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| Ocker (live) | |
| 15.12.2003,
Kulturladen, Konstanz |
Torben
(06.01.2004) |
| Ich
liebe diese Art von Telefonanrufen: „Ja, hallo, ich bins. Du, pass
auf, heute Abend spielt eine Band im Kulturladen - Ocker heißen
die.“ – „Ocker? Komischer Name eigentlich“ –
„Die machen so Pop-Rock-Zeug mit viel Vocoder und Keyboards und
so – irgendwo zwischen Ladytron und den Pet Shop Boys aber mit mehr
Rock.“ Mehr Information braucht es gar nicht, um mich, samt WG-Gästen,
an einem Montag für die letzte cheap-monday-Veranstaltung des Jahres
zu gewinnen. Wie leider so oft war der Kulturladen nur sehr mäßig
gefüllt. Es ist zwar irgendwie ganz nett 2/3 der Anwesenden mit Vor-
und Nachnamen zu kennen (Hallo laut.de!), so von wegen familiäre
Szene & Vorweihnachtsstimmung, aber wenn dann insgesamt eben nur 25
Gäste zu zählen sind.... muss man sich eben ganz nach vorne
stellen und auch nur nach vorne schauen. Der Trick heißt „Imaginationskraft“
und funktioniert von Zeit zu Zeit ganz gut. Den Hinweis, dass es sich
wieder mal sehr gelohnt hätte zu kommen, spare ich mir mal. Auch
die 4 Jungs aus Hamburg ließen sich durch das spärliche Publikum
kaum beirren und spielten sich vergnügt durch ihre Debut-Platte 1234LOVE
(gerade erschienen auf popup-records), die schöne Stücke und
echte Hits enthält. Von den Texten mal gar nicht zu sprechen: „Wer
trägt lieber Seide als Cord? / New York [...] Wer macht lieber Party
als Sport? / New York / Banküberfälle sind besser als Mord /
New York“ [aus „New York FM“]. So geht das mit dem Texten,
Pop-Deutschland! Aber auch die zahlreichen Instrumentalstücke wussten
zu überzeugen. Und Songtitel wie „Mazdas of Rock“, „Transporter“
oder „Nocturnal clubbing suite“ sprechen ihre ganz eigene
lustige Lofi-electro-Sprache. Das hört sich dann an wie Zoot Woman
in Adidas statt Prada. Oder wie die Bandversion von den Little computer
people. |
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| Datababes present Marten Hörger (Stamina Club, Boogie Army) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.12.2003,
Kulturladen, Konstanz |
Mexico
& killerPOKE
(09.12.2003) |
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Thunder! Beim Zeus, was war denn da los??? … Blitz und Donner!!! - ... Rolling Thunder!!! Thunder!!! Wenn es eine treffende Beschreibung für die letzte Party im Kula gibt, dann „thunder“!!! Datababes present: Marten Hörger war wie die erste Party (Datababes present: Paul Khan - siehe unten) ein richtiger Kracher. Schon in den ersten Augenblicken war klar, dass sich hier heute verdammt viele Jungs und Mädels zusammengerottet haben, denen der sound super reinläuft und die alle gemeinsam das Haus rocken wollen!!! Big up an alle bootyshaker! Die musikalische Vorhut bildete dieses mal Ed Vance und Palomo, die beide mit einem gelungenen Set zwischen House, Elektro und Nuskool das „Fußvolk“ zum ersten Schwitzen brachten. Auch Valerian ließ es sich dann nicht nehmen, die Partyjünger mit 1A Plattenmaterial zu versorgen und den spürbaren Party-bzw. Extase-Hunger der Crowd zu stillen. Beim Mainact Marten Hörger wurde dann sofort klar, dass hier heute keiner ohne ordentliche Schweißflecken das Schlachtfeld verlassen kann (w.z.b.w.). Der Ravensburger, der sich bereits in seinen jungen Jahren einen Namen gemacht hat, verwöhnt sonst ein versiertes Publikum bei seiner eigenen Veranstaltung im Douala (Stamina Club) und tourt von einem hochkarätigen Breaks-Gig zum Nächsten. Für uns ist er extra früher aus Berlin angereist, wo er im Tresor einen Auftritt hatte. Thanx!!!! Die Mühe hat sich gelohnt, selten gab es auf Konstanzer Tanzböden solch eine hysterische Masse. Überall tanzende, kreischende und explodierende Körper und das bis zum Ende der Veranstaltung. Die rockende Menge wurde durch die angehenden Lichter um Vier Uhr jäh gestoppt und konnte es nicht fassen - wir übrigens auch nicht. Was Marten Hörger für Partygaranten in der Plattentasche hat, worunter auch einige eigenproduzierte Tracks (man beachte den "Thunderbounce" Floorburner mit AC/DC Sample von Boogie Army [Versus Da Bounca & Marten Hörger]) auf ihren Einsatz warten, kann man nur mit offenem Mund bestaunen. Lange Rede extrem kurzer Sinn: die Party war der Hammer!!! Checkt die Partyfotos, die sprechen für sich selbst!! Thunder!! Wir hoffen Ihr seid beim nächsten mal wieder mit dabei, wenn es heißt Datababes present: Dominik Kraus (03.01.04) Thanx to all supporters,
Marten Hörger und vor allem an alle Partygänger von Nah und
Fern, die solche Partys erst zum Knüller werden lassen!!! Boooooooom!!! |
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| Datababes present DJ Paul Khan (Ruud Awakening, London) | |||||||||||||||||||||||||
| 01.11.2003,
Kulturladen, Konstanz |
Mexico
& killerPOKE
(07.11.2003) |
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Mit „Datababes
present“ starten wir in ein neues Zeitalter und unbekannte Galaxien
in Sachen Party und Sounds. Ab jetzt kann jeden ersten Samstag im Monat
im Kula gerockt werden bis zum Umfallen. Musikalisch setzen wir vor allem
auf unser Spezialgebiet (Nu-Skool) Breaks, Elektro und Artverwandtes.
