag, 12.07.02 - Rheinterrasse Konstanz |
Skyeyeliner
(21.07.2002)
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Mit
Bangen sahen wir der 5. Treibgut entgegen. Ein Großteil der Babes war
weit weg in Novi Sad, einzig und alleine die Prüfungs- und Arbeitsbabes
magensäure, palomo und meine Wenigkeit waren noch im Lande. Dazu noch
der Termin kurz vor Semesterende – es gab schon weniger triftige Gründe,
die eine Party scheitern ließen. So saßen wir dann etwas angespannt
auf der sich vorerst nur zäh füllenden Rheinterrasse. Doch wie üblich
trat dann auch gegen 12 der typische Rheinterrassen-Effekt ein und der
Rundbau begann sich zu füllen. Mit Relja Bobic und Goran Simonoski aka
Belgradeyard Soundsystem trat ein DJ-Team hinter die Plattenteller,
von dem ich jetzt, 2 Wochen später, noch immer ins Schwärmen gerate.
Die 2 Belgrader mixten sich während des Abends durch scheinbar unvereinbare
Genres und rockten so richtig kräftig. Wer schon immer mal Ragga, abstract
hip-hop, electro, experimental electronica und postrock in einem
Set hören wollte, war hier gut aufgehoben. Kein Wunder, dass Belgradeyard
Soundsystem nicht nur in Belgrad (wo sie eine wöchentliche Radioshow
bei Radio b92 bestreiten) sondern auch weit über die Grenzen der Metropole
hinaus bekannt sind. Neben Wien, Köln und Konstanz (J),
stellten sie dieses Jahr ihr Können schon bei der Transmediale unter
Beweis. Wer mehr wissen will, schaue nach unter www.belgradeyard.co.yu.
Fein
waren natürlich auch unsere anderen Gäste. Bojan Mitrovic spielte Jazz,
der Spaß machte. Die Kaltgetränke und Tabakwaren machten mit seiner
musikalischen Untermalung eindeutig mehr Sinn, was nicht heißen soll,
dass er die Tanzfläche leer spielte, im Gegenteil: habe selten so interessanten
und dennoch tanzbaren Jazz gehört. Kein belangloses Loungejazz-Set also
– das war wirklich FRISCH. Frisch waren auch die Platten von Nebojsa
Atanackovic aka Jazzmate. Mit raren Platten zwischen NuJazz, Latin und
Soul im Gepäck zauberte der Ulmer ein charmantes Set zusammen. Soul
gehört ja nun nicht gerade zu den vernachlässigten Musikrichtungen in
Konstanz und so manch kritische Stimme (meine eigene zum Beispiel) beklagte
schon öfters die Überpräsenz dieses Genres und die Gleichförmigkeit
mit der uns Soul verkauft wird. Bei Jazzmate war das allerdings anders.
Kaum eine Platte kam mir bekannt vor, das Set überraschte von Stück
zu Stück von Neuem, war unvorhersehbar und spannend. Wer sich infizieren
möchte, surfe zu www.leftofcentre.de
oder www.jazzmate.de, dort findet
sich eine Hörprobe (wie mir zu Ohren kam wird Nebojsa im September vermutlich
auch beim Relaxed Clubbing zu Gast sein). Gegen später gab es dann einen
fließenden Wechsel zwischen den DJs, jeder kam noch mal zum Zug und
siehe da: Um halb vier (!) rafften sich auch die müdesten Tänzer nochmals
auf und zollten so den 4 Jungs ihren Respekt. Ein großartiger Abend
und ganz bestimmt nicht der letzte. |
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| Booyaka Bay - Selecta Toby, Selecta Shotta Paul, DJ KRM | ||||
| Freitag, 24.05.02 - Rheinterrasse Konstanz |
Valerian
(25.05..2002)
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Seit zwei Monaten nun bietet die Rheinterrasse dank den Vast Minutes von den Relaxed Clubbing Machern Dani und Niko, den Treibgut-Parties der Datababes und nun auch dank der Booyaka Bay jeden Freitag ein feines Programm mit wechselnden Spielarten der elektronischen Musik. KRM, Selectah Toby und Shotta Paul, die auch mit der Bounce-Party im Kula mittlerweile ein sicheres Standbein gefunden haben, gehört die Zukunft: Zwischen Dancehall, HipHop und Ausflügen in poppige und soulige Gefilde begeistern sie vor allem den jüngeren und partymässig essentiellen Teil des Konstanzer Ausgehpublikum und verstehen es, -wie im Moment kaum jemand anders, mit ausgefeilten DJ-Skills und dem Mut zu Feiern, die Party zu rocken. Selecta Shotta Paul ist ein Shouter von Format am Mikrophon, KRM der Wizard on da decks mit großer musikalischer Bandbreite und Selecta Toby ein Routinier und Protagonist der deutschen Soundsystem-Szene. Sicher sind Dancehall und HipHop auch Konsensmusiken, die viele verschiedene Leute im Publikum vereinen können, doch scheinen die DJs einfach auch persönlich gut zusammenzupassen und können auf eine große Supporterclique zählen. Die Party am vergangenen Freitag startete zäh und die Veranstaltern wohlbekannten Bauchschmerzen verschwanden angesichts der nur langsam sich einfindenden Gäste nur zögerlich. Irgendwann war die Hütte aber voll und das Publikum war angenehm und dank so mancher Rückgriffe auf wohlbekannte Tracks konnte auch der mainstreamigere Teil der Gäste seinen Groove finden. Letztendlich tanzten die Leute bis in die frühen Morgenstunden und es war eine jener seltenen Parties, an denen man