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Vermeindliche Traumberufe | Partygeschichte 2 | |
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| Buy, Buy Baby | Partygeschichte 1 | |
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| Evolution und Oralsex | Männer vs Frauen | |
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| Lebkuchen im August |
marla
(04.09.2002)
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Ein heißer
"Rumlümmeln am See-Tag" neigt sich seinem Ende zu. Stolz
präsentiere ich in einem knappen Stoffetzen meine Triangelbikini-Bräune
den staunenden Touris und puhle mir die Fetzen des letzten Sonnenbrands
von der Nase, während ich mein GoGo-Gadgetto-Mobil am nächsten
Supermarkt parke. Ich stapel mir Sommerlebensmittel (Melone, Kirschen,
Prosecco und Süsskram) auf die tiefgebräunten Arme und stolpere
in meinen Flip Flops zur Kasse, als mich fast der Schlag trifft: "Echte
Nürnberger Oblatenlebkuchen" türmen sich vor meinen Augen. |
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| Schneeflöckchen, Weissröckchen |
magensaeure
(25.12.2001)
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Wenn man wie ich
in einer sibirischen Enklave auf der Höhe der Schwäbischen Alb aufgewachsen
ist, zählt man nicht unbedingt zu den Leuten die in ihrem Leben wenig
mit Schnee in Berührung gekommen sind. Trotzdem übt Schnee noch immer
eine kindliche Faszination auf mich aus. Wenn dicke weisse Flocken aus
den Wolken fallen, stürze ich sofort mit grossen, glänzenden Augen ans
Fenster, als wär ich noch mal 10, um deren wildes Treiben zu beobachten.
Starrt man eine Weile in dieses wirre, unruhige Bild aus kleinen und grossen
Wirbeln, die nachts im Licht der Strassenlaternen umher tanzen, hat das
schon fast eine hypnotische Wirkung. Oder wer kennt es nicht, nachts bei
Schneefall Auto zu fahren und irgendwann beginnt es auszusehen als würde
man durch ein Sternenmeer rasen? |
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| Pathologien der Unordentlichkeit - Archetypen und Verhaltensanalyse |
Valerian
(26.11.2001)
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Ich selbst würde
mich als einen ordentlichen Menschen bezeichnen, -einen, der seiner Sorgfaltsplicht
im Zusammenleben innerhalb des sozialen Gefüges einer Wohngemeinschaft
nachkommt und darauf achtet, den selbstproduzierten Dreck im Rahmen gewisser
Zeittoleranzen zu beseitigen. Das geht soweit, dass ich nach einem Abend
mit dem Motto: "Ich, meine Freunde und ein Sixpack", die leeren
Flaschen nochmal ausleere, bevor ich sie an den Ort stelle, an dem sie
auf ihren Weitertransport zum Altglascontainer warten, damit sich nicht
jener hefige Gestank schimmeliger Bierreste in unserer Küche ausbreitet.
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| Valerian und Aurelius zocken Counterstrike an - Fragmente eines Tondokuments |
Valerian
(26.11.2001)
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Es scheint, als wäre Valerian dran mit Zocken.. Valerian: Den einen
habe ich gut fertig gemacht,
der andere eben
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| Passwords, Numbers and my fucking memory span |
Valerian
(29.10.2001)
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Habt Ihr schon mal
gezählt, wieviele Passwörter, Geheimnummern und Zugangsdaten
Ihr im Kopf habt ? |
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| Serie: Vermeindliche Traumberufe vs. Realität - Der DJ |
Valerian
(17.10.2001)
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Fragt man einen DJ,
wie und warum er zum Plattenauflegen gekommen ist, so erhält man
weitausschweifende Historien, die von Leidenschaft für hochspezielle
Musikrichtungen, Erweckungserlebnissen und von sagenumwobenen Plattensammlungen
handeln und die das Haupt des Erzählers von soviel Liebhaberei und
Menschenfreundlichkeit mit einem Heiligenschein zu kränzen scheinen.
Doch jeder weiss: die DJs sind DJs wegen den Pussies, -pardon: Mädchen,
die mit großen Augen und feuchten....nein: Mädchen, die mit
feuchten Augen und großen...nein: einfach Mädchen, die dem
DJ Zuneigung schenken und ihm durch geschicktes Schöne-Augen-machen,
schlangenhaftes Sexytanzen vor der Bühne oder durch Komplimente über
den Abend und die Musikauswahl signalisieren, was für ein toller
Hecht er ist. Seit einigen Jahren schon haben in der Hipness-Skala die
Doppel-Technics die E-Gitarre als Artefakt zum Frauenrumkriegen abgelöst
und mit einem DJ im Freundeskreis oder sogar als Partner erntet man immer
Anerkennung und neidische Blicke der Konkurrentinnen um das Alpha-Männchen.