Neben den hinlänglich bekannten Datababes-DJs wird es jedesmal auch
einen hochkarätigen Gast-Dj - wie in diesem Fall Paul Khan
aus London, der auch schon die „Treibgut“ in der Rheinterrasse
zum Kochen brachte - zu sehen geben. Und auch diesmal wurden wir von dem
Londoner Pirate-Radio Urgestein nicht enttäuscht! See u next time at Datababes present : 6.12. Marten Hörger (Stamina Club/Douala). Keep pumpin! |
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| Relaxed Clubbing - Live: The Bug (Razor X, London) feat. MC Ras B (On-U Sound, London) | |
| 20.10.03,
Rheinterrasse, Konstanz |
skyeyeliner
(05.11.2003) |
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Relaxed clubbing mögen
es mir nachsehen, wenn ich hier Diestelmeyersche Worte heranziehen muss,
aber keine Angst – um (Re)Intellektualisierung soll es in den folgenden
3-5 Zeilen gar nicht gehen. Kann es im übrigen auch gar nicht: The
Bug lies nämlich kaum was übrig zum auseianderdividieren/interpretieren
etc.. Wie man das dann nennen soll weiß mich auch nicht. Digital
Dancehall? – zu klinisch....Das Offenbarungskommando? Klingt zu
sehr nach Berlin-Mitte-Mediendeutschland... (der hier natürlich
auch gerne visualisiert sein soll) der beste elektronische liveact dieser
Härte- und Güterklasse, den ich jemals in Konstanz – nein
Halt! - den ich überhaupt jemals erlebte. Ein mehr als würdiger
Abschied für relaxed clubbing. |
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| Interference Festival 24-27.07. | |
| Farbrikgutareal
- Rielasingen/Worblingen/Arlen |
skyeyeliner
(11.09.2003) |
| Gut
& richtig ist es, sich über die Leistungen und Grenzen des eigenen
Vokabulars im Klaren zu sein. Wer - wie ich - nicht nur durch den gezielten
Einsatz von Haarwachs, sondern auch durch das Vorhandensein von Bildungslücken
zu glänzen vermag, ist gut beraten ein Lexikon zu seinem Besitz zu
zählen. Unter dem Schlagwort “Interferenz“ finden sich
dort einige erhellende Erläuterungen zum Thema und zur Art und Ausrichtung
des Festivals. Biologie: die unmittelbare
Einwirkung von Tieren aufeinander; positiv im Fall eines Gruppeneffekts
(Steigerung der Leistungen des Einzeltiers beim Zusammenleben mit Artgenossen
[soziale Stimmulation]: z.B Aktivität, Lebensdauer, Wachstum) [...] Der Theorie-Background ist also geklärt. Vom Abstrakten geht’s nun ab ins Konkrete: 4 Tage Interference-Festival. Aber erstmal: Vorgeschichte und so.. Als Giovanni
Proietto (ein Drittel der Fusionsound-Verschwörungskompanie
ASTRAL TRAVELLING,
außerdem im Sinne der Visualisierungskultur unterwegs als BLAUTON.ORG)
und Jacqueline Fiedler (die als JAXONMARS
immer wieder zeigt, dass ein Bild mehr als die Summe seiner einzelnen
Teile ist) auf einer datababes-party vor einigen Monaten mit einem “Attentat“
auf uns zukamen, hörte ich das erste Mal von der Idee des Interference-Festivals.
Gio sprach von einem alten Fabrikgelände, von einem Wochenende im
Sommer mit elektronischer Musik und Medienkunst. Es mag an meinen zeitweise
etwas beschränkten seherischen Fähigkeiten liegen aber im Nachhinein
muss ich feststellen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht die leiseste
Ahnung von den gegebenen Möglichkeiten und dem Potential der Sache
hatte. Am Donnerstagabend
begann der Versuch Interference mit einer ungewöhnlichen Performance.
Die Wendung "eine Rede halten" wurde wörtlich genommen
und so präsentierte Jacqui die Eröffnungsrede auf 2 Meter Papier
- wortlos - vor einem sehr heterogenen und für Donnerstagabend/Provinzverhältnisse
doch recht zahlreichen Publikum. Das Störsignal war also gesendet,
nun konnte es losgehen. Die Besucher zeigten sich insgesamt sehr interessiert
und begeistert von der Ausstellung, über die ich im folgenden einige
Worte verlieren möchte. Die ersten Eindrücke
der Ausstellung hatten sich noch nicht mal richtig setzen können,
da begann schon der musikalische Teil des Eröffnungstages: flash
convention verstärkt durch Aurelius an der Gitarre spielten
im AUDIOTORIUM, gegenüber vom Bürogebäude
ihren 2. Auftritt als Trio. Sehr experimentell die Sache. Begleitet wurden
die Jungs von schönen, raumfüllenden visuals. Überhaupt:
die visuals! Das waren 4 Tage state of art. FEZ und blauton
(auch unbedingt checken: www.blauton.org)
sei Dank. Eine Veranstaltung ohne visuelle Unterstützung mag ich
mir mittlerweile nicht mehr vorstellen. Auf jeden Fall war
die Nacht recht kurz, nach 3,4 Stunden wurden wir von Isolée (leider
nicht live, nur aus dem Ghettoblaster) geweckt. Dann erstmal: wach werden,
Gios Papa konsultieren (durchaus auch mehrmals), an neuen Details schleifen,
in der Sonne liegen usw. Am frühen Nachmittag gab es dann einige
spontane Sets von Aurelius, meiner Wenigkeit und: Überraschung:
Magensäure (dicke Grüße nach Mexiko)
begleitet von den großartigen Visuals des großartigen
FEZ. Sagte ich schon? Na und, ist doch mein Text und da die lieben
Leser womöglich von der Medienkultur völlig versaut wurden,
muss man das manchmal richtig reinhämmern, also: großartig,
großartig! GROßARTIG! Am Nachmittag entdeckte ich dann den
witzigsten Ausstellungsraum des Festivals in den Toiletten der Medialounge:
"Herr Schmidt". Kann ich jetzt nicht beschreiben, wer nicht
da war ist selber schuld (Sagt nicht ihr hättet es nicht gewusst!