sich köstlich unterhält, mit unbekannten Wesen des anderen Geschlechts ins Gespräch kommt und ein paar Bier bei verlorenem Zeitgefühl zuviel trinkt. Es scheint sich in Konstanz eine neue Weggeh-Gemeindschaft zu bilden, die zwischen Basslastic, Vast Minutes, Datababes und Bounce/Booyaka Bay pendelt und jene Parties an denen die Musik nicht im Vordergrund steht, meidet. So wie das Publikum, die DJs und die anwesenden Veranstalter von Datababes über Basslastic bis Relaxed Clubbing gefeiert haben, lasse ich mich doch tatsächlich zu der Hoffnung hinreissen, dass das Konstanzer Publikum derzeit etwas aus seiner konsumenten-mässigen Passivität herauskommt und zu schätzen weiss, was es seit einigen Monaten z.T. kostenlos geboten bekommt und darüberhinaus unter den verschiedenen genannten Veranstaltern etwas entsteht, was sich Zusammenarbeit und Freundschaft nennt und das lähmende typisch-Konstanzer Party-Konkurrenzdenken hinter sich lässt. Lets rock da house and roll da spliff! Der Sommer wird großartig ! |
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| Basslastic - Valerian, Mellokat | ||||||||||
| Freitag, 17.05.02 - Kulturladen Konstanz | ||||||||||
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| Datababes Wochenende: Datababes Party 04 +Ausstellung | |||||||||||||||||||||
| Samstag
11.05.2002, Neuwerk
Konstanz |
Valerian
(21.05.2002)
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| Zum
ersten Mal wagten wir etwas richtig Großes: nicht nur fandem am
Datababes-Wochenende des 10./11. Mai gleich zwei Parties statt (Treibgut
am Freitag, Neuwerk-Party am Samstag), sondern erstmals in Konstanz überhaupt,
gab es eine Party, die das übliche Konzept sprengte. Gemäss unseren Zielen, Party, Kunst und Musik zusammenzubringen und als Netzwerk genau diese Kultureckpfeiler über unsere website zusammenzubringen, stellten wir am Nachmittag des 11. Mai verschieden Photoarbeiten aus, zeigten Filme, Projektionen und verschiedene grafische Arbeiten, demonstrierten unsere Liebe zu alten Computerspielen und liessen das eine in das andere übergehen, denn am Abend rockte eine klassische Datababes-Party mit diversen DJs das Haus. Wir waren recht gespannt, ob dieses Konzept aufgehen würde, denn wiedermal waren die Bedingungen nicht allzugut für uns: keine Werbung, Raummiete die ähem nicht gerade billig ist, Ausstellung nur einen Tag, Publikumsbeschränkung und Non-Profit-Getränkepreise sind die Auflagen des Neuwerk Kulturvereines, die die Planung und Organisation eines solchen Großevents nicht nur schwer, sondern fast schon halsbrecherisch machen. Um so mehr freute es uns, dass die Ausstellung tagsüber regen Zuspruch erfuhr und sich junge und ältere Interessierte über die Stunden des Nachmittags hinweg in den Räumen tummelten und ein gutes Feedback an uns weitergaben. Im Ausstellungsraum des Neuwerks zeigten Bert Binning und Florian Merkel eine Dokumentation über das EXIT-Festival in Novisad, welches als Kunst- und Musikfestival von den Datababes nicht nur aktiven Besuch, sondern auch Kooperation erhalten wird. Die Konstanzer Photografen Bernd Frank und Andreas Leidig (Kommune 45, Konstanz) zeigten eine Serie von Farb-Bildern, welche schön saftige Fleischstücke als Gegenstände in verschiedenen Alltagssituationen zeigte, in die Fleisch eigentlich nicht gehört, was eine irritierende Wirkung beim Betrachten nach sich zog. Prompt verkauften sie eines dieser Bilder im Verlauf des Naschmittags. Patrick Trötschler demonstrierte seine Leidenschaft für Lomographien eindrücklich mit mehreren Serien jener schnappschussartigen, oft durch Bewegungsunschärfen, Ausschnittswahl und seltsame Farbigkeit fremdartig wirkend Bildern, die eine eigentümliche und doch anziehende Ästhetik entwickeln. Befestigt waren diese an einer Wäschespinne, sodass man beim drumherumgehen all die kleinen Lomos begutachten konnte. Ein Höhepunkt der Ausstellung und in Gesprächen oft genannt, waren sicher Anna Schreiers Teekleidbilder, ein Projekt was an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe im Rahmen des Studiengangs Produktdesign entstand. Anna Schreier nähte eine Kleid aus Teebeuteln, deren Teile zweckgemäss beim Nasswerden roten Hagebuttentee bluten, was visuell beeindruckend in der gezeigten Photoserie dokumentiert wurde. Am Eingang zum Ausstellungsraum wurde alle bisherigen Deluxe-Partyflyer der Datababes gezeigt, die sich durch ihre aufwändige Herstellung und limitierte Stückzahl in der Vergangenheit einen legendären Ruf erworben haben. Wir zeigten dabei die geschmolzenen und gebrannten Plastikflyer der erste Datababes Party im Dez 2000, die Riotbabes-Stoffflyer, die orangenen Plexiglasflyer und den Fimo-Flyer der letzten Party, der noch an manchen Schlüsselbünden zu finden ist. Im Barbereich waren
verschiedene Uralt-Computer von Commodore bis Amiga aufgebaut,