Die männlichen Szenepeople zollen einem immer Respekt und Anerkennung
und meistens läuft man als DJ nach allen Seiten zurückgrüssend
und meistens ohne zu bezahlen (es ist eine Ehre, einen DJ im Publikum
begrüssen zu dürfen) an der Schlange schmachtender Mädchen,
die vor der Kasse warten müssen, vorbei, wobei man zu einem ausgiebigen
Shakehands/GimmeFive mit dem allseits gefürchteten Türsteher
dennoch stehen bleibt und noch die eine oder andere Katze aus der Schlange
mit einem gezielten Fingerzeig der Macht in den Club schleust. Geht man
als DJ in die Megaclubs der Weltmetropolen, so kann man easy aufs Mischpult
hoch und z.B. Goldie oder Grooverider kurz abklatschen oder Ellen Allien
busseln. Meistens kriegt man dann noch die neustem Dubs geschenkt oder
wird mindestens zur wilden Aftershow-Vip-Orgie in den luxuriösen
Backstagebereich eingeladen..... |
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| Buy, Buy, Baby |
Tarwin
(28.05.2001)
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Nein, es geht hier
nicht um Sex. Kein Ambrosia aus Körperöffnungen. Wer wie ich
immer zur falschen Zeit einkaufen geht, weiß, daß es für
uns Kassenansteher, Gemüseabwieger und Fleischereifachverkäuferinwarter
nur eine Flüssigkeit gibt, die wir so richtig lieben: Schweiß.
Und wer kennt es nicht? Man steht da in der Schlange, wartet, daß
die Paprika vermessen und abgewogen wird und langsam schlängelt sich
ein scharfer Duft in die Nase, bohrt dort unverschämt und verursacht
Kopfschmerzen. Also, schaut man sich um, erwartet einen Hundi, das Pfützi
gemacht hat oder Bubi, der Pipi gemacht hat. Weit gefehlt. Nach einigen
scannenden und suchenden Augenblicken, fällt der Blick auf den Ursprung
allen Unheils: es ist der ca. 20 cm kreisrunde, dunkle Fleck unter dem
Arm einer der Verkäuferinnen. Fröhlichst flötet sie ein
gutenTag. |
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| Warum Oralsex kein Hindernis für die Evolution ist |
Valerian
(30.04.2001)
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Ich gebe zu, der Gedanke
ist etwas abstrus, doch hoffe ich, er unterhält Euch und pflanzt
mal wieder einen unnötigen Gedanken in diverse Köpfe: |
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| Partygeschichten 2 - KONTAKT DER DRITTEN ART |
somacheck
(01.04.2001)
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........so begab es
sich, ungelogen, in einem Pub, in den uns nicht sein wohlklingender Name
FLAVA lockte, sondern seine kundenorientierten Öffnungszeiten, dass wir,
d.h. meine zwei landeskundigen Bekanntschaften und ich, Zeugen einer der
wohl seltensten und fremdartigsten Begebenheiten wurden, welche die westliche
Zivilisation nur Auserwählten zuteil werden lässt. Oder besser gesagt
eine Begebenheit, die nur wenigen zugemutet wird, um nicht den winzigen
Rest des Vertrauens den die Bildzeitungen, einzelnen Socken und Wonderbras
dieser Welt noch nicht aus den zumindest annehmbar funktionierenden Hirnen
spülen konnten, zu verspotten. Mit einer weichen Couch verschmelzend,
betrachteten wir, wie sich in zwei Metern Entfernung am gegenübeliegenden
Tisch für ein paar schwer geladene Teenager scheinbar ein Traum erfüllen
sollte. Wir sahen nicht ohne Neid - wie sich jedoch herausstellen sollte
zu Unrecht - wie sich auf das pickelige Pack drei blendend hübsche Mädchen
tänzelnd zubewegten. Nicht genug damit, dass sie die Kerle eines Blickes
würdigten; sie gingen geradewegs auf diese zu - Longdrinks in der Hand
- und begannen sie offensichtlich anzubaggern. Dabei strahlten sie einen
kindlich naiven Charme aus, dem wohl selbst ein mit Naomi Campbell verheirateter
Eunuch nicht hätte widerstehen wollen. Diejenigen unter euch, deren Chromosomensatz
nicht komplett doppelt ist, haben sicherlich ein tiefes, gelegentlich
verleugnetes Verständnis für meine Annahme, zumindest ein netter Small-
talk - wenn man nicht vor Verlegenheit stammelnd im Boden versinkt - müsste
doch drin sein. Doch das Leben straft mich lügen. Die Jungs wechseln ein
paar Worte mit den attraktiven Besuchern - wobei es bleiben sollte. Man
stelle sich vor das nette Gespräch dessen warm-up gewöhnlich in einigen
Sekunden gelaufen ist - wenn die Gesprächspartner nicht überrascht von
der unerwartet langweiligen Art des Gegenübers plötzlich wichtige und