[es sei denn ihr seid blind und taub]) Das Wetter schien am letzten
Festivaltag wohl keine Lust mehr zu haben, gegen Mittag begann es leider
zu regnen, war also vorbei mit dem locker-auf-der-Wiese-liegen und so..
Naja, bei den meisten von uns machte sich auch mittlerweile die Müdigkeit
etwas bemerkbar. Das scheint ein gewisser Felix Baumann
gemerkt zu haben und dachte sich wohl: wenn das Festival mit einer ungewöhnlichen
Performance begonnen hat, so möge es doch auch mit einer eben solchen
bitte enden. Hat geklappt! Da stürzt er sich mal kurz im strömenden
Regen fast nackt in ein, vorher akribisch ausgehobenes, Drecklock und
fordert die umstehenden Besucher auf ihn mit Dreck zu bewerfen (OTon:"Gebts
mir dreckig"). Sehr erfrischend, lange nicht mehr so gelacht! Nochmals ein großes
BIG UP! an Gio und Jacqui. Wisst ihr eigentlich, was ihr da geleistet
habt? Ich verbeuge mich..... weitere Online
Resources: |
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| Broken Beats Festival 2003 (Marusha, Dub Pistols Soundsystem, Fingathing, TGM, Phoneheads, Kabuki u.v.m) | |
| 14.08.2003,
Köln, Alter Wartesaal
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killerPOKE
(15.08.2003)
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Wie jedes Jahr wurde
auch 2003 die Popkomm für Breakbeat-Jünger am Donnerstag im Alten Wartesaal
eröffnet. Seit
letztem Jahr (und wohl auch wegen des Umzugs der Popkomm nach Berlin zum
letzten Mal) heisst das Ganze nun "Broken Beats Festival". Während
letztes Jahr noch ein pures Drum'n'Bass Event angesetzt war, versprach
das Line-Up dieses Jahr auch Breaks und Hiphop und deutlich mehr Live-Acts,
als man üblicherweise gewöhnt ist. Größte Überraschung auf dem Flyer war
sicher Techno-Veteranin Marusha, von der man zwar weiss, dass sie
gerne mal Breakbeat-lastig spielt, aber die ja nun wahrlich nicht gerade
ein fester Bestandteil der deutschen DnB-Szene ist. Verteilt auf zwei (und nicht nur einem, wie 2002) Dancefloors wurde also aufgelegt und aufgetreten - teilweise mit MCs, Sängerinnen und Live-Instrumenten. Die Mischung war dabei recht chaotisch und viele der Namen im Line-Up lassen sich im nachhinein von mir auch kaum noch den Acts zuordnen. An dieser Stelle möchte ich erneut die Einführung von "Now playing:"- und "Coming up:"-Anzeigen am DJ Pult für Leute wie mich anregen. :) Von den Besucherzahlen und stimmungsmässig war der Abend ein voller Erfolg. Nach einiger Anlaufzeit und einem etwas schleppenden Start mit dem Live-Act von Matt Flores hatte sich der Drum'n'Bass Floor nach den Sets von Kabuki, TGMs Liveact und den Phoneheads eingegrooved und war dann auch rechtzeitig zum Auftritt des "Stargasts" ordentlich aufgeheizt (Anm. des Autors: entschuldige mich bei TGM, den ich in der ursprünglichen Version dieser Review zum "schleppenden Start" gezählt hatte!). Marusha wurde von der Crowd mit viel Vorschußlorbeeren empfangen und schaffte es dann auch mit soliden Tracks aus der jüngsten Drum'n'Bass Vergangenheit und einigen Jump-Up Klassikern (Aphrodite&Co) die Stimmung zu halten. Wem das jetzt alles ein wenig zu lahm und unspektakulär von mir klingt, dem muss ich Recht geben - aber so hab ichs auch empfunden. Vielleicht bin ich auch wegen geschmacklicher Veränderungen mittlerweile nicht mehr der Richtige dafür, eine Review eines Drum'n'Bass Events (obwohl Ed Rush & Optical mich in Serbien ja doch tierisch geflasht haben...) zu schreiben, aber das Ganze war wirklich nicht umwerfend oder revolutionär. Irgendwie zwar sehr spassige Crowd und gute Stimmung, aber musikalisch garantiert nichts besonderes und nur ein Drum'n'Bass-Abend von vielen dieser Art - Marusha hin oder her. Nicht nur ich war dann auch ein wenig enttäuscht davon, dass sie im Bereich Oldskool oder Happy Hardcore gar nicht aktiv geworden ist. Als viel