die mit den einfachst gestrickten Games der Computerspielsteinzeit einige
Kindheitserinnerungen wachriefen und ständig belagert waren. Tagsüber
legten Zipo aus Köln, Skyeeyeliner, Astral Travelling,
Astix aus Luzern, Aurelius und Niko Dittmann, -durchweg
hochqualitativ in Mixing und Trackauswahl, Musik zwischen NuJazz, Minimal
und Elektro auf, was diesem Nachmittag eine Happening-Atmosphäre
gab in welcher man nicht mal Hunger leiden musste, denn aus der Küche
reichte Astrid ständig frischgebackene Waffeln nach. Die Datababes-Party
04 war ein voller Erfolg auch wenn der Aufwand immens war und sicher
noch zeitweise 20-50 Leute mehr reingepasst hätten. |
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| Datababes Wochenende: Treibgut 3 "15 minutes of fame" (playlist als link in dieser review) | |||||||||||||||||||||||||
| Freitag
10.05.2002, Rheinterrasse
Konstanz |
Valerian
(21.05.2002)
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Palomo aka Paddy T. biss dann in den sauren Apfel des ersten DJs und spielte das, was für den Abend programmatisch werden sollte: feine Hits und krudes Zeug. Die Rheinterrasse war zu diesem Zeitpunkt noch leidlich gefüllt und wie wir später noch sahen, war nicht jeder der Gäste mit dem Konzept des Abend vertraut. Als Zweiter nutze Humphrey die Chance, wirklich deftigen aber dennoch melodiösen Rock aufzulegen, was schon die ersten Boot-Chicas, die sich neuerdings auf der Rheinterrasse tummeln, ziemlich irritierte. Bert und Sebastian aka Empty Hall+Plattenspieler brachten dann Showelemente in ihr Set unter, indem Bert eine rustikale Stehlampe mit ständigen Farb-Birnenwechsel in eine lowlow-Lowtechlightshow umfunktionierte. Volker von Choltitz sorgte dann für begeisterten Szenenapplaus für das Droppen von Milla Vanilli und anderen wohlfeilen Popschreckschrauben und es zeichnete sich ab, dass ein Teil des Publikums die Musikauswahl weniger unter parodistischen Apekten, denn mehr im vollen Ernst für voll auf der Linie ihres Geschmacks befand. Bilal aka QWERTY QWERTZ brachte in 15 Minuten drei Funkperlen aus den früh-Achtigern unter und anschliessend zeigte das aus Stuttgart angereiste Datababe Grounzero aka FloW, zu was der Abend fähig war: krasse Breakbeats reihten sich an Noiseattacken und mutierte Popfetzen, -sicher eines der besten und umstrittensten Sets des Abends, denn neben den Plattentellern hatte sich eine Gruppe übelster Proleten angesiedelt, die nichts kapiert hatten und die Contestanten durch Zurufe wie "Desch isch kai Musik, des gäb I dem schriftlich! " oder "mach mal was Schönes" irritierten und die ironischen Musikzitate des Abends auf beunruhigende Weise missverstanden. Irritainment in vollster und mehrfach getwisteter Blüte. Danach grub Jiri in der Schmuckschatulle der 80er Jahre, Vincent lieferte ein straightes Set zwischen Deephouse und neuer deutscher Hörtechnoschule und Dirty Pokemon aka valerian aka ich mischte Iron Maiden auf Josh Wink und gab noch The Cure drauf. Matthis von Pathfinder Recordings brachte mit Breakbeat und happy hardcore-classics die Leute zum Tanzen und das Barpersonal zum Ohrenzuhalten. Zwischen jedem DJ holte Showmaster Aurelius in seinen Ludenklamotten inklusive Kreuz-Kette die Stimmung des Publikums ein und sorgte mit ein paar Bonmots für einen gelungenen Übergang zwischen den DJs. Pedro Caliente spielte größtenteils ein beklatschtes DrumandBass-Set und erst wieder Killerpoke sprang durch die Musikgeschichte zwischen Oldschool und HipHop. Bene droppte ein energetisches set, das aus den Hits der Beastie Boys bestand und Adrian kreuzte in den Gewässern zwischen 4tothefloor-Dub und technischem aber ruhigem House. Als letzter zauberte Paul aka Panama deftige Dancehalltracks auf die Decks bis das sichtlich und zurecht erschöpfte Thekenpersonal den letzten Gästen 20 nach 3 das Licht anmachte. Ein schöner Abend, weil er uns alle auf wunderbare Weise stresste und die gängigen Partymuster und Erwartungen des Publikums durchbrach. Witzig war vor allem zu sehen, wie die Wochenend-Rheinterrassen-Laufkundschaft irritiert den Kopf schüttelte, als im Viertelstunden-Takt die Stilrichtungen wechselten. Die zahlreiche Beteiligung und Enthusiasmus der verschiedenen DJs setzte Zeichen in Richtung Wiederholung des Ganzen. Ich denke, die Idee eines Music-Slams hat sich bewährt und werden wir schauen, in welchem Rahmen wir das mal wieder machen. |
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| Dub'n Bass Party- DBA, Du lait, Mad B, The interruptor, MC Rydemflirt | |
| 4.5.02 Provitreff, Zürich |
Eva
(15.05.2002)
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| Am
4. diesen monats war es dann mal wieder soweit...eine der legendären dub'n'bass
partys lud auch diesmal wieder zu nettem tanz (für nur 10 franken! wow!)ein.
