Datababes Abschiedsparty - DJs: Frank Funk (Douala, RV), Nadia Naas & Creaminal (Turntable Babes, ZH)
18.12.2004, Neuwerk, Konstanz
killerPOKE (04.01.2005)

An dieser Stelle besonderen Dank auch an Jonagold für seine Fotos!

Datababes present... Prof Z. & Dr. Li, Ed Vance, KRM, Valerian
04.12.2004, Kulturladen, Konstanz
killerPOKE (04.01.2005)

Upfront Techno Tunes: Ed Vance (live), Sebastian Fischer, iTray, House of South
20.11.04, Douala, Ravensburg
Ed Vance (21.11..2004)

Der Abend stand ganz klar unter dem Motto Klasse statt Masse. Schon beim Set von Sebastian Fischer, welcher
eine sehr fonky und sexy Melange aus Minimal und Techno zum Besten gab zeichnete sich ab, dass es nicht mehr allzu
voll werden würde. Dafür waren die anwesenden Partypeople dedicated dancer erster Güteklasse.
Auf dem zweiten Floor, welcher meine Heimat für einen Live-act werden sollte, übernahmen zwei DJs namens House
of South das Warm-up, wobei der Name hier Programm war. Mixtechnisch waren die Jungs gar nicht schlecht, allerdings
war es doch mehr als amüsant anzusehen, wie die Beiden nebeneinander in der extrem engen DJ-Booth synchron-
headbanging zu ihrem Set betrieben.
Mein anschliessender Live-act verlief, abgesehen von echtzeitbedingten kleinen Schnitzern, ziemlich gut.
Statt mich jetzt selber in dem Himmel zu loben, empfehle ich den Download des demnächst an geeigneter Stelle zur
Verfügung stehenden Sets.
Auf dem vorderen Floor übernahm nach Sebastian Fischer DJ iTray das Ruder, den ich leider nicht miterleben konnte.
Kleine Kuriosität am Rande: als ich fertig war (knapp 3 Uhr), und die Leute ob der plötzlichen Stille doch etwas
irritiert im Raum standen und desweiteren von den Beiden DJs keine Spur war, machte ich mich auf die Suche nach
einem Ansprechpartner. Der Einzige der aufzufinden war, antwortete, sich vor Dichtheit an der Bar festklammernd,
auf meine Frage hin ob er die Djs wieder holen könne, ich wäre fertig, dass keine DJs mehr da wären, und ich doch
einfach noch ein bißchen Krach machen solle, es sei ihm Scheißegal.
Eigene Tracks schon alle gespielt, Platten nicht dabei, was macht man in so einem Fall? Winamp starten, Mix rein, fertig. Wann kann man schon mal so entspannt zu seinem eigenen Set abgehen?


Datababes present... Ed Vance, killerPOKE, KRM, Valerian
06.11.2004, Kulturladen, Konstanz
killerPOKE (21.11.2004)

(video)

(video)

Datababes Party 07 - DJs Kompiler (Bitboutique, ZH), Sebastian Fischer (Douala, RV), Sgt. Pfeffer (Datababes.de), Ed Vance (Datababes.de)
29.10.2004, Neuwerk KN
killerPOKE (04.11.2004)


Kirlian Camera live
25.09.2004, Endstation Winterthur
POMTOM (06.10.2004)

Die italienische Kultband Kirlian Camera um den Kopf Angelo Bergamini stimmte ihre pathetischen Töne in dem sehr nett dekorierten Club Endstation (www.endstation.ch) an. Für meine äußerst angenehme weibliche Begleitung und mich, war das der erste Besuch in diesem für uns schwer zu findenden Laden, obwohl die Anfahrt eigentlich recht einfach ist.

Der Einlass war früh, der Beginn auf 22.00 Uhr angesetzt. Es begann pünktlich. Wir standen in der ersten Reihe, direkt vor einem Basslautsprecher. Die Krawatte sitzt, die Haare auch. Perfekt.

Der klassische Beginn eine Konzerts findet bei Kirlian Camera wohl immer mit Sturmhauben statt, so auch hier. Einleitende Worte und die Reise begann auf einem Lichtstrahl durch Zeit und Raum. Klangteppiche taten sich auf, weit tragend durch die klare Stimme Elena Alice Fossis. Bergaminis typischem Gemurmel gab dem Auftritt Tiefe und Bedrohlichkeit.

Musikalisch wurde das letzte Album „The Invisible Front“ vorgestellt, das sich thematisch an den Filmen „K-Pax“ und „2001- Odyssee im Weltraum“ orientiert. Beide Filme genießen einen hohen Stellenwert im Leben Angelo Bergaminis. Ebenso unterkühlt und doch tief berührend, wie in diesen Filmen begegnete mir diese Musik. Deswegen überraschte es auch nicht, dass der Applaus verhalten war.

Den gab es erst bei „Fields Of Sunset“, in einer rein akustischen Version, einem Klassiker, um den die Band wohl leider (oder sollte ich sagen Gott sei Dank) nicht herum kommt, und natürlich am Ende des Konzerts, dass wohl auch daran liegen könnte, dass sich Bergamini mit „Erinnerung“ wirklich verausgabte.
Zugaben gab es auch, nämlich drei Stück. „Eclipse“ (war ja klar), „Ascension“(ebenso logisch) und „Heldenplatz“, welches in eine neueren Fassung den krönenden Abschluss bildete.