interessanter stellte sich für mich dann der andere Floor heraus, den ich zunächst schmählich vernachlässigt hatte. Bin dort nur einmal kurz während Fingathing reingestolpert, die wirklich eine irrsinnige Show mit einem Bass und 4 Turntables ablieferten. Beim zweiten Besuch auf dem Breaksfloor kam ich dann in den Genuss des Dub Pistols Soundsystem (UK), das vor deutlich weniger Leuten - aber dafür um so heftiger! - parallel zu Marusha rockte. Ein DJ, ein MC und geboten wurde finest UK NuSkool, Breaks und Garage ganz nach meinem Geschmack. Freestylers, Plump DJs, Krafy Kuts, .... ein feines Menü serviert zusammen mit einem kontinuierlich bouncenden Bass-Wackelpudding mit höchstem Mitwipp- und Kopfnicker-Faktor. Dickes Ding, auch wenn das Publikum noch nicht so ganz mitgegangen ist, wie man sich das vorstellt - aber es gab trotzdem genug Aktion und Feedback. Bei uns im Süden (sagen wir mal Zürich, Ravensburg oder auch Konstanz) wäre der Sound wahrlich keine Premiere, aber derartigen Sound habe ich in Köln bisher selten (eher gar nicht) gehört. Vielleicht nimmt meine ehemalige Heimat ja jetzt endlich NuSkool-mässig an Fahrt auf. Sollte das Dub Pistols Soundsystem bei Euch in die Gegend kommen: zugreifen! (02.10. Hamburg Hafenklang, 03.10. Wuppertal 45 RPM, 04.10. Stuttgart Le Fonque) Tja, getrübt wurde der Abend für mich durch einige eher Location-spezifische Ärgernisse: Die Getränkepreise für Longdrinks etc sind im Alten Wartesaal hoch, aber noch im Rahmen des Üblichen. Unüblich hingegen ist es jedoch, daß ein Wodka-Redbull kein bisschen "schmeckbaren" Wodka enthält. Unüblicher ist es dann noch, daß man bei der Reklamation des ganzen nichts ausser ein unfreundliches "Da ist was drin. Punkt." von der Thekentussi hört. Sie hätte sich für 7 Euro ja auch keinen abgebrochen, nochmal nen Schuss reinzutun, so von wegen Customer Satisfaction... aber wahrscheinlich war der Wodka eh schon mit zuviel Wasser gestreckt. ;) Genauso ärgerlich sind unfreundliche Securities, die später selber in einer Beinahe-Schlägerei mit dem MC von Dub Pistols Soundsystem mitmischen. Was da genau los war, werd ich wohl nie erfahren... jedenfalls etwas peinlich sowas vor Gästen aus dem Ausland. Die Anlage war während des Sets von Marusha teilweise übel in die Knie gegangen. Sollte in einer derartigen Location eigentlich nicht mehr passieren und zuguterletzt: Service durch Toilettenfrau hin- oder her, aber kann man vielleicht dafür sorgen, daß es auf dem Klo nicht subtropische 50°C hat und man sich geruchstechnisch wie in einer Klostein-Maracuja-Sauna vorkommt? Bei den Temperaturen (auf der Tanzfläche war es um einiges kühler und da ists bekanntlich auch nicht gerade "frisch") fast so ekelhaft, wie die Gerüche, die überdeckt werden sollen... OK. Genug gemeckert. Alles im allen: feiner Abend, viel los, viel zu kucken, DnB Floor und Marusha eher unspektakulär, dafür Dub Pistols Soundsystem super phatt. Nachtrag (18.8.): Nochmal zum Thema "Security" und Alter Wartesaal: Lustigerweise wurden wohl Klaus Fiehe (Musikjournalist/DJ/etc vom WDR/Eins Live) und The Green Man himself als zwei der prominentesten Vertreter der Kölner Musikwelt erst nach langem Hin- und Her in den Alten Wartesaal eingelassen. Peinlicher gehts nicht! Jeder Veranstalter sollte sich zweimal überlegen nochmal was unter diesen Umständen zu machen. Am Sonntag morgen war ich noch kurz bei der Pathfinder Party, um noch das sehr geile Ende des J Majik und den Anfang des Giana Brotherz Sets mitzunehmen. Einigen Leute zufolge hat die Security im Laufe das Abends dort wieder vor der Tür die Fäuste kreisen lassen... |
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| Exit Festival 2003 (Stereo MCs, Moloko, Ed Rush, Freestylers, Tricky, Marky u.v.m) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.07.