legendär daher, dass unzählige gerüchte mir schon zu ohren kamen, die
alle bestätigten, dass diese party-reihe richtig genial sei....bzgl. location,
atmosphäre, preise und natürlich dem sound...von daher war es nun wirklich
einmal an der zeit dem "quell" der gerüchteküche auf den grund zu gehen. nach anfänglicher befürchtung man würde aus platzmangel nicht mehr reinkommen, eröffnete sich uns dann doch ganz schnell ein recht voller club....wahrscheinlich hat auch die fülle ihren anteil dazu beigetragen, dass die atmosphäre sehr relaxt war... sehr gemütliche sofas,sowie ein tischfußballständer?(sind die nicht mittlerweile schon ein must in zh??) und nicht zu vergessen:die interessante getränkeliste (coki,alpnerli etc.) luden von anfang an stark zum verweilen ein!! doch da wir ja auch zum glück noch ohren besitzen konnte man den straighten sound kaum überhören. im raum nebenan wurde man von einer tanzwütigen menge schier erschlagen (naja...so schlimm war es dann doch auch nicht!!). aber dies war wirklich kein wunder denn die zwei ,naja, eher fies und sehr verrucht (im pos. sinne) aussehenden dj's (Mad B und Du Lait)spielten ein hammerbrett nach dem anderen.und völlig mitgerissen begaben wir uns dann auch endlich in die menge!.. fast den ganzen abend hörte man die guten "tanz-garantierten-tracks". wurde es einem dann doch zuviel,gab es die lukrative möglichkeit sich an die ufer der limmat zu setzen und zu entspannen...dann kurz vor schluß (unserem schluß!!) kesselte die begeisterung der tanzenden headz in shy fx's shake your body,die menge war wirklich am toben und jung&alt (2 damen kurz vor der pension)gaben nochmal alles. was mich etwas störte war die geringe lautstärke und die akkustik, aber das ist wohl eher sehr subjektiv und trübt meinen guten eindruck nicht im gerinsten, denn summa sumarum war es eine absolut gelungene party. die gerüchte haben sich positiv bestätig,.und wie in dem bericht wohl leicht zu erkennen ist, kann ich nur weiterempfehlen diesem jetzigen, sowie den anderen "gerüchten" nachzugehen!!!bis zum nächsten mal im provitreff! |
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| Miami Vice: Breakbeat Invasion 2002 mit SmashFX, Downpressor, Mish, Bengston, Be & See, DJ F, Valerian | |
| Freitag
26.01.2002, UG
Club, Zürich |
Valerian
(29.04.2002)
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Die Protagonisten
der schweizer Breakbeat-Szene, die den datababes wohlbekannten SmashFX,
luden sich zu diesen Abend die besten NuSkool Breakbeat DJs der Schweiz
in ihre monatliche Veranstaltung Miami Vice ein und ich fühlte
mich durchaus geehrt, daran teilnehmen zu dürfen. Downpressor,
-ein sympathischer junger DJ vom Züricher Breaks-Label Ritmic Records
legte sauber vor und ich übernahm als zweiter DJ die gerade warmwerdenden
Decks, -kämpfte ein wenig mit der mir fremden Akustik des UG und
brachte in einem sich füllenden Club die ersten Leute mit einem
eher miami-lastigen Set zum Schunkeln. |
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| 1 Jahr BASSLASTIC - Mellokat (subversion) & Valerian (Element Club, KA) | |||||||||||||||||||||||||||
| 19.04.02 Konstanz, Kulturladen |
magensaeure
(25.04.2002)
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Die Geburtstagsparty
fiel entsprechend dem bisherigen Erfolg der etablierten Drum`n Bass
Veranstaltung aus: Großartig! |
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| Sofa Surfers | |
| 18.04.02 Konstanz, Kulturladen |
magensaeure
(25.04.2002)
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Von den Boxen ins
Gehör, ins Hirn, in den Bauch, in die Mundwinkel und wieder zurück.