Und was kommt jetzt? Ich bin immer noch berauscht, die CD liegt dauerhaft im Player und eröffnet mir jeden Morgen den Tag. Wir schreiben das Jahr 2005 und der Saturn hat nun keine Ringe mehr.


c/o pop - Festival für elektronische Popkultur
06.08. - 22.08., Rheinpark u.v.a., Köln
killerPOKE (23.08.2004)
Manchmal macht es Spass, Teil einer Jugendbewegung gewesen zu sein - insbesondere wenn sie schon kurz vor dem Rentenalter steht und trotzdem noch nicht gänzlich albern geworden ist.

Dass man dies von der elektronischen Musik, ihren (manchmal zum Glück nicht-stattfindenden) Großveranstaltungen und ihren wahren Protagonisten getrost behaupten darf, bemerkt der aufmerksame Beobachter 2004 ganz besonders. Noch nie haben so viel peinliche Platten durch ihr Nicht-Erscheinen brilliert, noch nie gab es so viele furchtbare Events, die gar nicht stattfanden. Als ob es Mike Ladd in seinem Interview auf Datababes nicht schon 2001 gesagt hätte: das, was die Spreu vom Weizen trennt, ist Zeit. ;)

Im Gegensatz zum gesamt-gesellschaftlichen Reformunwillen tut sich im Kosmos der elektronischen Lebensaspekte irgendwo zwischen De:Bug und VIVA nämlich immer noch einiges. Unter der Sense von wirtschaftlichem Druck und gepflegter Langeweile fallen willkürlich gezogene Stilgrenzen, vieles ist reifer aber nicht faltig geworden, MP3-Plattformen wie MP3.de sponsern gute Festivals und einige uralte Zöpfe haben sich endlich vom Haupthaar verabschiedet - ob nun freiwillig, durch Spliss oder einen sauberen Schnitt. So kam es dann auch 2003 zur letzten Popkomm im Kölner Stadtgebiet, denn die großen Player im Popzirkus sahen das Ganze Spektakel in Berlin wohl besser aufgehoben. Da die Kölner Popkomms immer der Höhepunkt meines jährlichen musikalischen Kalenders waren, war ich deswegen nicht gerade erfreut. Doch die Sorge war unnötig, denn der Nachfolger erwies sich mehr als würdig. Die dezenten Adidas-Sneakers auf dem Cover des Programmhefts haben es schon vorweggenommen: das "c/o pop - Festival für elektronische Popkultur" kam auf leiseren Sohlen daher - dafür aber schnell, grazil und mit viel Ballgefühl...

Der offziell inoffizielle Popkomm-Nachfolger wirkte angenehm anders als der Popkomm-Zirkus der vergangene Jahre und war im Stadtbild allenfalls durch einige Hinweisschilder und Sponsor-Flaggen vertreten. Den traurigen Höhepunkt der Vorjahre in Form des Ringfests für die wildurinierende Generation Alco-Pop hat man klugerweise ausgegliedert und dem Getränkegroßhandel überlassen, sich konsequent gegen den Sony-Mainstream und Teeny-Rock'n'Roll abgegrenzt und sich ganz auf DIE Kölner Kernkompetenz beschränkt: "elektronische Popkultur". Treffender hätte man die Veranstaltung nicht bezeichnen können. Schön, dass so einfache wie präzise Begriffe noch funktionieren.

Da das ganze auf drei Wochenenden ausgedehnt wurde, war das leidige Entscheidungsproblem der letzten Jahre auch nicht mehr in der Form vorhanden. Musste man in der Vergangenheit immer irgendeinen eigentlichen Pflichtermin auslassen, weil sich Gigs überschnitten hatten oder die Verkehrsmittel durch Ringfestpublikum lahmgelegt waren, punkteten die Veranstaltungen dieses Jahr (zumindest am Wochenende des 21./22. Augusts) durch "wahlfreien Zugriff". Man konnte und durfte das sehen, was man wollte!

Zu den einzelnen Veranstaltungen will ich gar nicht viel schreiben - könnte es auch gar nicht, weil ich Konstanz-bedingt nur an einem Wochenende unterwegs war und im wesentlichen nur die Green Beats Party im Stadtgarten mitbekommen habe. Jedenfalls musste sich das Lineup der c/o pop keinesfalls gegenüber den Vorjahren verstecken. Live-Acts für elektronische(re) Ohren von Mouse On Mars über Franz Ferdinand bis Funkstörung oder T.Raumschmiere, DJs von Derrick May, Richie Hawtin bis John B oder DJ Koze - also einfach gute Musik - gab es en Masse. Schade war nur, dass die für den 21.8. angekündigten "umsonst und draussen"-Events von Marlboro (auf dem Plan standen da z.B. die Strike Boys und die Raketen) wohl ausgefallen sind oder der Autor outet sich grad durch totale geografische Verwirrung (aber da war echt nix im Rheinpark, nirgendwo, ehrlich! Natürlich steht jetzt im Internet auf einmal Jugendpark... grrrrr). Auch das im Vorfeld sehr interessant klingende Programm für den Rheinpark durch Installationen und Performances aus dem Umfeld der Kunsthochschule war zumindest am Samstag Nachmittag (aus metereologischen Gründen?) unsichtbar.