- 06.07.2003, Novi
Sad, Serbien |
killerPOKE
(10.07.2003)
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Due to the international
character of the EXIT Festival and so many people from Serbia having supported
us to be part of this and last year's festival I have decided to do at
least some part of the coverage in English, so that everybody can share
our impressions. EXIT - in general: So, Serbia did it again! Europe's youngest and wildest musical event took place again in the beautiful town of Novi Sad (1 hour car ride north of Belgrade) from 3rd to 6th of July. To get it straight for all those of you, who got a bit confused with all those "new" countries appearing on the map in the last years: Novi Sad is located in Serbia - a republic of "Serbia and Montenegro" which was fomerly known as Yugoslavia. Novi Sad lies about 900 km to the East of Munich and can be reached with a 15 hour bus ride from there. Fortunately EU citizens don't need no visa or permission to enter Serbia anymore, so we could just travel through Austria and Croatia or Hungary to reach EXIT with a normal passport and no time or money spent at the borders. We got into contact with EXIT for the first time in 2002, when we appeared as DJs and with an art installation on last year's festival (see Outerbabes) and we were deeply touched by the atmosphere, the friendliness and the hospitality of the Serbian youth we met there. Fortunately we were able to attend EXIT 03 again, but this time only as scouts of the German electronic music scene, as journalists and just to have a good time with all the people we have already met in 2002. So here as a start of detailed reviews and background information, some general remarks about this year's event. In my eyes there is still nothing comparable to the EXIT festival in the rest of Europe. On the whole I guess a million people visited the beautiful and vast festival area on Petrovaradin fortress over the Danube river to enjoy a wild mixture of music festival, cultural happening and beach party at about a dozen stages for four days. The whole event is amazingly peaceful and - for a Central European view - astonishing uncommercial. Nevertheless the line-up does not have to hide before the big players of the festival summer: acts ranging from Henry Rollins over Moloko, Stereo MCs to Jeff Mills or Roni Size can be seen for a ticket price of 30 EUROs - and that for four days! But EXIT is much more than just a good deal. It's the atmosphere all over the festival, the camping site and the beautiful Danube beach which gives the whole event a unique touch and makes it the most remarkable event I ever attended. Although a bit more mainstream and a bit too crowded than last year EXIT 03 really knew how to party, how to scream and how to really go mad in front of a stage. To see ED RUSH & OPTICAL at 6 am in front of at least 500 hardcore Jungalists screaming for more several minutes is something I never witnessed before that way. For a foreigner the festival was about the friendliest thing you can imagine - I have never been welcomed that warmly and felt to be a part of the whole in such a short time before. One of the amazing facts about the EXIT is that it is organised by a rather small number of young people giving it sometimes a very sympathetic semi-professional touch (talkin about toilets...). Other parts like security, the press center or the huge stages and sound equipment exceed the state-of-the-art known from German events of that size by far. I can only advise you to have a look at this year's line-up on the festival's website (www.exitfest.org) to get an impression what you have missed. Unfortunately the date of EXIT at beginning of July is not really good for Germans as there are still no summer holidays. Anyhow I can only urge all those searching for a festival next summer to go there. If you have been in Novi Sad, you will regret you have not been there sooner... more will follow soon... |
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| London Elektricity feat. MC Stamina (Hospital Recs., UK) + Mellokat & Valerian (Basslastic) | ||||||||||||||||
| 02.06.2003
- Kulturladen, Konstanz
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aurelius
(23.06.2003)
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| Treibgut
14 rottentotten.gebeat: ßE(A)TABLOCKA (Rottenbreakz.com, Funny
Squad - Bonn) und BUNKER BUSTERS (datababes.de) |
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| 13.06.2003
- Rheinterrasse, Konstanz
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aurelius
(23.06.2003)
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| SOUTHSIDE FESTIVAL, SAMSTAG 21.06.03 | |
| 21.06.2003
- Neuhausen ob Eck
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skyeyeliner
(23.06.2003)