Was die Wiener Sofa Surfers am Donnerstag abend einem gut gefüllten
Kulturladen boten, war nicht von schlechten ihr-wisst-schon-was. |
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| godspeed you black emperor! support: Hannah Marcus | |
| 11.04.02 Schorndorf, Manufaktur |
skyeyeliner
(19.04.2002)
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Überwältigende Momente haben ja die Eigenart, sich sehr alltäglich anzubahnen. So auch am Donnerstagabend, das vertrackte Parkplatzproblem ließ mich durch halb Schorndorf kurven, denn die Godspeed-Fans kamen in Scharen und dementsprechend war es um die Parkplätze bestellt. Ich kam gerade rechtzeitig zum Beginn der "Show" von Hannah Marcus. Die sang 4- 5 Songs, begleitete sich selbst wahlweise auf der Gitarre oder auf einer Orgel. Was ich da so mit einem Ohr vernahm, war ganz nett, schöne Hintergrundsmusik, um sich eine Cola zu bestellen, das Publikum auf vielleicht bekannte Gesichter zu sondieren und den Merchandise-Stand zu plündern. Hannah Marcus machte eigentlich alles richtig, spielte weder zu lange, noch zu intensiv. "A place in my heart where it´s always evening" hieß ihr letzter Song, bevor sie von der Bühne verschwand. Was dann kam kann ich nur versuchen in Worte zu fassen. Während Godspeed you black emperor! (9 Leute!) auf die Bühne kamen, um ihre Instrumente zu stimmen, lief schon der 1. Film auf der Riesenleinwand im Bühnenhintergrund. Minutenlang sah man eine schwarze Leinwand auf der das Wort hope in einer Endlosschleife dekonstruiert und wieder zusammengesetzt wurde. Dieses eine Wort sollte den ganzen Abend über die einzige Textbotschaft bleiben, die Band selbst hüllte sich in Schweigen, um einzig und allein die Musik sprechen zu lassen (was weder arrogant noch sonst wie unangebracht wirkte - man kennt das ja schon von den Platten). Zum Beginn des ersten "Songs" änderten die Bilder sich dann. Verfallene Gebäude, Eisenbahngleise, graue Betonschluchten -Industriefunktionalismus at it´s best. Trostlos wäre das falsche Wort für die Wirkung der Bilder, melancholisch wird der Sache wohl eher gerecht, vor allem wenn man an die Kopplung mit der Musik Godspeeds in den ersten Minuten denkt. Nach ca. 20 Minuten näherte sich das Konzert bereits seinem ersten Höhepunkt, die Musik wurde schneller, intensiver, steigerte sich minutenlang, baute sich vor dem Publikum auf, wie ein Traum von einer neuen Welt, um sich schließlich, begleitet von imposanten Bildern (diesmal Großstadtansichten ) in einem spirituellen Höhepunkt zu entladen. Das hört sich jetzt natürlich nach ganz großem Unsinn an. Aber so war es, ich schwöre bei Leib und Leben. Das war ein neuer Anfang! Die zeremonielle Bestattung der Rockmusik und ihr gleichzeitiger Neubeginn. Wäre 2001 in eben diesem Jahr gedreht worden, die Szene der kosmischen Wiedergeburt wäre mit Godspeed unterlegt worden, keine Frage. Auch der weitere Verlauf des Konzertes bewegte sich zwischen Im- und Explosion, zwischen Zusammen- und Aufbruch, die Musik war auf die Sekunde genau arrangiert, zu sehen an den Filmen, die exakt zur Musik geschnitten waren ( was, für alle Nichtkundigen sei es an dieser Stelle erklärt, eine unglaubliche Leistung darstellt, da Godspeed-Stücke live z.T. noch wesentlich länger sind, als auf Platte [meist zwischen 40 und 60 Minuten]). Nach 2,5 Stunden war vorerst Schluss, die Band verließ die Bühne, lautlos wie sie gekommen war, spielte dann noch eine Zugabe, die all das intensivierte, was zuvor geschehen war, die nochmals aufzeigte, wie Godspeed versuchen die Musik zu einem Nullpunkt zu bringen, von dem ein neuer Anfang möglich ist, wie sie nach neuen Formen suchen, um diese in alten Mitteln zu finden und den Aufstand zu proben. |
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| TREIBGUT 2- break.gebeat- Soleglo Inc. , DJ Jonas Ritter | |||||||||||||||||
| 12.04.2002 Rheinterrasse Konstanz |
magensaeure
(16.04.2002)
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| "
L..k f..t, abartig. Dermaßen a...h-g..l" - Es kostet mich jetzt schon
Überwindung, nicht mit (gutgemeinten!) Kraftwörtern um mich zu werfen,
wenn ich den Abend so Revue passieren lasse. Aber der Reihe nach: Während sich die Rheinterrasse zwischen 11 und halb 12 nach und nach füllte stimmte Ex -Templer Jonas Ritter mit anfangs leichteren Sounds das Publikum ein, um dann nach Mitternacht, -als die runde Räumlichkeit schon aus allen Nähten platzte, mit treibendem Drum' n Bass den Teppich für Christian Jetter aka KillerPOKE auszurollen. Der zweite Part der Soleglo Inc., Bilal Yetiskin, musste seinen Live-Act aufgrund technischer Probleme leider abblasen, so dass Ur-Babe KillerPOKE ohne große Umschweife sein Mp3 Set von der Leine ließ. Und das war, milde ausgedrückt, der Hammer. Auch wenn das Publikum eher zögerlich in Bewegung kam, -was vielleicht auch irgendwie mit der massiven Enge zusammenhing, gabs zumindest für mich recht schnell kein Halten mehr. Die volle Palette an Oldschoolhymnen die Mitte der 90er mein Erweckungserlebnis in Sachen Breakbeats darstellten. Nostalgisch anmutende Ravefanfaren, hochgepitchte Vocals/Samples satt, komplexe Breaks, shreddrig-schnelle Drums, jungalistische Shout-outs: KillerPOKE verwandelte seinen PC in eine regelrechte Zeitmaschine. Und wie gut die alte Zeit doch tatsächlich war dokumentieren Tracks wie das unübertroffene "4am" von Orca (kann man Musik heiraten?), Luna C's "Edge Of Madness", selbst Leila K's "Open Sesame" kam erstaunlich gut. Nicht daß man eine Wahl gehabt hätte nicht zu feiern. Das Publikum zeigte sich dementsprechend dankbar und vor allem ausdauernd. Als schätzungsweise gegen 3 Jonas Ritter wieder die Decks bemühte waren etliche noch nicht müde ihrer Begeisterung freien Lauf zu lassen und manche Tanzbeine kamen erst in Bewegung. Das war zweifellos mit das Fetteste was mir in Konstanz bis jetzt musikalisch aufs Brot geschmiert wurde. Tausend und ein Danke. Zur Party/ Oldschool vs Nu School gibt's nen Thread im Forum; für die die's verpasst haben oder nicht genug davon kriegen können steht das komplette Set von KillerPOKE als Download zur Verfügung. |
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| FABIO (Creative Source UK), Mellokat, P.Razed, Lynx. Visuals:Renegadez | |
| 31.03.2002, Metro Friedrichshafen, Partypicts auf www.subversion.de |
Lars
Lehmann (05.04.2002)
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Als wir um ca. 22.30
Uhr im Metro ankamen, war der Club zu meiner Überraschung noch ziemlich
leer. Da der Beginn der Veranstaltung auf dem Flyer auf 21.00 Uhr angesetzt
war, waren wir davon ausgegangen, schon zu solch früher Stunde in
den Genuss des Konzertacts Bauchklang zu kommen. Statt dessen begrüßten
uns die relaxten Klänge der Rollerball Djs' Lynx und P-Razed, welche
die Anwesenden durch ihr anfänglich noch smoothe, später jedoch
immer treibendere Trackwahl auf die bevorstehende Partynacht einstimmten.