Dennoch, ein Blick ins ansehliche Programmheft und in die Pressemappe und man wusste, dass man es Leuten zu tun hatte, "die sich mit sowas auskennen". Wenn denn auch SPEX, De:Bug, Brand eins und andere mitgestalten und walten, kann das ganze zumindest schon mal nicht an Niveau mangeln. Nur als Breaks-Fanatiker kam man nicht so ganz auf seine Kosten, was aber 1.) im (noch) Breaks-Mangel Gebeat Köln nicht erstaunlich ist (*) und 2.) dadurch auch mal wieder die Gelegenheit gab, die Ohren für anderes als die eigenen MP3-Folder und Plattenkisten zu öffnen. Sagen wirs mal so: ich gelobe an dieser Stelle feierlich ab jetzt vielseitiger zu spielen! :)

Nun ja, kommen wir zum persönlichen Fazit: bleibt zwar noch abzuwarten wie die Fachpresse und die Industrie die Veranstaltung als Ganzes verbuchen, als Besucher war ich jedenfalls von den zwei Tagen Kurzaufnahme positiv überrascht. Das was den positiven Teil der Popkomm ausmachte, ist geblieben. Viel des nervigen Kinderfaschings haben andere dagegen wohl nach Berlin mitgenommen. Was unterm Strich für den Otto-Normal-Verbraucher bleibt sind drei Wochenenden voll mit hervorragendem Line-Up in den Kölner Locations, einige Outdoor-/Kunst-/Performance-Bonbons und ein tolles 40-seitiges Programmheft, das das Ganze aus einem sehr sympathischen Blickwinkel dokumentiert. Schön ist es auch zu sehen, wie die Organisatoren es geschafft haben, das Thema "elektronische Popkultur" als Kulturgut auf der Agenda der Politik zu platzieren. Ich brauch zwar keinen päpstlichen Segen zum Feiern, aber wenn sich der Kölner OB und der Wirtschafts- und der Kultusminister von NRW so schön einig im "Grußwort" zur Veranstaltung sind, dann machts gleich mehr Spaß das Bruttosozialprodukt an der Kasse und Theke zu steigern. Und wenn das Grußwort noch darüber vom Slogan "we build this city on electronic music" betitelt wird, dann fühlt man sich als Kind des Rheinlands wohl: anders wo steht da nämlich immer noch "rock'n'roll" in den letzten zwei Worten. ;)

P.S.: An dieser Stelle möchte ich auch wieder einmal Klaus Fiehe erwähnen (man erinnere sich an das Alte-Wartesaal-Tür-Skandälchen letztes Jahr mit Marusha & Co), dessen Radio-Sendung "Raum und Zeit" Sonntags zwischen 23:00 und 01:00 auf Eins Live das einzige ist, was NRW gegen FM4 anzubieten hat... :) Der Mann gehört einfach gelobt. Seit Jahren ein Quell der Inspiration, auch wenn ich Konstanz-bedingt nur selten in den Genuss komme. Aber gerade nach Popkomm&Co immer gern gehört. Mal sehen, obs das auch über Web gibt...

(*) Köln mausert sich aber: neben der Touchdown Reihe von den Boogienauten Koma & Hörger, gehen ab Ende September auch Beatablocka (Bad-Ass-Breaks.net, rottenbreaks.com) und Nick (endlichelektro.de und morgengrau.de) mit Breaks im Kölner Camouflage an den Start. An dieser Stelle alles Gute für das jüngste Baby!


Datababes meets Stamina: Frank Funk, Marten Hörger (Stamina Club) + Ed Vance, killerPOKE, KRM, MS Diskoschnupfen, Shotta Paul, Valerian (Datababes.de)
25.07.2004, Douala, Ravensburg
killerPOKE (28.07.2004)

Neuwerk Sommerfest : Dominik Kraus, Electric Dexter, Ed Vance, Levin, MS Diskoschnupfen, Valerian, KRM, killerPOKE
17.07.2004, Neuwerk, Konstanz
killerPOKE (28.07.2004)
Sorry! Weil unsere Kamera gestreikt hat, gibts bisher nicht mehr Bilder. Es sollen aber noch einige im Umlauf sein. Die liefer ich dann hoffentlich bald nach...

Datababes present... Dr. Li & Prof. Z. (Combi Int.), Ed Vance, killerPOKE, KRM, Palomo
03.07.2004, Kulturladen, KN
Dusk (10.07.2004)

Fontibon Lakejump Contest in Steckborn (CH), Musik: Funky Faders (No Stress, Göggingen), DJ Pause (Kraftfeld, Winterthur)
18.06.2004, Steckborn, Seeufer, Bernina Werke
killerPOKE (20.06.2004)

Anstatt vieler Worte einfach ein paar kleine Handy-Videos von der höchsten Rampe auf dem weitläufigen Gelände. Insgesamt viel Platz und Stände für eher wenig Publikum. Vielleicht kamen ja im Laufe des Wochenendes noch mehr, schließlich ist Steckborn auch für Konstanzer nur ein Katzensprung entfernt. Insgesamt eine äußerst gechillte und spaßige Art, einen Freitag Nachmittag und Abend zu verbringen, auch wenn man so wenig Plan von der Materie hat, wie ich.

Weniger angenehm war allerdings nach dem feinen Hiphop-Sound der Funky Faders an der Ramp der Wechsel in das "House"-Zelt, in dem zwar etliche Leute waren, aber der DJ irgendwann unsägliche Euro-Dance/-Trance Platten auflegte. Schade, denn an sich war die Party wohl fürs ganze Wochenende auch noch Open-End und damit ne echte Alternative.