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Als Mensch, der die Stromversorgung von Privathaushalten für eine der Errungenschaften des 20. Jahrhunderts hält, finde ich Camping wenig prickelnd. 72 Stunden ohne Stereoanlage und Backofen? Für mich nicht! Die Lösung für das Southsidewochenende hieß also: Tagesticket. Nach einigen Turbulenzen erreichte ich mit meinen fabelhaften Festivalbegleitern gegen 3 das Southsidegelände in Neuhausen ob Eck und von Anfang an machte sich die überdurchschnittlich gute Logistik des Festivals bemerkbar: Man musste eigentlich nie irgendwo lange warten. Nach kaum 10 Minuten waren die Karten gegen die Einlass-Bändchen getauscht, selbst vor den Toiletten und Bierständen kam es kaum zu langen Schlangen. Respekt! Kaum angekommen traf ich dann auf MAGENSÄURE, die mir natürlich erst mal meine sauber ausgearbeitete Tagesticket-Argumentation mit einem Wort zerstören musste: RADIOHEAD! Und sie hatte ja Recht! RADIOHEAD spielten am Freitag abend und waren wohl großartig, es fielen Sätze, die die Pathostoleranz dieser Seite bei weitem sprengen würden. Ich muss ja auch noch über SIGUR RÓS schreiben. An alle Pathosfanatiker also: Es kommt noch... Pünktlich zu unserer Ankunft spielten INTERNATIONAL PONY. Da ich mich erst mal der Sponsorenpflege widmen musste (Becks) und die Festivalbegleiter von MAGENSÄURE in ihrer Zeltburg besuchen wollte , bekam ich natürlich nur die Hälfte mit, war aber in jedem Falle ziemlich fein, was die drei Hamburger da so ablieferten. Nach kurzer Umbaupause übernahmen GUS GUS aus Island die Bühne der Tent-Stage. Von denen hab ich lange nichts mehr gehört, ihr Album „This is normal“ (schon einige Jahre älter) kann ich jedoch jedermann nur wärmstens ans Herz legen. Der Anfang des Auftritts von GUS GUS hörte sich ganz gut an, irgendjemand hat mir später erzählt, dass der Sänger mit der lieblichen Stimme wohl lange Harre und einen Schnurrbart trägt, was ich durchaus gerne selber begutachtet hätte. Trotzdem wechselten wir nach knapp 0 Minuten die Bühne zugunsten von TURBONEGRO. Die allgegenwärtigen Turbojugendjacken im Publikum ließen auf eine ausgelassenen Stimmung hoffen und klarerweise machten TURBONEGRO alles richtig! „Hello Southside! We´re coming from the Northside!“ Das homoerotische Formenvokabular bis zum Anschlag perfektioniert, zelebrierten die 4 „Matrosen“ aus Norwegen das, was sie richtig gut können: draufhauen! Zeremonienmeister Hank hetzte mit Zauberstab und Umhang über die Bühne, während Gitarrist__________ eifrig das komplette Rockposenregister zog. Große Klasse! Ich kann mir keine andere Band vorstellen, die ihre Fans dazu animieren darf lauthals „FOTZE, FOTZE“ zu rufen ohne in meinem Gunstbarometer erheblich zu fallen. TURBONEGRO dürfen! Do you want to join this global orgy?? Ja? JA!! Danach war dann erst mal kurz Pause angesagt, also: Essensstände abgrasen, Leute treffen und sich gemeinsam wundern, dass man ständig Leute trifft, was ja ziemlich verwunderlich ist bei solchen Größenordnungen etc., die anderen Festivalbesucher und deren nur spärlich bekleidete Körper beobachten usw. Hierzu erwiesen sich GOLDFRAPP als perfekter Soundtrack. In der Sonne liegen und die süße Stimme von Alison G. hören, das hat was. Um 20 Uhr standen dann CONSOLE auf dem Programm der Zeltbühne. Mit Console ist es ja ganz ähnlich wie mit Barilla-Nudeln: man kann die immer wieder sehen und sie hängen einem nie zum Hals raus. Martin Gretschmann punktete in jedem Fall durch freundliches Understatement und ein sehr abwechslungsreich gestaltetes Programm. Gretschmann macht zwar gar nicht so viel auf der Bühne, beweist aber trotzdem Entertainerqualitäten. Vielleicht ist das ja auch ein persönliches Ding, ich aber sage: wenn Martin Gretschmann hüpft, muss ich lächeln. Nach CONSOLE betraten dann RÖYKSOPP die Tent-Stage und spielten sich durch ihren Tranceflächen-vocoder-pop, was durchaus ankam. Man kann ja nicht die ganze Zeit stehen und auf eine Bühne starren, weshalb RÖYKSOPP für mich die Hintergrundbeschallung zum Essen (schwäbische Spezialitäten) lieferten. Beim anschließenden Rundgang über das Festivalgelände hörte ich dann auch die mit Abstand lächerlichste Band des Tages: GUANO APES. Und die Sängerin macht dann auch noch Ansagen über das Wetter und darüber, dass sich alle „boys“ bitte ihre „shirts“ ausziehen sollen, wenn nicht dann mache sie das eben.... Gott bewahre... Also wieder rüber zur Tent-Stage, wo etwa 100dezibel leiser die fantastischen BETH GIBBONS & RUSTIN MAN fantastische Musik darboten. Der auf 23:00 angesetzte Auftritt verschob sich um eine halbe Stunde nach hinten, um sich dann fast komplett mit dem Headliner der Mainstage COLDPLAY zu überschneiden. Obwohl ich Beth Gibbons auf ihrer Tour diese Jahr schon in Zürich zu sehen bekam, entschied ich mich dennoch vorerst für ihre Darbietung, was kein Fehler war. Die Songs des Albums gewinnen live eindeutig noch etwas! Um zumindest 2, 3 Stücke von COLDPLAY zu sehen bewegte ich mich nach den ersten 15 Minuten zur Main-Stage. Eigentlich mag ich COLDPLAY sehr gerne, an diesem Abend gab mir das aber irgendwie nichts, was nicht heißen soll, dass COLDPLAY schlecht waren, kann ich gar nicht so sehr beurteilen, nach dem 2. Song brach ich nämlich schon wieder in Richtung Tent-Stage auf, um mir den Rest der Show von BETH GIBBONS anzuschauen und früh genug dazusein, um mir einen guten Platz für SIGUR RÓS zu sichern. Jeder Mensch, der die Eleganz hat mir ein klein wenig zu ähneln, liebt SIGUR RÓS. Die 4 Jungen aus dem Land, das komischerweise seit den frühen 90ern permanent, ja fast schon penetrant als Garant für innovative Musik fungiert, sollten als letzte Band des Tages das Line up beschließen. Um mir einen guten Platz zu sichern, drängte ich mich nach dem Ende der Show von Beth Gibbons in Richtung Bühne, um dort auszuharren, was sich ca. 1 Stunde lang hinzog. Ich weiß jetzt vermutlich auch was Postrock heißt: Man trinkt nicht mehr aus Flaschen, sondern aus Gläser. Außerdem befiehlt man seinen Roadies beim Soundcheck den vollen einstelligen Zahlenraum darzubieten, und