Im Anschluss daran war Geburtstagskind Mellokat an der Reihe, die inzwischen
immer zahlreicheren Besucher zum Tanzen zu bringen. Sein Auftritt wurde
jedoch schon nach kurzer Dauer beendet, weil nun endlich genügend
Leute da waren, um Bauchklang auf die Bühne zu schicken. |
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| Basslastic - Tuff G, J MC (Atomic Cafe München), Valerian + Mellokat | |||||||||||||||||
| 15.03.02 - Kulturladen Konstanz |
Eva
(26.03.2002)
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Als wir um 1/2:11
das kula stürmten (ja,ja..eigentlich viel zu früh) sah es gästemäßig noch
nicht so rosig aus wie bei der letzten basslastic. Doch da sah man schnell
drüber hinweg, denn der sound erfüllte unsere herzen schon mal mit freude..!
So nach und nach füllte sich dann auch das kula mit vielen bekannten gesichtern!
(wer nícht alles so kommt?!)...während mellokat ein schönes set lieferte,
juckte&zuckte es wohl immer mehr leuten in den beinen. Es dauerte nicht
lang und die kleine tanzfläche des kulas war voll...irgendwann wird dann
wohl auch HOFFENTLICH jedem aufgefallen sein, dass diesmal was anders
war..hm?? yip, ein MC (J.MC) war da...und zwar ein richtig guter meines
erachtens, nicht so eine dauerlaberer wie ähm z:B: soultrain!!....der
abend schritt voran, und man hörte nette klänge von Tuff G, dem special
guest aus dem atomic in münchen...sein sound war etwas gedämpfter..aber
trotdem nice&smoothig...danach war es an valerian die crowd bei laune
zu halten... was auch gut gelang..v.a. mit der fetten metalheadzscheibe
oder der giana brothers (das gitarrenintro!!!) war die stimmung dann wohl
am höhepunkt...so um 3 (gerockt wurde noch bis 4) waren meine füße dann
wohl endgültig am streiken...und es ging müde aber glücklich heimwärts.... |
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| The (international) Noise Conspiracy, Yvonne, Six by Seven | |
| 15.03.02 Substage Karlsruhe |
Aurelius
(23.03.2002)
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"Gott im Himmel" sprach
Sänger Dennis Lyxzen und bei Gott hat das gerockt. Der Schweiss troff
von der Decke und ein Publikum ausser Rand und Band feierte die Verschwörung.
Ich muss wirklich lange überlegen, wann ich das letzte Mal von so viel
geballter Power auf einer Bühne getroffen wurde. |
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| Treibgut - Elektro.gebeat - skitara & A-lectric | |||||||
| 8.03.2002 Rheinterrasse, Konstanz |
Aurelius
(23.03.2002)
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Well, well- mit grosser
Spannung erwartete ich den Abend. Freitags auf der Rheinterasse, das erste
Mal, Premierenfieber in doppelter Hinsicht, schliesslich war es nicht
nur ein Veranstaltungsdebut, sondern auch eine DJ-Premiere (A-lektrik). |
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| Basslastic - Valerian (datababes.de/Element, Karlsruhe) + Mellokat (subversion rec./belowzero/ RV) | |||||||||||||
| 15.02.02 - Kulturladen Konstanz |
Valerian
(22.02.2002)
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Die Reviewschreiber sind gerade im Urlaub, daher nur ein paar Stichworte vom Veranstalter selber: - Besucherrekord !!!