Tja, warum sowas in der Schweiz quasi im Zentrum einer Ortschaft geht und am anderen Ufer des Seerheins unvorstellbar ist, muss man sich halt mal wieder fragen... Felix Helvetia! ;-)

Ergänzung: tjaja, man lernt nie aus. Der Freitag abend war vom Team Fontibon (www.fontibon.ch) organisiert, die gerade die Fontibon Trophy Tour organisieren. Diese wird am kommenden Samstag fortgesetzt und zwar mit einem Grenzfreeride in Kreuzlingen und Konstanz (Hafenstraße 7, Kreuzlingen).

Die Fortsetzung des Contests am letzten Wochenende in Steckborn am Samstag und Sonntag und das Housezelt waren dagegen wohl von Anywake organisiert, die sich DJ-technisch wohl einen kleinen Fehltritt erlaubt haben.


Datababes present... DJane Creaminal (Turntable Babes/Gorgeous, ZH), Ed Vance, KRM, killerPOKE, Valerian
05.06.2004, Kulturladen, KN
killerPOKE (06.06.2004)

No Stress Party 10
30.05.04, Göggingen / Waldlichtung
Dani (06.06.04)

"es geht uns ... um die totale ausbreitung von hiphop."

solchermaßen reizend angeschrieben, kann es schon passieren, daß sich die gelangweilte plattenhändlerin auf den weg in die wälder macht - und ganz nebenbei den platz findet, an dem fuchs und hase "yo, mann!" zueinander sagen. wenn dann auch noch ein logenplatz inklusive sofa bereitsteht... dr. opladen würde sagen ABFAHRT!

nach unspektakulärem aber stimmungsvollem auftakt mit den no-stress-eigenen funky faders WURDE dann auch abgefahren. daß hiphops kleiner bruder der dancehall ist, ist ja ein alter hut - die kombination von beidem, garniert mit etwas ska... was soll man sagen? das rockt! neu war MIR, daß man in heidelberg französisch spricht. aber holla! 'olla! besser gesagt: die irie revoltes haben es vorgeführt. derart viel spaß auf der bühne... da verzeiht man schon mal unsägliche truckerkappen oder unnötiges herumposieren mit offensichtlich neuen tattoos.

caspar josef sturm
... well. unglaubliche unfunkiness kann, wenn das wissen darum vorhanden ist, sehr charmant sein. was dummerweise etwas unterging: hier waren poetische perlen versteckt, textliche highlights - wenn die leute den dichtern zuhören würden, sie hätten oft soviel mehr spaß.

darauf - kontrastreicher hätte man es kaum machen können - texta. vollkommen zurecht der headliner des abends (und der beweis, daß hiphop in bergsprache keineswegs ein monopol der eidgenossen ist). stimmgewalt, rap-skills, bühnenpräsenz und mächtiger rrrrums dahinter. keine wünsche offen ließen sie, die burschen aus österreich.

höchstens die turntablisten, die geraten bei massiven mc-aufgeboten ja gerne mal (buchstäblich) in den hintergrund. für fans großer handwerkskunst war aber auch gesorgt: immerhin ist dj rafik bloß vize-itf-world-champion, nichts weiter. sein intermezzo ließ ahnen, warum.

tja. muß zugeben, daß ich vom zweiten headliner noch nie gehört hatte. "we are the visionaries." wer?
an der verhaltenen reaktion des publikums auf diese vorstellung war abzulesen, daß ich mit meiner unwissenheit bestimmt nicht ganz alleine dagestanden bin. beruhigend, irgendwie. "don't worry. by the end of the night you will remember us."
und das ist mal wahr. hölle, hölle. nach der vorarbeit des überraschungsgastes eine vollkommen heisergebrüllte menge immer noch zu make-some-noise und zum ungebrochenen weiterspringen zu bewegen - ein kunststück, daß die fünf mcs (zeremonienmeister im wahrsten wortsinne) mühelos fertigbrachten. diese lichtung war eine verdammte hüpfburg.
außerdem wissen wir jetzt, daß manche djs ein schlagzeug ebenso souverän handhaben wie ihre plattenteller. und, daß methodman in wirklichkeit weiß ist, oder mindestens einen weißen zwillingsbruder hat. so hat sich's angehört. kein scheiß. die visionaries. aus los angeles. "by the end of the night you will remember us." hell, year, mr. rhettmatic. i will.

und dann war da ja noch der spezialgast.
was für ein geschenk!

"ich bin genauso wie ihr hier hergekommen. über den feldweg. und hab nicht gewußt, was mich erwartet." das war wirklich ein feldweg. und das hab ich wirklich, wirklich auch nicht gewußt, daß ich noch meine alte lieblingslegende serviert bekomme. den koch. den hardcoregladiator. den paten. den funkjoker. advanced chemistry im haus, quark, im wald! er kann immer noch nur mäßig rappen und überhaupt nicht freestylen. wen interessiert das? die plattenspieler waren am springen. wen interessiert das? toni l ist der größte, der allergrößte partyrocker, den wo gibt - und ich freu mich jetzt schon auf die hiphop-jam in bad wurzach im juli; da geb ich mir das sofort nochmal.

fazit: durch verkettung zahlreicher glücklicher umstände für mich bisher definitiv die party des jahres. dafür laß ich mir auf dem weg zum ausgang auch gerne noch mal aufs maul hauen.