das am besten 30 mal pro Mikrofon (also nicht 1,2, Test, sondern 1,2,3,4,5,6,7,8,9, test). Aber egal: was danach kommen sollte..... SIGUR RÓS betraten zusammen mit dem 4-köpfigen Streicherensemble AMINA die Bühne und begannen das Konzert mit dem ersten unbetitelten Song (auch bekannt als „valka“) ihrer aktuellen Platte. Und schon von den ersten Takten an wurde klar, dass SIGUR RÓS live noch sehr viel intensiver sein werden als auf Platte. Wie gewohnt, waren viele Stück etwas geändert worden, manche dabei so stark, dass sie kaum wiederzuerkennen waren, die Begleitung bzw. Interpretation der Stücke durch die Damen von AMINA tat ihr übriges. Unglaublich war auch die Atmosphäre, die von Sänger und Gitarristen Jon Þhor Birgisson ausging. Ich schwelge in Liebe und fühle mich spirituell. Wer jetzt von dumpfem Sex-Appeal spricht, wie das dumme Mädchen neben mir (O-Ton „Der Sänger ist so eine geile Sau“) begeht ein Sakrileg, man muss ja nicht alles Schöne dieser Welt mit in sein ödes und wenig reines Leben herabziehen. Das funktioniert ungefähr wie Religion. Man wichst doch auch nicht ins Weihwasserbecken! Na also. SIGUR RÓS spielten eine Messe, die zum Ende hin so intensiv wurde, dass ich in der Tat vergaß zu klatschen. Was ja auch wieder Sinn macht – in Kirchen. |
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| Treibgut 13 break the lake.gebeat: Marten Hörger (Electric Disco, Douala) und Frank Funk (ED, Douala, Ravensburg) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.05.2003
- Rheinterrasse, Konstanz
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Valerian
(11.05.2003)
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Es hat immer etwas
von Eigenlob, wenn man seine eigenen Parties in unserer Partyreview-Rubrik
bespricht, aber das Lob gebührt voll und ganz den Gast-DJs und dem
Publikum, die die 13. Ausgabe unserer Treibgutreihe auf der Rheinterrasse
zu einer super Party gemacht haben. Marten Hörger und Frank Funk
sind erfolgsverwöhnte Breakbeat-Schwergewichte und schluckten erstmal,
als bei strömenden Regen um 23 Uhr die Rheinterrasse auf Betriebstemperatur
gebracht werden musste und +35 Jahre alte Lederjacken-Konstanzer die Tische
zum gemütlich Sitzen zusammenschoben. |
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| Datababes Party 06 - Zeitgeist & Rapunzel (live), Aurelius, Krausnik, Daniel Varga (Playhouse Rec.) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.05.2003
- Neuwerk, Konstanz |
skyeyeliner
(11.05.2003)
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Manchmal ist es ganz leicht eine Partyreview zu schreiben: Einfach einige der Enthusiasmus-Vokabeln schnappen, die nach exzessiven Partys im gleißenden Licht des neuen Tages schweben und zu einem Bild mixen. Wildes cutten ist erlaubt, Scratch-Orgien und sanfte Überblendungen auch. Anything goes! Außer Fakten, die sind ja meist langweilig. Form follows fiction here we go! LIMITED CAPACITY!
BE SMARTER THAN BOMBS TO PROCEED! Wir haben euch gewarnt. Mit Flyern,
auf der homepage, im newsletter, face to face: Diesmal wird alles anders.
Irritainment is back in town...Trotzdem dürfte der erste Eindruck
des Empfangsszenarios für einige Gäste wohl etwas verwirrend
gewesen sein: Der Verlauf der Party
und die Stimmung im allgemeinen gaben uns im übrigen Recht.
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| Treibgut 12: yestechno.gebeat feat.: Sebastian Belle (Salzburg) und Danchichi (Laut.de/KN) | ||||||||||||||||
| 12.04.2003
- Rheinterrasse, Konstanz |
killerPOKE
(25.04.2003)
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| CONTRIVA (Berlin) | |||||||||||||||||||||
| 10.03.2003
- Kulturladen, Konstanz |
skyeyeliner
(04.04.2003)
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[1000Takte Sehnsucht
- oder: der Versuch einer egomanischen Liebeserklärung] |
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| Treibgut 11: ritmic.gebeat feat.: DOWNPRESSOR (Ritmic Records, Zürich) und Valerian (Datababes.de/Basslastic) | |||||||||||||||||||||||||||||
| 08.03.2003
- Rheinterrasse, Konstanz |
Valerian
(16.03.2003)
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Der Abend war geprägt
von 4 Flüssigkeiten: Blut und Wasser, Schweiss und
Weihwasser. Pech für Karl
Otto, denn plötzlich füllte sich gegen 1 Uhr die Rheinterrasse
ganz gewaltig (War DSDSS wohl gerade zuende...). An die Generation
Valium: Experimente macht man besser an der Uni, gell ? |
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| Bounce: Natty Youth (Augsburg), XP Sound (Calw) | |||||||||||||||||||||
| Freitag
07.03.2003, KuLa,
Konstanz |
Valerian
(08.03.2003)
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| Bombscare #1 - Ruffrider Valerian (Basslastic, Datababes), killerPOKE (Soleglo, Datababes), Schrott (No Debate) | |||||||||
| Freitag
07.03.2003, Contrast,
Konstanz |
killerPOKE
(08.03.2003)
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Mal wieder ne Review
aus Veranstalterperspektive: am 07.03.2003 ging die neue Drum'n'Bass Reihe
im Contrast in die zweite Runde. Da El Berto von Lakeside Breaks diesmal
nicht am Start sein konnte, war der Basslastic-er Valerian, neben Schrott
und meiner Wenigkeit für die Beschallung zuständig. Trotz der
gut gefüllten Bounce nebenan im KuLa war der Abend recht ordentlich
besucht, auch wenn weniger los war, als bei der grandiosen Premiere mit
Dark Skies im Januar. |
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| Electric disco: KRAFTY KUTS (UK) | |