(445) Nächstes Mal
mit MC und DJ aus dem bekannten Münchner Atomic Cafe...wir sind gespannt. |
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| Transmediale- Antonelli Electric, The Modernist, T.raumschmiere, u.a. | |
| 08.02.02- E-Werk, Berlin |
magensaeure
(18.02.2002)
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Ich wollte schon aufgeben. Nach einer rund 90 minütigen S- und U-Bahn Odyssee durch halb Berlin, stand sich vor dem E-Werk eine rund 100 Mann starke Schlange im Regen die Beine in den Bauch. Nach weiteren 45 min., -ich war noch ungefähr einen Meter vom begehrten Einlass entfernt und ziemlich nass, schicken die Türsteher uns mit den Worten "Nur noch mit Stempel" nach Hause. Fantastisch. Komischerweise regte sich aber keiner aus der inzwischen echt aufgebrachten Menge und nach nochmal einer viertel Stunde, - so gegen 2 Uhr, durfte dann auch ich ENDLICH rein. Die Beharrlichkeit und die Torturen im Vorfeld sollten aber schnell entlohnt werden. Antonelli Electr. hatte gerade begonnen, -es war wesentlich voller als noch zwei Tage zuvor beim Institut für Feinmototrik, als sich lediglich kleine Grüppchen tummelten, und auf der Tanzfläche drängten sich die Leute und jubelten bereits. Die Visuals (Fahrten durch U-Bahnhöfe, Sprayer in Tunnels, abwechselnd mit abgefahrenen Grafiken) ergänzten sich perfekt mit dem treibenden, sich immer wieder steigernden Sound, so dass man sich der euphorischen Stimmung im Raum kaum entziehen konnte. Antonellis clickender Techno (bitte mit weichem ch lesen, also nicht Tekno!) hielt sich klein, nur um in ewigen Sequenzen wieder anzuschwellen, bis die begeisterten Hörer auf dem Höhepunkt die Hände in die Luft warfen, um danach mit aller Kraft zu tanzen. Ob minimal oder mächtig, der geniale Sound liess einen nicht mehr los und hatte man sich einmal darauf eingelassen, klebte man verloren auf der Tanzfläche. Die Zusammenstellung von Antonelli Electric, The Modernist, und T.raumschmiere passte perfekt,-manchmal leichter, manchmal richtig streng, folgte die Musik trotzdem einem Muster ohne langweilig zu werden. Fast beängstigend, wie das Publikum seinen Gurus ergeben war, aber hier hat einfach alles gestimmt! Der Abend endete schliesslich damit, dass ich um halb zehn am S-Bahnhof Biesdorf (wo auch immer) aufgewacht bin und vermutlich ein ziemlich dämliches Grinsen auf dem Gesicht hatte... |
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| Transmediale- Institut für Feinmototrik (Staubgold), u.a. | |
| 06.02.02- E-Werk, Berlin |
magensaeure
(18.02.2002)
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Es war mein erster Tag in Berlin und ich war erst wenige Stunden zuvor angekommen. Ich betrat das E-Werk spät und ich verliess es schon bald darauf wieder. Aber danach war für kurze Zeit alles anders. An diesem Mittwoch Abend, wie auch an den darrauffolgenden während der Transmediale, war eine ausführliches Line Up an elektronischem Allerlei geboten. Ich kam also in diesen riesigen hohen Raum, irgendwo in der Mitte standen drei Männer (ich müsste mutmassen wer es war) gebeugt über einem Wirrwarr aus Kabeln und Reglern und kitzelten trockene Töne raus. Pure Elektronik, karg - aber gut. Erstmal umschauen. Vier riesige Leinwände an drei Wänden mit geloopten Projektionen, ein paar Fernsehgeräte an den Wänden hängend, alles sehr geometrisch eingerichtet, eine enge Wendeltreppe zu einer Empore mit weissen Ledersitzkissen, in einem etwas abgelegenen Hinterraum eine Art riesige Matratze, wiederum eine Leinwand, spärliche Beleuchtung. Eine Installation, die das Interesse des Publikums weckte, bestehend aus einem Fernseher mit versteckter Kamera, die zeitverzögert alles, was sich vor dem Monitor abspielte wie durch ein Nachtsichtgerät auf dem Bildschirm wiedergab. Ich könnte mir kaum einen besseren Raum als das kalte E-Werk für ein solches Szenario vorstellen. Und dann... Etwas verwundert hatte ich schon zu Beginn den am Rand aufgebauten Tisch mit 7 seltsam umgebauten Plattenspielern zur Kenntnis genommen. Als sich das Institut für Feinmotorik schliesslich darüber hermachte, scharten sich die Leute neugierig darum. Das 4 köpfige Institut (übrigens bei Staubgold) produzierte in einer atemberaubenden Live Performance Sound mit sieben Plattenspielern und nicht einem Milligramm Vinyl. Wie das geht? Auf die Plattenteller in verschiedenen Abständen aufgeklebte, hochragende Papierstücke, die an die Nadel stossen, mit Klebeband befestigte CDs mit eingeritzten Rillen, ein gespanntes Gummiband das durch den Anschlag der Nadel vibriert. Durch minimale Veränderungen in der Anordnung dieser Werkzeuge wurden ständig neue Beats und Geräusche produziert, immer genau dann wenn man anfing eine Form oder eine Ordnung zu erkennen, wurde nur ein Klebestreifen oder etwas ähnliches versetzt und alles klang ganz neu. Das machte es zu einer spannenden und abendfüllenden Aufgabe, wenigstens zu versuchen festzustellen, welcher deformierte Plattenspieler gerade welchen Sound erzeugte. Turntablism in Reinstform, Musik zum Mitdenken und mehr. Das Auge hört mit. Wohl der beeindruckendste Elektronik Live Act meiner kurzen Karriere. |
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| Reclaim the Beats - Mellokat & Valerian (Basslastic/Belowzero/Element, KA) | |
| 09.02.2002 - Douala Ravensburg |
Pedro
(14.02.20021)
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Leider ist es erst
ein paar Jahre her, dass mich elektronische Musik so richtig in den Bann
zog und so brachte diese "Ungnade der späten Berufung"
(s. KillerPokes "Ungnade der späten Geburt" in Babes vs.