Datababes present... Datababes DJs feat. blauton.org
08.05.2004, Kulturladen, KN
killerPOKE (12.05.2004)


Relaxed Clubbing - Donna Summer | Jason Forrest
19.04.03, Theaterfoyer, Konstanz
Torben (26.04.2004)



Fotomaterial von www.relaxed-clubbing.de

Zuerst die schlechte Nachricht: DIE Donna Summer plant ein Comeback! Was leider dazu führt, dass sich DER Donna Summer eben so nicht mehr nennen darf. Sein richtiger Name Jason Forrest ziert jetzt also die Plattenhüllen, gepaart mit dem Vermerk: „the artist formerly known as Donna Summer“.

Aber zum eigentlichen, zur Performance. Von Zeit zu Zeit stellt sich bei einem ja das Gefühl der Überforderung ein. So auch am vergangenen Montag.
Was soll man bloß machen? Da steht ein Typ vor dir, mit weißem Jacket und schlecht sitzender Perücke, der wahllos Seiten aus dem Lexikon der Popmusik aufschlägt, ausreist und verbrennt. Auf seinem Laptop steht COCK ROCK DISCO, seine Gesten erinnern an James Last – auf einer nicht allzu geringen Dosis Acid.
Nun: »Abgehen« ist eine nicht unbedingt neue Reaktion, hilft aber immer wieder ganz gut in Fällen der Überforderung. Manchmal wird dann aus Überforderung Überwältigung. Versucht es mal, die Chancen stehen nicht schlecht.
Und die Musik? Nun ja, ich will es mal so formulieren: Wer Popmüll nicht mag, mag das, was Jason Forrest mit Popmüll macht. Das ist natürlich eine Aussage mit einem nicht ganz unstrittigen Wahrheitsgehalt, weshalb ich sie sogleich etwas modifizieren will. Die Version 2.0 lautet also: Wer Popmüll nicht mag, mag möge gefälligst das, was Jason Forrest mit Popmüll macht.
Aus furchtbarem Disco/Prog-Rock und Soul-Schrott fabriziert er qua Laptop-Transformation ein – Achtung Standardfloskel! – „explosives Gemisch“.
Das Rezept heißt: auseinanderschneiden – viel weglassen - neu zusammenfügen
(dieses Konzept möge bitte jemand schnellstmöglich im großen Stil auf die letzten beiden Filme der Wachowski-Brüder anwenden...). Das Ergebnis sind „The Unrelenting Songs Of The 1979 Post Disco Crash“.
An alle Leser: kaufen/klauen/aus dem Internet runterladen (die „Ich-will-keinen-Ärger-mit-der-Staatsanwaltschaft-Version“)
An relaxed clubbing: Ergänzt mir doch bitte folgende Wortkette
The Bug – Donna Summer - ______________
(die „Die-Zukunft-ist- rosig-und-nicht-rostig-Version“)


Leeroy Thornhill (The Prodigy, Flightkrank UK), Boogie Army, MC Unkle Massive, Frank Funk, Dave Dexter
23.04.2004, Douala, Ravensburg
Mexico (26.04.2004)

Wie fühle ich mich, wenn ich in einem Auto sitze, das sich gerade überschlägt?
Was spüre ich, wenn mir Bam Bam Bigelow seine Faust in den Magen rammt?
Was geht ab, wenn eine Horde Rinder hinter mir her rennen?
Tja, ich würd sagen, alles halb so wild, im Vergleich dazu, was sich gestern im Douala bzw. Stamina Club abgespielt hat. Knochenbrecher –BoomBass-Night!!!

Willkommen in der Realität!!! Wie immer heizten die Heartjumpas Marten Hörger (Boogie Army, Touchdown), Frank Funk und Dave Dexter den Warriors im Douala ein, dass die Fetzen flogen. Supported vom MC Unkle Massive, welcher definitv zur MC-Oberliga gehört, zeigten die Jungs auch dem letzten Freak, wofür Gott die Tanzfläche erschaffen hat! Damit noch längst nicht genug!! Auch Versus da Bounca (Boogie Army) war an diesem Abend zu Gast und brachte den fetten Beat ans Volk!! Besonders auch die feinen eigens gefertigten Boogie Army Tracks ließen die Hände in die Höh` fliegen!!! Respect!

Tätätätätätätääääääääääääääääääääääääää!!!!!!!!!! Leeroy Thornhill on tha decks!! Yesss!!
Endlich war es so weit, Sir Smile-A-Lot macht seine ersten scratches……..und die Meute flippte aus! Er spielte an diesem Abend viel aus der elektronischeren US Kiste sprich Florida-Breaks! Gepaart mit altbekannten Prodigy-Tracks, war das eine hochexplosive Mischung, die durch Unkle Massive gezündet wurde!!
Es ist einfach immer wieder cool, Leeroy beim auflegen zuzusehen. Er spielt wirklich nicht für, sondern mit der Crowd!!! Zweifelsohne ist sein Stil sehr unkonventionell und beeindruckend.

Ok, wonderful night, my ears are still pumpin` and my neck is broken!!

Stand-by on!


Grenzfrequenz - DJs: Vinz, Mo, Adrian und Danchichi (Laut.de)
10.04.2004, Rheinterrasse, Konstanz
Ed Vance (15.04.04)

Nach über 2 Monaten war es wieder soweit, das Grenzfrequenz-kollektiv lud zum Tanz. Nach diversen Terminschwierigkeiten mit dem Contrast jetzt zum ersten Mal in der Rheinterrasse, wo die Grenzfrequenz auch zumindest im Mai wieder stattfinden wird.

Kaum eingetroffen fühlte man sich wieder an das übliche Rheinterrassenproblem erinnert: Es füllte sich erst zwischen 12 und 1. Was aber auch nicht unbedingt schade war, da sowieso auf Einhaltung des Tanzverbotes bis zur Geisterstunde geachtet wurde.