besonders eilige, gerade eingefallene Termine kriegen, was sie nicht taten
- endete. Die Jungs schnappten ihre Kappen und liessen halbvolle Gläser
zurück, als sie wie von der Terrantel gestochen den Pub verliessen. Ihre
Eile verlor sich schlagartig nachdem sich die Türe des Pubs hinter ihnen
geschlossen hatte. Um ihrem seltsamen Benehmen scheinbar einen Gegenakzent
zu setzen begannen sie sich alters- und zustandsgemäss zu Verhalten und
schlenderten grölend, herumturnend und taumelnd die Straße abwärts, die
mit fragenden, ungläubigen Blicken hinter dem Fenster klebenden Mädchen
keines Blickes würdigend. Entwürdigend. Nur selten hat man die Gelgenheit
die Vielfalt des menschlichen, zwischengeschlechtlichen Kontakts so deutlich
und erschreckend in Erinnerung gerufen zu bekommen, würde Heinz Sielmann
vielleicht sagen, oder etwas anzüglicheres. Mir fällt freilich nichts
anzüglicheres ein; das versteht sich von selbst oder von etwas anderem
oder wird missverstanden, ganz nach Belieben. |
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| Partygeschichten 1 |
magensaeure
(01.04.2001)
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Es trug sich im letzten Jahr auf bzw. vor der bombastischen Meditation in Sinsheim zu. Ich und ein Reisebus voll anderer D&B- Freaks aus meiner heimatlichen Umgebung um Albstadt hatten uns bereits um 1700 Stunden in unserm kleinen Stammclub getroffen für ein gebührendes Warm up getroffen, bevor wir um sieben die gut dreieinhalbstündige Busfahrt antraten. Rund 50 Leute zwischen 18 und 24, die nichts ausser Party und edelsten Breakbeats erwarteten; vielleicht könnt ihr euch ja annähernd vorstellen was bereits während der Busfahrt abging. Als mein kleiner Körper also so um 22.30 Uhr in der Schlange vor den verschlossenen Türen der Messehalle stand und Einlass begehrte, hatten meine Pupillen bereits die Grösse von Bowlingkugeln und dementsprechend fühlte ich mich auch. Frierend und über irgendwas Belangloses diskutierend (der ein oder andere kennt diese willenlose Gespräche in diesen Zuständen evtl.) warteten wir also. Ich, meine 50 Mark teure Karte in den Händen, steh da und bin am plappern, bababa , -nicht zu bremsen in meinem Redefluss, und als ich meinen Monolog beende, schau ich in meine Hände und da wo vorher meine Eintittskarte war, sind nur noch zig winzige Papierschnipsel. Scheisse! Was war das denn? Ohne es irgendwie zu merken, hatte ich grad meine Berechtigung, an dieser mehr als geilen Party teilzunehmen, vernichtet. Schnell der Blick zum Türsteher, der sich aber bereits bepisste , weil er natürlich alles mit angeschaut hat und sich köstlich zu amüsieren schien. Der Guteste war dann aber so nett mich so reinzulassen, ich also nicht noch mal nen Fuffi zahlen musst, gab mir aber schulterklopfend den Rat den Rest des Abends doch "langsam zu tun". Tat ich natürlich nich, tut ja aber auch nichts zur Sache. |
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| Die alltäglichen Peinlichkeiten - Männer vs. Frauen |
NicolaSix
(23.01.2001)
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Frauen, ach wie ist
das manchmal schön, ein Mädchen zu sein: |
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| Krähenbesuch | Valerian (15.01.2001) | |
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Letztens ist etwas
Abgefahrenes passiert. Ich bin gerade auf dem Weg von der Küche in
unser Wohnzimmer; hier in unserer Wohnung in Konstanz, die ich mit einem
Mitbewohner teile. Ich höre etwas in meinem Zimmer rascheln, aber
es klang irgendwie anders als jene Geräusche, die meine zahllosen
verstreuten Blätter und Zettel machen, wenn der Wind durch sie fährt. |
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| Ketten-SMS |
DocArzt
(13.01.20010)
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Heute Morgen um 7:42
Uhr piepst mein Handy, um mir mitzuteilen, dass irgendein Arschloch mir
eine SMS geschickt hat. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich gar nicht
erfreut darüber war mitten in der Nacht durch eine SMS geweckt zu werden.
Nun gut, ich schaute nach und siehe da es ist eine Ketten-SMS, ja richtig
gelesen, diesen Bullshit gibt's jetzt auch schon auf dem Handy! |
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