| Samstag
08.02.2003, Douala,
Ravensburg |
Valerian
(08.02.2003)
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Es gibt wenige in
Deutschland, die konsequent Nu Skool Breaks auf ihren Parties spielen:
da sind die Hafenklang-Leute in Hamburg, Dangerous Drums in Berlin, die
Jungs in Bamberg mit ihren Höllenparties, der Thursday Club und Groovalistic
in Koblenz, wir Datababes beizeiten im Neuwerk und auf der Rheinterrasse,
die große Züricher Szene und eben diese Jungs im Douala, von
denen man aber irgendwie hier nichts mitkriegt, ausser dass sie seltsamerweise
die einzigen in meiner DJ-Laufbahn sind, die ein fest abgemachtes Booking
haben platzen lassen. Anyway...plötzlich steht da der Name Krafty
Kuts auf dem Tableau und man muss wissen: in nu skool breaks -Kreisen
sind das Götter, weil sie nicht nur ultrafette Platten machen, sondern
auch wahre Aufleg-Meister sind und ohnehin eher seltene Gäste in
regionalen Gefilden. Prompt zwängten sich also Konstanz` Nu Skool
Breaker in ein Auto und fragten sich auf der Fahrt ins Douala, ob die
Leute überhaupt auf son Sound abgehen bzw. jemand das auf der anderen
Seeseite kennt. Was daran interessant
ist: Warum geht das in Konstanz nicht ? Kennen die Leute im Douala Ravekultur
und schätzen sie, während in Konstanz die meisten eine Einstellung
vertreten, die so zu formulieren ist: "Mit meinen WG-Leuten auf ne
Party gehen, die nix kostet, wo genau der unspektakuläre Sound läuft,
den ich schon kenn und um halb 2 wieder heimgehen, damit man am nächsten
Tag nicht ganz so fertig ist." ??? |
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| Beth Gibbons (ex-Portishead) and Rustin Man (ex-TalkTalk) | |
| Mittwoch
05.02.2003, Kaufleuten
Zürich |
Valerian
(08.02.2003)
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Die beste CD des jungen
Jahres kommt aus der Feder von Paul Webb, dem Bassisten der besten Band
aller Zeiten (Talk
Talk) und der ex-Portishead-Sängerin Beth Gibbons, deren eindringliches
Vokalwerk jedem bekannt, der die beiden Standartwerke von Portisehead
sein eigen nennt, was so ziemlich jeder sein dürfte, der mit dem
begriff TripHop etwas verbinden kann und gerne zur blauen Stunde bei Kerzenschein
Musik hört. Schon alleine der Umstand, einen leibhaftigen TalkTalk-Member
live am Instrument zu sehen und die eindrucksvolle Beth Gibbons singen
zu hören, lassen alle finanziellen Gegenargumente verblassen, doch
die überaus wunderbare CD macht jedes Widerwort gegen eine "Ich
muss dahin-Devise" völlig zwecklos. So fuhr dann ein mit Datababes
vollgepacktes Auto im schlimmsten Schneesturm nach Zürich und prompt
kamen wir zu spät und verpassten den ersten Song. |
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| Booyaka Bay - Shotta Paul (XP Soundsystem, Calw) longside killerPOKE (Datababes, Soleglo) | ||||||||||||||||||||||||||
| 25.1.2003
- Rheinterrasse, Konstanz |
Valerian
(01.02.2003)
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Um an diesem Abend sommer-ähnliches Klima im nassen Konstanz zu genießen empfahl sich ein Last-Minute Urlaub an den traumhaften Strand der Booyaka Bucht. All inclusive dieses Angebots waren Reggae, Dancehall und Jungle, sehr angenehmes und chilliges Publikum sowie ständiges Fire auf dem Dancefloor . Für die Sicherheit des Sounds am Strand sorgte das Baywatchteam des Abends Bombaclad-ShottaPaul mit seinem XP-Soundsystem aus Calw, unterstützt vom junglebabe wickeda KillerPOKE aus Konstanz. Der Strand füllte sich sehr schnell, sodass dementsprechend schnell die Stimmung stieg und sich jede anwesende Person bald damit abfinden musste, dass mindestens ein Körperteil automatisch zum Beat mitbouncte. Eine nicht ganz unschuldige Rolle an dieser ansteckenden, häufig auf Jamaica auftretenden, Riddimepilepsie spielte das XP-Soundsystem, das ihr Set mit Sampling Maschine und MC unterstützte. Unterstützung wäre milde ausgedrückt, da sich Marco beim selecten und Paul beim shouten und rewinden wunderbar ergänzt haben und den Strandbesuchern mit einem breiten Spektrum an Jamaicas latest und finest von Sizzla, Diwali Riddim, Barrington Levy über Buju Banton, Gregory Isaacs bis Elephant Man und Higher Level dementsprechend einheizten. Um noch die Epilepsie der zum Beat bouncenden Körperteile im fortgeschrittenen Stadium zu erfahren, verschrieb Dr. KillerPOKE gegen 1 Uhr eine Erhöhung der Bpm-Dosis. Mit seinem ersten Track "Ganja-Man" von Aphrodite verwandelte er den Strand in einen Jungle. Nach anfänglichen Zögerungen der Tanzenden auf die plötzlich doppelt so schnelle Musikrichtung konnten sich diese spätestens nach wenigen Minuten auch (wickeda wickeda) Brettern (uhuhuh) von General Levy hingeben. Ansonsten wurden Kracher aus den Urzeiten des Jungles ausgepackt, die vom insgesamt eher reggaelastigeren Publikum gut angenommen wurden. Alles in allem eine perfekte Party: sehr gute Stimmung, über 150 angenehme und chillige Leute, außerdem viele schöne Frauen! Ein Urlaub an den Booyaka-Bay lohnt sich also immer wieder! |
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| 2
Jahre Datababes Geburtstagsparty mit Palomo (Datababes), Aurelius (datababes),
Astral Travelling (live), Supreme Psychedelic Underground (ZH, live), Valerian + KRM (Datababes) und Bengston (ZH, Ritmic) |
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| 11.1.2003
- Neuwerk, Konstanz |
killerPOKE
(17.1.2003)
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