Den Auftakt machte Vinz um 12 mit Elektro zwischen verspult und Clash. Dann kamen nacheinander Danchichi (Laut.de) und Mo an die Reihe, die mit Sounds im Bereich Techno / Techhouse die Daumenschrauben merklich anzogen.

Die Rheinterrasse war nun trotz Tanzverbot relativ gut gefüllt (schätzungsweise 80 – 100 Leute), und die Sitzgelegenheiten wurden kaum wahrgenommen – beinahe jeder, der da war, rockte. Den Abschluß bildete ab kurz nach 2 Adrian, der mit seinem erstaunlich harten Set zwischen Techno und ja,  zumindest ein paar Platten tendierten in diese Richtung, Hardcore zeigte, wo der Hammer hängt. Die Leuten honorierten dies durch frenetische Tanzeinlagen. Viel zu früh gingen um 3 Uhr die Lichter an, wodurch sich allerdings schnell ein feierwilliger Mob formierte, um noch gemeinsam bei einer Afterparty die letzten Gehirnzellen zu ertränken, doch das gehört nicht hierher.

Fazit: Grenzfrequenz, dank euch habe ich den kompletten Ostersonntag schlafender- und zerstörterweise verbracht und fühle selbst heute (Montag !) noch Katernachwehen, die Party muß gut gewesen sein…


Datababes present... Crash House Brothers (Carepack Rec, Berlin) + local support: KRM, killerPOKE, Palomo, Ed Vance, ...
03.04.2004, Kulturladen, KN
VIDEO: Stream/Download (9 MB) oder Download (30 MB)
Mexico/killerPOKE (06.04.2004)

"Yes Yes Yes!!! Last Saturday we shook Konstanz the most delicious “Breakshake” ever!!!! Incredients were the funky Datababes – DJs Krm, Killerpoke, Palomo, Edvance and Levin. Take from each only the great flava and shake around 30 minutes. You`ll see, how it burns. Then take a big part of the incredible “Crash House Brothers” , mix it up with god damn Marten Hörger and the result is one of the must crashing Breakbeat-Cocktails ever tasted on my own. Please give me one more! Big uuuuuuuup!" (- Mexicos O-Ton - Anm. der Redaktion... ;-) )

Nach der Vorlage der bewährten Datababes HouseKeepers KRM, killerPOKE etc. hatten wir an diesem Abend ein besonders ausgelassenes - wenn auch leider nicht ganz so zahlreiches (yeah, Dance Palace Eröffnung?!?!) - Publikum vor unserem Mainact stehen. Die sympathischen jungen Herren von „Crash House Brothers“ (Carepack Records, Berlin), welche sich derzeit auf Album Release Tour befinden und demnächst auch noch im Ulmer Roxy zusammen mit Marten Hörger zu bewundern sind, übernahmen dennoch souverän das Steuer. Und die Jungs haben wirklich verdammt gut verstanden, eine Partycrowd zu rocken! Mit einer treffsicheren Kombi aus eigenen Tracks des kommenden Albums und den aktuellen Smashern zwischen Deepcut und Viper Jive lieferten sie ein tödliches Trommelfeuer, dem sich auch die trägen schlaffen Hinterteile an den Kula-Geländern bald nicht mehr erwehren konnten.

Spätestens nach der kleinen aber feinen Guest-Appearance von Marten Hörger (Stamina Club/Touchdown/Boogie Army) - der mal ebenso die bald erscheinenden Killer-Releases seiner Boogie Army auf Carepack einstreute - hatte die Menge keine Chance mehr zum durchatmen. Ein hartes Set gefüllt mit Breakbeats zwischen Dubbig bis Clubbig fand schließlich mit einigen Oldskool Krachern als Sahnehäubchen den krönenden Abschluss. CHB verwandelte den Swimmingpool im Kula in ein Synchronballett!

Amazing!!! After that, show me the way, to the next oxygen-bar!!!!

Grüsse an die Crash House Brothers und die Carepack Crew und natürlich auch an den Boogienauten Hörger, für diese exquisite Connection! Gerne wieder!

See you all next month...


Leeroy Thornhill (The Prodigy, Flightkrank UK), Marten Hörger (Boogie Army, Stamina Club), Bengston (ritmic, ZH), Patife (Movement Rec. Brazil/Uk), MC Cleveland Watkiss (Movement Rec. Uk)...
26.03.2004, Rohstofflager, Zürich
Mexico (28.03.2004)

Breaks and the City....

Zürich ist doch immer eine Reise wert, so auch dieses Mal. 19.30 Uhr, das Haar sitzt perfekt, Abfahrt mit Marten gen Schweiz. 20.45 Uhr, noch wenig entspannt, Ankunft Zürich Flughafen, um Leeroy und Bengston abzuholen. Bahn Richtung City gechartert und erst mal das Niederdorf mit Magensäure & Co besichtigt. Dann noch ne kleine Fahrt mit der Tram zum Zürichsee. Und wieder mal ist die Welt so klein, denn da steht plötzlich Downpressor an der Tram. Hi! Tja, Zürich ist halt nicht Provinz, sondern trotz der für deutsche Verhältnisse sehr dezenten 350k Einwohner eine wirkliche stylishe Mittelstadt, die meiner Meinung in Sachen Clubbing, Music und Culture eher einer Metropole gleicht.