Musik) mich um viele legendäre Parties, von denen einige wohl im
Douala stattgefunden hatten. Auch mein Fahrer (Datababe Ground Zero) erzählte
mir auf dem Hinweg mit glänzenden Augen die Geschichten über
die "wilden Zeiten", die mitten im verschlafenen Oberschwaben
herrschten. |
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| Basslastic - LEVI (Mute/Less, Zürich), Mellokat, Valerian (Bilder auf www.basslastic.de) | |
| 18.01.02, Kulturladen Konstanz |
magensaeure
(24.01.2002)
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Bassfetischisten und
Hochleistungstänzer dürften am vergangenen Freitag ihren Pulsschlag und
ihre Trommelfelle mit Freuden belastet haben. Die Lokalmatadoren Valerian
und Mellokat luden sich zu ihrer vierten Basslastic im Kula die reizende
Levi vom Mute Kollektiv (ZH) an die Decks, um gemeinsam ihrem Publikum
den Schweiss aus den Poren zu treiben. |
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| BLUMFELD | |
| Dienstag
15.01.2002, Kulturladen Konstanz |
palomo
(24.01.2002)
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Eine Review über
ein BLUMFELD-Konzert zu schreiben ist eine heikle Gratwanderung. Auf der
einen Seite lauert das tiefe Tal der Klugscheißerei, auf der anderen
Seite auch.Vorweg an all die hammerharten Kameraden, die seit "Old
Nobody" BLUMFELD des Schlagers bezichtigen: |
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| Brockiland-Besetzung , Zürich | |
| Samstag
12.01.2002 |
Valerian
(23.01.2002)
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Diese Partyreview
beginnt mit einer SMS, die ich Freitags aus Zürich bekam: |
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| Ocean Club - Smash FX | 07.01.2002 |
| UG Zürich, Montag_31_Dezember 2001 | |
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SmashFX
als äusserst tragfähige alternative zur illusion eines schicken
jahreswechsels mit raclette_essen_im_freundeskreis_und_silvesterfeuerwerk_vom_balkon_anschauen_mit_fabersekt_und_sich_in
_"wir_haben_uns_alle_so_lieb"-manier_und_sentimental_frohes_neues_jahr_wünschen bot sich dieses jahr das ug an mit dem all time favourites smash fx. ha! haben wir gerockt!! Durch die gutgelaunte stadt geschlendert mit einzwei bierchen hierunddort und dann recht früh (23.00/31.12.01) ins ug abgewandert. Die roten samtkissen auf der empore mit st miguel und sanften hiphopesken beats von den in weissen anzügen gekleideten sfx herrschaften an den decks boten die perfekte jahresausklang-umgebung, -platz für revuepassieren-lassen der guten zeit, die wir in 2001 hatten. Das ug war mit pink-schwarzen dias an den wänden schick gekleidet und die spassigen ocean club pokemon-anims machten auch froh. Mit schampusküssen um mitternacht gaben wir uns dem zauber des momentes hin, in den imaginären glockenschlag um null uhr des neuen jahres und synchron mit der glitter-konfettibombe mitten auf dem floor platzen die ersten fetten nubreaks und zogen ALLE in ihren bann: so satt habe ich noch nie gespürt, worum es in diesem neuen jahr gehen wird. Bis fünf jagten die fettesten tracks einander, der floor kochte und die feiernden hatten diese yeah-lächeln in gesicht....feiste party. thx an sfx und alle ug people, die mitgefeiert haben. |
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| Urban Bass Line - Led Tampi, Finestyle, Impact, MC Direct, MC Fight | 07.01.2002 |
| Rote Fabrik Freitag_28_Dezember 2001 | |
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Wenn
man den Nachmittag mit Flugstunden auf dem Board verbringt und nicht so
recht weiss, was man mit dem angefangenen Abend veranstalten soll, was
liegt das näher als schmooscher dnb in der Roten Fabrik??
Der bitterkalte Wind blieb ausserhalb der Pelzmäntel und die hervorragende Kürbiscreme Mitternachtssuppe in der nett nach Kiff riechenden Lounge der Roten Fabrik wärmte und liess die Zehen vorfreudig wackeln. Halb eins betraten wir die Halle, zwar noch recht leer, aber saubere dnb bässe, ein paar tanzenden girls und locker an der Theke platzierte Partygäste schufen ein entspanntes Ambiente. Mit dem ersten seltsamen Bier in der Hand und ferngesteuerten Wackelbewegungen mit dem Kopf fühlte sich das alles schon ziemlich gut an und führte recht schnell zu wildem Abtanzen auf dem sich füllenden Floor. Leider kann ich einzelne Interpreten und Kapellen nicht reproduzieren, ausser "ging richtig hart in die füsse" und JUST A VISION mit den süssen vocals. Schwing-das-Bein und Marteena_style_abrocken...bis 04.00. von den angekündigten MCs war erst am schluss was zu hören, aber auch das war wirklich solide und original nutta style. Zürcher nächte! |
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| TGM, Mo`Horizons, Sci, Mellokat | |
| Fr.
21.12.01, Metro Club, Friedrichshafen |
Valerian
(04.01.2002)
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Bei Schneeschauer,
glatten Strassen und arktischer Kälte ist der Weg nach Friedrichshafen
ein langer und mühseliger. Immo aus London verkürzte die Warterei
auf die Fähre mit einem Sblivv und als wir endlich im Metro ankamen,
erwartete uns ein noch ziemlich leerer und kalter Club. 2 Jahre Belowzero,
die Drum and Bass Party Reihe der Veteranen Mellokat und Sci, hatte schon
bessere Abende erlebt und es dauerte eine Weile, bis die grüppchenweise
eintrudelnden Jungle-Fans die Tanzfläche bevölkerten. Mellokat
wärmte gekonnt die Stimmung an und schien sich sichtlich hinter dem
gemauerten DJ-Pult wohlzufühlen. |
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