Gegen 24.00 Uhr wurde dann das Rohstofflager geentert und bereits zu so früher Stunde war der Laden gut gefüllt. Im Mainfloor war mit Patife und Cleveland Watkiss grosses Drum`n`Bass-Kino angesagt, in der Stratos Lounge sollte der Abend von Breakbeat geprägt sein. Schon zu Beginn war klar, dass dies ein Abend der Superlative werden würde. Das Warm-Up übernahm Bengston und sorgte dafür, dass die Crowd sich zu bewegen begann und sich richtig einstimmen konnte, bis um 1.00 Uhr dann the lucky one, Marten Hörger, an die Turntables trat. Da Marten eigentlich immer ein Garant für brennende Dancefloors ist, braucht man nicht viel zu sagen. Ein hammermäßiges Set, diesmal eher abseits der Douala/KuLa Smash Hits, sondern mit mehr Material der neueren und härteren Gangart. Besonders gut kamen dann aber wieder die verschiedenen Prodigy Remixes an, welche perfekte Initialzünder für den Hauptact Leeroy Thornhill waren. Martens letzter Track war dann der schon allseits bekannte Thunderbounce, made by Boogie Army. Thunder!

Ohne Atempause übernahm Sonnyboy Leeroy und legte los - und zwar mit Pauken und Trompeten! Man konnte das Explosionspotential förmlich riechen. Leeroy ist wirklich ein Meister und das war offensichtlich. Das Strato war schon bald übervoll, die Leute standen bis zum Eingang dicht gedrängt und tanzten, dass die Fetzen flogen. Zu spüren bekam das indirekt auch Patife der währenddessen mit einem immer leerer werdenden Mainfloor zu kämpfen hatte. Na ja uns hat das wenig gestört, im Gegenteil! It`s a breaks thing!

Ok, Superparty bis morgens, pennen bei Downpressor über den Dächern von Zürich und ein wundervoller sonniger Tag danach! That’s it! Really amazing!


DATABABES - The Movie

Wie angekündigt hier die 2 Videos von der "Datababes present..." im Februar (Wiesel & Versus) und März (Anit Ramirez). Die Videos werden in Zukunft direkt bei den entsprechenden Reviews abrufbar sein. Dies hier dient nur zur kurzen Erläuterung und damit die Dinger niemandem durch die Lappen gehen.

Datababes present... Anit Ramirez
Datababes present... Wiesel & Versus

Anmerkung: die Videos sind nun deutlich kleiner und im RealPlayer-Format komprimiert. Die Video-Downloads (dazu rechte Maustaste über dem Link "Download" drücken und dann "Ziel speichern unter..." wählen) sind somit etwas bequemer.

Um die Videos anzeigen zu können muss der RealPlayer installiert sein. Dazu einfach folgendem Link folgen: http://germany.real.com/freeplayer_r1p.html?&src=ZG.de.idx.rp_chc_2.760.rp_chc_2


Touchdown – Opening Bash mit Leeroy Thornhill (Prodigy), Marten Hörger und Versus (Boogie Army) & MC Unkle Massive
20.03.2004, ARTheater, Köln
Valerian (25.03.2004)
„Breakbeats ? Das ist interessiert hier doch niemanden. Das ist den Kölnern viel zu englisch.“, -so die Antwort auf meine Nachfrage anfangs des Jahres im Kölner Plattenladen Grooveattack, der immerhin zu den bekanntesten Plattenläden nicht nur in Köln, sondern durchaus in ganz Deutschland zählt.

Ein paar Süddeutsche sahen das anders und brachten neben einer großen Portion Wagemut auch allerbeste Breakbeat-Expertise in das Kölner ARTheater mit: Versus, -alter Haudegen der Bamberger Breakbeat Institution „You deserve better“ Neukölner und Producer hinter der Boogie Army, startete mit dieser Party ein Feuer, das mit Boogie Army-Kollege Marten Hörger vom Ravensburger „Stamina Club“ den wohl heissesten Bunsenbrenner der deutschen Breakbeat-Szene „Touchdown“ an die Lunte hält. Jeder aus dem hyperaktiven Breakbeat-Netzwerk, das sich zwischen Bodensee, Berlin, Bamberg, Zürich und Stuttgart in den letzten Monaten ultrahocherhitzt hat, wusste dass es um einen hohen Einsatz ging:
Köln, die Stadt der Labels Basswerk und Kompakt, full of House und HipHop und mit einer Konzertkultur gesegnet, die gestandene Elektroniker wieder in den Gitarrenhimmel treibt. Ein schwieriges Terrain, -frei von Breakbeats und voller Pessimismus (s.o.).

Für die Eröffnungsparty der Touchdown-Reihe fuhr man mit Leeroy Thornhill von der Nimbus-Über-Alles Supertruppe Prodigy einen großen Namen auf und prompt kamen die Leute in Scharen und verwandelten die Keller des ARTheaters in eine Sauna, in der Jubelschreie, Hände-in-der-Luft und durchgeschwitze Kleidungsstücke nicht lange auf sich warten liessen.

Als wären es alte Bekannte, pushten zunächst Hörger und Versus das Publikum und hatten mit MC Unkle Massive ein absolutes Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Der gute Mann bewies wiedermal derartige Skills am Mikrofon, dass man im Kopf unfreiwillig Vergleiche ziehen musste - und zwar nicht mit den üblichen Verdächtigen der Region oder aus Deutschland - nein, das hatte schon die Qualitäten, wie man sie sonst eher UK Grössen wie den Ragga Twins und Konsorten zuschreibt.

Leeroy selbst hatte es schwer, nach dem Hit-Feuerwerk der Boogie Army die Stimmung zu halten und schaffte es nach einer eher deepen Naja-Hälfte erst gegen Morgen hin mit den unschlagbaren Prodigy VIP-Breakbeat-Mixen die Hütte vollständig abzubrennen.
Ich war dann gegen halb 5 ziemlich ausgebrannt (Aquasky in KN den Abend davor) und auf dem Sofa ausgeknockt, doch lässt sich einiges nach diesem Abend mit Sicherheit sagen:

Die Party rockte wie die Sau. Die Leute waren cool, gutaussehend, freundlich und wild. Sie kommen nächstes Mal wieder und bringen all ihre Freunde mit. Der Abstand zu einem Leeroy Thornhill ist bei den Top-Vertretern der deutschen Breakbeat-Szene nicht mehr allzu groß. Köln wird geil! Dank Touchdown.

Bilder auf www.touchdown.de.tt


Datababes present... Anit Ramirez (Monterrey Mexico) + local support: Ed Vance, killerPOKE, KRM, Palomo, Valerian
06.03.2004, Kulturladen, Konstanz
VIDEO: Stream (2 MB) oder Stream (12 MB)
killerPOKE (08.03.2004)

Datababes present... Wiesel + Versus (You deserve better) + local support: Ed Vance, KRM, Palomo, Valerian
07.02.2004, Kulturladen, Konstanz
VIDEO: Stream (2 MB) oder Stream (18 MB)
killerPOKE (12.02.2004)


Die Hütte war voll, die Stimmung großartig und wenn sich unsere Gast DJs wie unten auf ihrer Website äußern, dann müssen wir als Veranstalter und Gastgeber wohl nix mehr hinzufügen. ;)

"Konstanz: Generation Alcohol. Oh my God... the Datababes from Konstanz have made an example on extra-superb partying. This really was amazing. About 450 people came up to celebrate. And they did indeed.... Look at the pics and always remember Konstanz is a damn good place to party at. BIG UPS!" (http://www.discokickz.de)

 


Grenzfrequenz - DJs: Vinz, Kubin, Mo & Adrian
23.01.04, Contrast
Ed Vance (27.01.2004)

Nachdem die Grenzfrequenz nun bereits einige Male stattfand, schaffte ich es dieses Mal endlich hinzugehen. Und es hat sich gelohnt. Erstklassiger Techno, Electro und Minimal, wie man ihn sonst nur selten selten in Konstanz zu hören kriegt, wurden geboten.
Zum Tanz luden die DJ´s Vinz, Kubin, Mo & Adrian, begonnen wurde mit Elektro.
Nach und nach wurden die Daumenschrauben angezogen, und es ging unaufhaltsam Richtung straight beats.
Der Höhepunkt des Abends war das Set von Adrian, der mit seinem Techno/Minimal Sound den doch für Contrast-Verhältnisse sehr zahlreich vorhandenen Tänzern keine Pause gönnte.
Gegen Schluß sorgte noch einmal Vinz himself für abgedrehten Electro, bis sich die letzten Gäste widerwillig verabschiedeten.
Es war eine schöne Party mit guter Musik und aufwendiger Deko.

Fazit: Weitermachen Jungs, Konstanz braucht Leute wie euch!


Datababes present Dominik Kraus
03.01.2004, Kulturladen, Konstanz
Mexico (08.01.2004)

Na das fängt ja schon gut an !!!

Leider musste ich den Satz :“Ich geh heut net raus, Ich geh heut net raus!!!!!“ zu oft hören. Aber irgendwie auch verständlich. Da hat man sich Weihnachten mit der Family zurechtgeschmückt und über sich ergehen lassen, das eine oder andere Fläschle mit seinen alten Freunden in der Heimat getrunken und dann auch noch an Sylvester ordentlich die Korken knallen lassen und jetzt soll man seinen müden A….. auch noch 2 Tage später auf die Datababes Party schwingen…..is nich!!!

Überraschenderweise haben sich trotz des flauen Magens doch einige unverwüstbare und rocklustige Menschen nen Ruck gegeben, um das Haus zu rocken und dem frischen neuen Jahr klar zu machen, wo der Hammer hängt. Dies gelang besonders gut mit der Unterstützung unserer Rocklegende DOMINIK „der Schmächtige“ KRAUS über dessen Heldensagen von Techno bis Rock noch unsere Kinder mit staunen am Lagerfeuer horchen können.

Das Warm Up bestritten diesmal unsere hauseigenen Recken ED VANCE, PALOMO, KRM und killerPOKE deren Sets sich irgendwo zwischen Breaks und Techno bewegten und die für die nötige Aktivierungsenergie für Mr. KRAUS sorgten. Insgesamt war es eher ein härterer Abend musikalisch gesehen. DOMINIK hatte auch so manchen 4-to-the-floor Hammer aus seiner Rieeeesenplattensammlung in das Köfferle gepackt. Das Publikum, welches auch heute wieder wundervoll war(!!!) dankte es mit stampfenden Füßen bis zum bitteren Ende mit dem back to back Zirkel aus DOMINIK, KRM, VALERIAN und PALOMO.

Viel bleibt nicht mehr zu sagen, außer special thanks to Dominik Kraus, allen Datafriends und den tanzenden Helden für ihren support!!!


Happy new year and see you next time when: Datababes present... Wiesel and Versus


zum Review-Archiv 2003